Digital Innovation Day 2014 Publikum

Der Digital Innovation Day 2014 war ein voller Erfolg. Mehr als 100 Kunden, Partner und Medienvertreter kamen in der vergangenen Woche in die Wayra-Akademie, um mehr über die M2M-Angebote von Telefónica zu erfahren. Die automatische Kommunikation von Maschine-zu-Maschine ist das nächste große Wachstumsfeld der Telekommunikation. Bis 2020 soll es mehr als 50 Milliarden vernetzte Geräte auf der Erde geben, lautet die Prognose von Ericsson.

Der schwedische Netzausrüster geht davon aus, dass schon in sechs Jahren das mobile Internet flächendeckend nutzbar ist, sodass sich alle Arten von Geräten und Dingen vernetzen lassen. Dazu gehören auch die vernetzten M2M-Maschinen der Industrie 4.0, die sich selbst konfigurieren und optimieren und Bauteile für ihre Produktionsabläufe automatisch über das Internet der Dinge nachbestellen. Daraus ergeben sich neue Fragen für Unternehmen, die ihre etablierte Prozesse automatisieren sowie Logistik und Produktion standortunabhängig steuern wollen. Viele Antworten gab es in der Wayra-Akademie, wo Telefónica und seine Partner intelligente Lösungen für die Industrie der Zukunft präsentierten. Dabei konnten die Besucher auch Telefónicas neueste M2M-Lösung ausprobieren: O2 Car Connection für die Pkw-Ferndiagnose per Smartphone-App.

M2M mit Moses 2.0: Zehn Gebote für mehr IT-Sicherheit

Innovation Day IoT Solution Portfolio„Der Digital Innovation Day hat dazu beigetragen, Industrie 4.0, vor allem die Gründe, Herausforderungen und das Potential wieder ein Stück mehr greifbar zu machen“, sagt Wolfgang Wanner, Marketing-Leiter von Insys Microelectronics. Seine Firma ist Teilnehmer von Telefónicas weltweitem M2M-Partnerprogramm.

Mit ihren professionellen Routern, Modems und Gateways für Fernwartung, IT-Vernetzung, Alarmierung und Überwachung verweist Insys Microelectronics auf mehr als 20 Jahre M2M-Erfahrung. Deshalb war die sichere Datenkommunikation als integraler Bestandteil von Industrie 4.0 das Thema ihrer Präsentation.

Dieses ernste Thema lässt sich auch lustig präsentieren, wie der Vortrag zeigte: Ein bärtiger Moses 2.0 präsentierte die zehn Geboten für mehr IT-Sicherheit und sagte „Sei einzigartig!“ Damit war gemeint, dass Unternehmen bloß keine Standard-Passwörter verwenden sollen. „Lass keine Fremden ein!“ bedeutet, dass Firewalls und Filter immer auf dem neuesten Stand sein müssen, und „Frage nach der Parole!“ erinnert daran, dass auch bei M2M jede Datenverbindung nur nach einer korrekten Authentisierung geöffnet werden darf.

Hemd2Go: Seidensticker verkauft mit M2M-Automaten

„Der Digital Innovation Day war ein richtiges Highlight, da in ganz besonderer Weise neue Technologie, neue Geschäftsmodelle sowie vernetztes agieren in toller Atmosphäre vermittelt wurden“, sagt Volker Schiek, Geschäftsführer des Landesnetzwerks Mechatronik BW, über die Veranstaltung. „Der Lern- und Mitnahme-Effekt war sehr gut“, lautet sein Fazit, obwohl doch sein eigener Vortrag zu den lehrreichsten gehörte: Unter dem Titel Industrie 4.0 – Der Weg zum Ziel gab er gleich am Anfang eine wissenschaftliche Einführung in die wichtigsten Defintionen, Techniken und Geschäftsmodelle von M2M. Auch der anschließende Vortrag von Wolfgang Beeck, CTO DACH der Software AG, griff solche Themen auf und erweiterte sie um Beispiele aus der Praxis. Ein Höhepunkt war dabei die Präsentation von Google Glasses.

