Online-Studie der E-Plus Gruppe

20140919-senioren-internet-teaser_775-750x362cIm Rahmen einer Online-Studie hat die E-Plus Gruppe die Verbreitung von Smartphones und Tablets unter den Senioren analysiert. Das Ergebnis: Verstärkt erkennt auch diese Altersgruppe den Nutzen der Informations- und Unterhaltungsangebote im mobilen Internet.

Über alle Generationen und Geschlechter hinweg sind Handys und Smartphone inzwischen so etwas wie ein „Schweizer Messer“: Sie gelten als leistungsfähiges Alltagsinstrument mit Hang zum Allrounder. So können sich inzwischen fast zwei Drittel der Befragten (62 Prozent) der über 50-jährigen den Einstieg in die intuitiv zu bedienende Touchscreen-Technik vorstellen.

Bisher verfolgte insbesondere die Altersgruppe der über 70-jährigen die Entwicklung neuer Technologien mit einiger Skepsis. Entsprechend zurückhaltend galten die Senioren bei der Nutzung dieser Technologien. Ursache dafür waren oftmals Berührungsängste: zu kompliziert, zu technisch, fragwürdiger Nutzen.

Aus der Umfrage lässt sich aber erkennen: die Gruppe der „Skeptiker“ verringert sich zunehmend. Dafür gibt es mindestens eine plausible Erklärung – so waren die heute 60-jährigen zu Beginn der Internet- und Mobilfunktechnik etwa 40 Jahre jung. Sie hatten somit ausreichend Gelegenheit, sich mit der neuen Form der elektronischen Kommunikation zu beschäftigen.

Umgekehrt lässt sich daraus schließen: die jüngere Generation wird den mobilen Zugang zum Internet im Alter als völlig normal empfinden. Überspitzt formuliert existiert für diese Generation de facto eine „Zeit vor dem Internet“ nicht. Schon heute ist ein Leben ohne Smartphone für jüngere Menschen bis 29 Jahre nicht mehr vorstellbar: 9 von 10 Befragten haben sich fest vorgenommen, als nächstes ein Smartphone anzuschaffen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, der heranwachsenden, jungen Generation die erforderliche Medienkompetenz zu vermitteln.

Im Alter zählen andere Werte

In der heranwachsenden Altersgruppe teilen sich im Wesentlichen iOS (25 Prozent) und Android (65 Prozent) den Markt. Diese Zahlen relativieren sich mit zunehmendem Alter – besonders in der Nutzergruppe 50+ spielen die Smartphone-Modelle von Apple kaum eine Rolle, lediglich 8 Prozent der Menschen verwenden ein Apple-Gerät.

Eine Erklärung dafür könnten wiederum die Umfrageergebnisse liefern. Im höheren Alter ist eine deutliche Verschiebung der „Pro Smartphone“-Gründe gegenüber den Jüngeren erkennbar: Während in jungen Jahren Haptik, Optik und die Marke ein entscheidendes Kaufargument sind, stehen bei älteren Verbrauchern vielmehr Werte wie die einfache Skalierbarkeit der Anzeige, ein starker Kontrast, die intuitive Bedienbarkeit und die Handlichkeit im Vordergrund. Die bisherigen Erfahrungen aus vielen „Tablet PCs für Senioren“-Veranstaltungen der E-Plus Gruppe in Zusammenarbeit mit der Stiftung „Digitale Chancen“ untermauern dieses Umfrageergebnis.

Differenzierung auch beim Service

Teilnehmer des Projektes Tablet PCs für  Senioren

Teilnehmer des Projektes Tablet PCs für Senioren

Deutlich wird die Differenzierung auch in Sachen Service: während junge Menschen zumindest „gefühlt“ wenig Zeit haben und daher eine schnelle Lösung (36 Prozent) bei Problemen mit dem Tarif oder der Hardware erwarten, ist dies für die Generation 50+ kein primäres Argument.

Etwa jeder Vierte dieser Altersgruppe legt Wert auf persönliche Ansprechpartner (23 Prozent) und eine kostenlose Hilfestellung (45 Prozent). Diesem Wunsch kommen die Mobilfunkunternehmen nach – allein die E-Plus Gruppe bietet mit bundesweit mehr als 800 Filialen regionale Anlaufstellen in der Nähe. Zu guter Letzt freut sich jeder zweite ältere Kunde (55 Prozent), wenn der eigene Anbieter für den Kunden mitdenkt und vorausschauend unterstützt. Nur gut jeder Dritte möchte bewusst darauf verzichten (36 Prozent), während jeder Zehnte (9 Prozent) bei technischen Fragen Hilfe aus der eigenen Familie in Anspruch nimmt.

Über die E-Plus Studie:

Studie von best research e.K., Bielefeld in Kooperation mit GMI Deutschland im Auftrag der E-Plus Gruppe. Durchgeführt im März 2014. Befragt wurden 1.504 Mobilfunkkunden, die ein Smartphone oder Handy nutzen.

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