20140908-tw_mobilewallet_1-775x362cMusik hören, Online-Shoppen oder beim Joggen das Durchschnittstempo messen – in vielen Lebensbereichen ist das Smartphone längst ein alltäglicher Begleiter. Weitere Bedeutung erlangen Smartphones jetzt und in Zukunft aufgrund der zunehmenden Integration alltäglicher Funktionen wie dem „Mobile Payment“. Mobile Payment bezeichnet die Möglichkeit, bargeldlos mit dem Smartphone zu bezahlen – das Smartphone ersetzt damit das herkömmliche Portemonnaie.

BASE hat dafür die BASE Wallet entwickelt. Die Wallet ist dabei mehr als nur ein modernes Zahlungsmittel: Mit ihr können Nutzer auch ihre Mitgliedskarten verwalten oder Coupons einlösen. Wie, wann und wo das geht? Wir beantworten die zehn wichtigsten Fragen rund um die BASE Wallet.

Was ist die BASE Wallet und was der Vorteil?

Brieftasche_Wallet_E-PlusMit der BASE Wallet wird das Smartphone zur digitalen Brieftasche: Durch die App können Nutzer mit dem Smartphone bargeldlos bezahlen sowie Coupons einlösen. Auch Mitgliedskarten wie die ADAC Clubkarte finden dort Platz. Der Vorteil: Statt im vollgestopften Portemonnaie mühsam nach dem passenden Kleingeld oder nach der richtigen Bonuskarte suchen zu müssen, halten Nutzer Ihr Smartphone an das Bezahlterminal an der Kasse oder– im Falle der Coupons – zeigen Nutzer einfach ihr Smartphone mit der entsprechenden Anwendung vor. Das geht schnell, ist praktisch und unkompliziert.

Wie funktioniert das Bezahlen mit der BASE Wallet?

teaser-paypass-logoMit der Wallet erhalten Nutzer eine digitale Bezahlkarte – die Walletcard Prepaid Maestro® card. Sie dient als Verbindungsglied zwischen dem Smartphone und dem Konto der Hausbank. Damit können sie an allen Akzeptanzstellen bargeldlos bezahlen. Einfach das Smartphone an das Bezahlterminal halten:
Die Daten werden dann über den Funkstandard NFC (Near Field Communication) verschlüsselt an das Bezahlterminal übertragen und der Betrag vom Walletcard-Konto abgebucht. Bei größeren Beträgen ab 25 Euro müssen die Kunden dafür eine PIN eingeben und die Zahlung so bestätigen. Nur Kleinbeträge bis 25 Euro können auf Wunsch auch ohne PIN bezahlt werden.

Wird für die Wallet ein extra Konto benötigt?

Nein, denn bei der Anmeldung wird automatisch ein virtuelles Kreditkartenkonto für die Walletcard eingerichtet. Um das Guthaben aufzuladen, gibt es zwei Möglichkeiten: Prepaid und Lastschrift. Die Prepaid-Variante funktioniert ähnlich wie bei einem Prepaid-Handy oder einer Geldkarte. Die Nutzer laden ihre Walletcard bzw. das Konto per Überweisung Sofortüberweisung oder Gutschein zunächst mit einem Guthaben in Höhe von bis zu 150 Euro auf. Ist das aufgebraucht, sind keine Zahlungen mehr möglich, bis das Guthaben erneuert wurde. Statt immer wieder händisch Guthaben aufzuladen, kann jeder Nutzer auch das automatische Lastschriftverfahren einrichten. Bei der Anmeldung in der BASE Wallet hinterlegt der Nutzer die Kontonummer seiner Hausbank, die dem persönlichen Walletcard-Konto zugeordnet wird. Bezahlt er nun mit dem Smartphone, wird der Betrag anschließend per Lastschrift vom Hausbankkonto abgebucht und dem Walletcardkonto gutgeschrieben. Wichtig, auch aus Sicherheitsgründen: Bei der Transaktion wird nur die Walletcard-Kontonummer angezeigt, die Hausbankkontonummer bleibt verborgen.

Was kann die BASE Wallet außer Bezahlen?

In der App sind zusätzlich Coupons verfügbar: Nutzer können beispielsweise einen Burger-Gutschein heraussuchen und ihn mit der App direkt einlösen. Derzeit werden die Coupons noch über einen QR-Code, eine TAN-Nummer oder eine einfache Sichtprüfung eingelöst. In naher Zukunft soll sich der gesamte Vorgang über NFC abwickeln lassen. Darüber hinaus sind Mitgliedskarten in die Wallet eingebunden, beispielsweise für den ADAC und in Zukunft auch beispielsweise fürs Fitnesscenter. Auf diese Weise können Nutzer ihre Mitgliedschaft mit dem Smartphone nachweisen – ganz ohne Plastikkarte.

