20140903-mobilfunkmonitor_2_775x362-775x362cNeben einem großen praktischen Nutzen im Alltag bringen Smartphones für manche Menschen auch Nerviges mit sich. Im Rahmen einer Online-Studie wollte die E-Plus Gruppe von rund 1.500 Personen wissen, welche Faktoren am meisten stören. Das Ergebnis: Unter den Top Drei landen kurze Akkulaufzeiten, Fingerspuren auf dem Display und Werbeeinblendungen.

Unangefochtene Nummer eins, wenn auch nicht so hoch wie erwartet, ist die kurze Akkulaufzeit. 61 Prozent der Anwender geben dies als Begründung auf die Frage an, was sie an ihrem Smartphone am meisten nervt. Kein Unterschied zeigt sich in diesem Punkt zwischen den Geschlechtern. Es verwundert daher kaum, dass Ladegeräte für unterwegs und Ersatzakkus zu den meist verkauften Zubehörteilen für Smartphones zählen.

Fett & Schlieren erzeugen Ekelgefühl

E-Plus_MFM2_Smartphone_Umfrage_2014Als weiteres Übel nennen die Nutzer Fingerspuren auf dem Display. Immerhin 41 Prozent der Befragten und damit fast jeder Zweite stört sich daran. Dabei scheinen Frauen (43 Prozent) mehr Ekel vor unansehnlichen Fettschlieren zu empfinden als Männer (34 Prozent). Abgesehen von der unschönen Optik und dem Aspekt der Hygiene – Smartphones sind hervorragende Keimträger, da sie nahezu in jeder Lebenslage und überall zum Einsatz kommen und schlecht zu reinigen sind[1] – könnte dies auch mit der Angst vor mangelnder Datensicherheit erklärt werden. Die Sorge, dass sich häufig genutzte Tastenkombinationen wie beispielsweise Entsperrmuster anhand der Fingerabdrücke auf dem Bildschirm ablesen lassen[2], ist möglicherweise ein weiterer Grund für die häufige Nennung dieser Antwort.

Nervige Werbeeinblendungen

Als drittes Nerv-Kriterium folgt die Werbung: Sie ist oftmals in kostenlosen Apps (als sogenannte „In-App“-Werbung) enthalten oder wird deutlich sichtbar eingeblendet. Nur jeden Dritten (34 Prozent) stört dies.

Langsamer und laaangsamer

Dass manche Smartphones mit der Zeit für den Aufruf von Apps längere Zeit als zu Beginn beanspruchen, stört insbesondere jüngere Anwender bis 29 Jahre (35 Prozent). Überraschend: Als weniger störend wird die Empfindlichkeit der Geräte gegenüber Stößen und Erschütterungen (26 Prozent) sowie die Drosselung der Internetgeschwindigkeit nach Überschreiten des gebuchten Datenvolumens (26 Prozent) wahrgenommen. Auch die bei manchen Geräten erhebliche Größe von Smartphones gegenüber den früheren Handys ist überraschenderweise nur für etwa jeden Zehnten ein Kritikpunkt.

Über die E-Plus Studie:

Studie von best research e.K., Bielefeld in Kooperation mit GMI Deutschland im Auftrag der E-Plus Gruppe. Durchgeführt im März 2014. Befragt wurden 1.504 Mobilfunkkunden, die ein Smartphone oder Handy nutzen.

[1]siehe http://www.zeit.de/digital/mobil/2012-10/smartphone-hygiene-bakterien

[2]siehe http://www.zdnet.de/41536179/fingerabdruecke-auf-dem-touchscreen-koennen-passwoerter-preisgeben/

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  1. mobilbranche.de: ConCardis, YOC, Adjust.
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