Team Zyncd

v. li. Roy Karma, Simon Schneider & Chris Heinze von Zyncd

Unser Wayra-Startup Zyncd ist der Überzeugung, dass jeder Mensch, jedes Team oder Unternehmen über wertvolle Skills verfügt und nur die richtigen Rahmenbedingungen und ein wenig Motivation nötig sind, um diese Kenntnisse und Fähigkeiten zu finden und besser auszutauschen.

Während Skills bisher auf anderen Plattformen nur datenbankbasiert und direkt, also zwischen zwei Personen, getauscht oder verkauft werden, verfolgt Zyncd den völlig neuen Ansatz: den Austausch vorhandener und benötigter Skills durch einen Algorithmus zu ermöglichen und ohne eine direkte Gegenleistung, sondern bringt das Prinzip des Networking und Ratgeben der realen Welt in die digitale Welt.

Die junge Firma aus der Münchener Wayra-Akademie startete unlängst mit einer Beta-Version seiner Plattform und setzt ihren Fokus zunächst auf die naheliegendste Zielgruppe: Startups und kleine Firmen-Teams. An dem erfolgreichen Proof-of-Concept im Maerz waren unter anderem 60 Wayra-Startups aus sieben Ländern beteiligt, die erfolgreich kleine Dienstleistungseinheiten von 22-Minuten wie Design-Expertise, Finanzierungsberatung oder Programmierwissen austauschten. Anders als bei den sogenannten Timebanking-Projekten, wo der Nutzer eine Dienstleistung in das System einspeist, um später eine andere herauszubekommen, soll der Zyncd-Austausch auf freiwilligen Ratgebern liegen, betonen die Gründer.

Teufelskreis: Wenig Geld und fehlende Skills bei Startups

Zyncd - Die Crowdsharing Plattform für Teams

Zyncd – Die Crowdsharing Plattform für Teams

Weltweit gibt es 400 Millionen Unternehmer, zeigt der Global Entrepreneurship Monitor (GEM), von denen 165 Millionen sogar jünger als 25 Jahre sind. Aber 91 Prozent der weltweiten Tech-Startups haben Probleme, ausreichend Talente zu finden, die für ihr Wachstum dringend nötig sind. Das zeigt eine Untersuchung der Silicon Valley Bank.

Weil aber weltweit nur ungefähr 50.000 Startups damit rechnen können, dass sie eine Seed-Finanzierung von einem Risikokapitalgeber oder einem Business Angel bekommen, strotzen die meisten Gründer zwar vor Kreativität und Leidenschaft, aber oft fehlen dringend benötigtes Expertenwissen oder das notwendige Kapital, um solche „missing-links“ einzukaufen. Das ist kein Problem für Zyncd, denn sie haben diese Marktlücke als Chance entdeckt und bauen ihr Geschäftsmodell darauf auf. Und wie funktioniert das?

„Wir haben uns einfache Fragen gestellt“, erklärt CEO Simon Schneider. „Wie durchbricht man diesen Teufelskreis, dass man zwar eine gute Idee hat, aber kein marktreifes Produkt, weil es dem Team an Skills mangelt und der Firma das notwendige Geld fehlt, um sie einzukaufen, weil ihr Produkt noch keine Einnahmen bringt?“ Genau an dieser Stelle setzt die Vision der Gründer von Zyncd an: Nach Crowdsourcing und Crowdfunding soll nun das Crowdsharing den weltweiten Überschuss an persönlichen Ressourcen effizient und zum gegenseitigen Nutzen einsetzbar machen – ohne dass die Teilnehmer dafür bezahlen müssen. So kann jeder flexibel und genau nach Bedarf von den Skills der anderen profitieren und sein eigenes Projekt voranbringen.

Geben und Nehmen: Besser durch Big Data und Algorithmen

„Das Spannungsfeld zwischen dem alten Prinzip des Gebens und Nehmens sowie den Chancen unserer technischen Moderne – ermöglicht durch Mobile Devices, Big Data und Algorithmen – birgt ein enormes Potential“, erläutert der Simon Schneider. Nach dem erfolgreichen Exit seines früheren Startups an InnoCentive schickt er sich nun an, mit Zyncd das nächste große Ding zu landen. Die Idee für das Startup wurde aus der eigenen Frustration geboren: der ewigen Diskrepanz zwischen dem Überschuss an bestimmten Skills in Teams, während andere Kenntnisse und Fähigkeiten wiederum fehlen – und sich auch nicht zeitsparend und effizient finden lassen.

Die Lösung dafür bietet Zyncd: eine Internet-Plattform die existierende Netzwerke verbindet und als Wissens-Börse funktioniert. Jeder Nutzer bietet Rat an in dem, was er gern macht und kann dann auf Wissen der anderen Community-Mitglieder zurückgreifen. „Zyncd markiert den Schnittpunkt zwischen der 26 Milliarden Dollar schweren Sharing Economy und dem drei Milliarden Dollar großen Crowdfunding-Markt, erklärt Schneider. „Durch unsere Plattform kann jedes Team schätzungsweise 600 Dollar pro Jahr beim Akquirieren von Dienstleistungen einsparen.“ Das ist ein riesiges Marktpotential. Deswegen arbeitet Zyncd hart dafür, zum Marktführer im Crowdsharing aufzusteigen.

Weitere Informationen

Über Zyncd:
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Über Wayra:
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