Wo wird die BASE Wallet akzeptiert?

Die Zahl der Akzeptanzstellen für das mobile Bezahlen per NFC liegt in Deutschland derzeit bei rund 40.000, weltweit bei rund 36 Millionen – Tendenz steigend. Zu den größten Anbietern zählen Tankstellen, Restaurants und Einzelhändler. Die Shops sind mit dem Logo „Maestro PayPass“ gekennzeichnet. Wer gezielt einen entsprechenden Shop sucht, kann sich in der BASE Wallet alle Anbieter in der Umgebung anzeigen lassen: Einfach den PayPass Locator von Mastercard aufrufen, Geschäft auswählen und einkaufen.

Wie sicher ist die BASE Wallet?

Beim mobilen Bezahlen überträgt das Smartphone die Daten verschlüsselt per Funkstandard NFC ans Bezahlterminal. Sicherheitsrelevante Daten legt die BASE Wallet auf einem speziellen Speicherdatenfeld der NFC-SIM-Karte ab – das hat eine ähnliche Funktion wie der Chip auf einer EC-Karte. Der Zugriff auf die Daten erfolgt über den gesicherten Kanal des Mobilfunkanbieters und nicht – wie bei Cloud-basierten Lösungen – über das öffentlich zugängliche IP-Netzwerk. Außerdem kann die BASE Wallet durch eine individuelle PIN geschützt werden.

Was passiert, wenn das Smartphone verloren geht?

Arbeit_Wallet_E-PlusKeine Angst vor einem Diebstahl: Die Entwickler haben viele Sicherungsfunktionen in die BASE Wallet implementiert, die einen Missbrauch wirkungsvoll verhindern. So sorgen eine zusätzliche PIN und die Speicherung auf einem speziell gesicherten Teil der NFC-SIM-Karte dafür, dass niemand Fremdes an die eigenen Bankdaten gelangt und sie für sich nutzt. Darüber hinaus bietet jedes Smartphones „von Haus aus“ viele Schutzmöglichkeiten: So verfügen viele Modelle über die Zugangssicherung per Entsperrmuster oder Fingerabdruckscanner, der automatischen Verschlüsselung der auf dem Gerät abgelegten Daten oder einer Fernlöschung. Wer sein Smartphone verliert, muss also keine Angst haben, dass Fremde mit der eigenen BASE Wallet shoppen gehen. Im Gegenteil:: Ist das Smartphone einmal weg, lassen sich SIM-Karte und gespeicherte Dienste über die BASE-Hotline sowie beim Anbieter des genutzten Wallet-Services sofort sperren. Damit ist die BASE Wallet sogar sicherer als ein herkömmliches Portemonnaie – keinerlei Daten gelangen in fremde Hände. Und es besteht darüber hinaus für den Eigentümer jederzeit die Möglichkeit, die eigenen BASE Wallet-Services bequem und vollständig auf ein neues Gerät zu übertragen. So bleiben alle Daten erhalten.

Was sind die Voraussetzungen für die Nutzung der BASE Wallet?

Die Wallet kann jeder BASE Kunde mit Laufzeitvertrag nutzen – vorausgesetzt, er besitzt ein NFC-fähiges Android-Smartphone mit einem Betriebssystem ab Version 4.2. Viele aktuelle Topseller wie die Modelle Samsung Galaxy S3, S4 und S5 unterstützen den Dienst bereits. Außerdem wird eine NFCSIM-Karte benötigt. Dieser neuartige SIM-Kartentyp stellt auch den sicheren Speicherplatz für die BASE Wallet-Services zur Verfügung. In den BASE Shops und unter http://www.base.de/NFC-SIM können SIM-Karten kostenlos getauscht werden.

Wo gibt es die BASE Wallet und was kostet sie?

Die BASE Wallet lässt sich kostenlos im Google Play Store herunterladen. Einzig für den Download (=Datenübertragung) können entsprechend des eigenen Mobilfunktarifs unter Umständen Kosten anfallen. Nach der Installation und Anmeldung ist die Wallet sofort einsatzbereit. Auch der Dienst an sich ist kostenlos.

Welche Dienste oder Integrationen in der Wallet sind zukünftig geplant?

Vom Mietwagenüber die Fahrkarte und den einfachen Zugang zu Gebäuden bis zum Konzertticket – in Zukunft hat man mit der BASE Wallet immer alles dabei. Die Möglichkeiten, weitere Dienste in die App zu integrieren, sind kaum begrenzt.

(Bilder: Fotolia)

Abonnieren
Blogbeiträge per E-Mail
Blog-Archiv