20140825-gesellschaft-wandel-140819_bild-freitag-775x362cWirft man heute einen Blick in die vielfältige mediale Landschaft Deutschlands, wird schnell deutlich, dass das Internet in der täglichen Nutzung kontinuierlich an Bedeutung gewinnt. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang, wie Verbraucher sich heute ihre Informationen suchen und welche Medien aktuell neben dem Internet die höchste Relevanz aufweisen.

Die nötige Aussagefähigkeit schaffen aktuelle Zahlen von TNS Infratest. Das Marktforschungsunternehmen führte in diesem Sommer über 1.000 telefonische Interviews mittels der EMNIDbusse durch.

Die Ergebnisse sind eindeutig und spiegeln auch die kontinuierliche Kanalverschiebung für die Informationsgewinnung wider: Für die Gesamtbevölkerung ist das Internet mit einem Anteil von 35 Prozent das wichtigste Medium, gefolgt von TV mit 29 Prozent. Auf Platz drei des Rankings bewegen sich Tageszeitungen (17 Prozent), gefolgt von Radiosendern (13 Prozent). Deutlich abgeschlagen und mit einem Anteil von nur 4 Prozent liegen Zeitschriften.



Berücksichtigung demografischer Gruppen bei der Nutzung von Medien

Bei der Betrachtung von Altersgruppen und Geschlechtern lassen sich weitere Unterschiede im Medien-Nutzungverhalten ableiten. Es überrascht nicht, dass die jüngere Generation den Fokus ganz klar in Richtung Internet richtet (78 Prozent). Hingegen die Generation 60-Plus sieht aktuell TV als die wichtigste mediale Informationsquelle (68 Prozent). Auch Radiosender und Zeitschriften werden von dieser Zielgruppe noch vermehrt genutzt. Perspektivisch müssen sich aber gerade die klassischen Medien mit der Frage auseinandersetzen, wie sie zukünftig noch die nachfolgenden Generationen erreichen können.

Technische Entwicklung ermöglicht hohe Internetaffinität

Gerade innerhalb der vergangenen 24 Monate konnten noch einmal deutlich mehr Verbraucher für eine regelmäßige Internetnutzung gewonnen werden. Hier zeichnet sich ein deutlicher Effekt durch die zunehmende Zahl der Smartphones ab. Laut Statista hat sich die Zahl der Smartphone-Nutzer von 24 Millionen im Frühjahr 2012 auf 40 Millionen im Frühjahr 2014 gesteigert. Mobilfunkanbieter als wichtige Treiber dieser Entwicklung schaffen nicht nur die entsprechende Netz- und Datenqualität für die Verbraucher, sondern minimieren auch Berührungsängste neuer Nutzer über die Bereitstellung verschiedenster Dienste. Aber auch erfahrene Nutzer werden mit innovativen Konzepten und Produkten erreicht. Im Fokus stehen z. B. Streaming-Kooperationen wie die von BASE mit WATCHEVER oder Zattoo. Hier werden für die Nutzer wieder neue Optionen geschaffen, sich bequem online zu informieren oder einfach nur exzellent unterhalten zu werden.

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