DID Frank Seidensticker (rechts im Bild)

Rechts im Bild: Frank Seidensticker

Doch der Digital Innovation Day war keine reine Powerpoint-Parade – in der Wayra-Akademie gab es die M2M-Technik auch live im Einsatz zu sehen. Der beliebte Seidensticker-Automat war bei dieser Gelegenheit nicht nur mit Hemden bestückt, sondern auch mit Büchern und Souvenirs aus München. Sobald ein Verkauf erfolgte, ließ er sich in Echtzeit auf den Monitoren im Portal der Smart-M2M-Plattform verfolgen.

Diese intuitive webbasierte Gesamtlösung von Telefónica verbindet Maschinen verschiedenster Herstellern mit den unterschiedlichsten Datenquellen. Damit können beispielsweise Sensordaten wie Temperatur, Neigungswinkel oder der Füllstand über Standardprotokolle ausgewertet und an andere M2M-Produkte weitergegeben werden. Durch die umfangreichen Anwendungsschnittstellen lassen sich auch Geräte mit bisher inkompatiblen Datenflüssen problemlos zusammenschließen.

Ihre Daten werden einheitlich aufbereitet, individuell visualisiert und logisch in Geschäftsprozesse einbezogen, wie man am Beispiel des Hemdenverkaufs sehen konnte. „Beim Digital Innovation Day wurden zukunftsweisende Entwicklungen vorgestellt und von Experten verdeutlicht, welches enorme Innovationspotential die Industrie 4.0 für alle Branchen bereithält“, sagt deshalb auch Frank Seidensticker, der Geschäftsführer des traditionsreichen Textilherstellers. „Es war eine äußerst gelungene Veranstaltung.“

Connected Cars: M2M-Testfahrten im Tesla Model S

Digital Innovation Day 2014 TeslaDazu trug sicher auch der Unterhaltungsteil bei: Bevor es am Abend aufs Oktoberfest ging, waren Probefahrten im beliebtesten Elektro-Auto der Welt angesagt. Der Telefónica-Kunde Tesla hatte mehrere Fahrzeuge bereitgestellt.

„Das war ein voller Erfolg“, sagt Markus Grzbielok, Country Manager der Trackunit GmbH, deren Technik den neuen Telefónica Fleet Monitor ermöglicht. „Zumal auch gleich auffiel, wie gut die Konnektivität mit Eurer SIM-Karte funktioniert.“ In Europa bezieht der weltweit führende Hersteller von Elektro-Fahrzeugen die mobilen Internetzugänge für sein Tesla Model S von Telefónica und seinen Partnern aus der M2M World Alliance.

In Deutschland und Großbritannien laufen die mobilen Daten beispielsweise über das Netz von O2 und in Spanien über Movistar. Telefónicas globale M2M-Lösung, die auf der Plattform von Jasper Wireless basiert, stellt die Bandbreite für Teslas führendes In-Car-Infotainment und die Telematik bereit. So werden beispielsweise Online-Navigation, Musikhören über das Internet oder das Browsen im WWW während der Autofahrt möglich. Außerdem verfügt das Tesla Model S auch über ein Ferndiagnose-System, das in Echtzeit wichtige Informationen über den Zustand des Fahrzeugs und die Sicherheit an den Fahrer oder den Tesla-Service übermitteln kann. M2M macht es möglich. Das konnten die Teilnehmer des Digital Innovation Day bei ihren Fahrten durch die Münchner Innenstadt gleich ausprobieren.

Digital Innovation Day – Impressionen

Highlights: M2M beim Digital Innovation Day 2014

Showcase: Telefónica und Seidensticker
Telefónica präsentierte an seinem Stand in Kooperation mit der Firma Seidensticker den Self-Service-Hemden-Automat, der mit einer speziellen M2M-Lösung von Telefónica ausgestattet ist. Der Automat registriert jedes verkaufte Hemd und überwacht permanent seinen Lagerbestand. Seine Daten übermittelt er in Echtzeit über das Mobilfunknetz an die Logistikzentrale von Seidensticker, damit die fehlenden Hemden automatisch nachgeliefert werden. Mit den Hemden-Automaten werden Seidensticker-Hemden künftig per Knopfdruck in großen Bürogebäuden, Hotels, Kongresshallen, Flughäfen oder Bahnhöfen verkauft.

M2M-Partner: INSYS icom
INSYS icom ist seit 1992 ein bewährter Technologiepartner für die industrielle Datenkommunikation und M2M-Technik. Die Produktpalette umfasst professionelle Router, Modems und Gateways, einen eigenen VPN-Dienst sowie Steuergeräte für Ladestationen in der Elektromobilität. Die häufigsten Anwendungsfälle finden sich im Bereich von Fernwartung und -zugriff, IT-Vernetzung, Alarmierung und Überwachung. Neben der einfachen Konfiguration und Bedienung legt das Unternehmen besonderen Wert auf ein Höchstmaß an IT-Sicherheit.

M2M-Partner: Software AG
Die Software AG hilft Unternehmen, ihre Geschäftsziele schneller zu erreichen. Mit ihren Technologien für Big Data, Integration und Geschäftsprozessmanagement steigern Unternehmen ihre Effizienz, modernisieren Systeme und optimieren Prozesse, um qualifizierte Entscheidungen zu treffen und einen besseren Service zu erbringen. Mit den Produktfamilien Adabas und Natural, ARIS, Terracotta und webMethods ist die Software AG in 15 Marktsektoren führend.

M2M-Partner: Masternaut
Masternaut bietet SaaS-Anwendungen für das Management mobiler Ressourcen. Dadurch profitieren Unternehmen jeder Größe von Kosteneinsparungen durch geringeren Kraftstoffverbrauch, effektive Ortung und erhöhte Produktivität. Darüber hinaus verringern sich Verschleiß und CO2-Emissionen, während gleichzeitig die Fahrweise verbessert wird. Masternaut ermöglicht allen Kunden deutliche Einsparungen und Verbesserungen des Service in allen Teilen des Unternehmens. Dazu gehören unter anderem die Finanzabteilung, die Personalabteilung, der Kundendienst und das gesamte operative Geschäft.

Kooperation: Tesla
Spannende M2M-Technologie zum Anfassen ermöglicht das einzigartige Fahrerlebnis von Tesla. Das im kalifornischen Palo Alto beheimatete Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, den Übergang zur Elektromobilität zu beschleunigen und entwickelt und produziert Elektrofahrzeuge sowie elektrische Antriebskomponenten für Partner wie Toyota und Daimler. Heute kann in Deutschland bereits an sechs verschiedenen Standorten das Model S von Tesla getestet und gekauft werden.

Medienpartner: Funkschau
funkschau ist das Medium für professionelle Kommunikationstechnik. Einflussreiche ITK-Entscheider vertrauen ihrer funkschau, wenn sie sich über neue Produkte, Lösungen und Dienste in der professionellen Telekommunikation und IT informieren. Sie nutzen die vierzehntägliche funkschau ebenso intensiv wie die Sonderpublikationen, den tagesaktuellen Webdienst funkschau.de und den funkschau.de-Newsletter. Um die Themen M2M, Industrie 4.0 und Internet of Things zu forcieren, wurde eigens die Medienmarke m2mXpert etabliert. Die Berichterstattung erfolgt in Print und online auf www.m2mxpert.de.


Weitere Informationen:

M2M bei Telefónica in Deutschland: m2m.telefonica.de
Booklet als PDF: Digital Innovation Day 2014
Informationen im Web: m2m-events.de/digital-innovation-day

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