Millennials

Millennials fühlen sich technologisch auf dem neuesten Stand“ – das ist eine der zentralen Aussagen der diesjährigen Telefónica Global Millennial Studie. Sie zeigt, wie sehr wir schon mitten in der digitalen Revolution leben. Die Zukunft wird von der jungen Generation gestaltet und deren engster Verbündeter ist die Technologie.

Heute sind es die Kinder, die ihren Eltern viele Dinge erklären. Sie verschaffen ihnen den Zutritt zur digitalen Welt und zeigen ihnen, wie man Tablet und Smartphone benutzt und was es heißt, online zu sein. Das bedeutet für unsere Gesellschaft einen Paradigmenwechsel. Ich selbst als Millennial kann nur bestätigen, dass wir ein digitales Gen in unserer DNA haben. Wir haben den festen Willen, diese neue Welt zu gestalten und werden deshalb auch oft „ChangeMakers“ oder „die Visionäre neuer Realitäten genannt.

Informationsquellen: Wissen im Internet austauschen

Wissen im Internet austauschenDie neuen Generationen nutzen die Technologie als Mittel zur Lösung sämtlicher Alltagsprobleme, indem sie über Suchmaschinen nach benötigten Informationen suchen.

Das Netz ist aber nicht nur eine Informationsquelle. Es geht auch darum, Wissen auszutauschen und in Echtzeit Verbindung zu Mitgliedern der eigenen sozialen Netzwerke aufzunehmen.

Dank ihrer Technologieaffinität haben junge Menschen eine andere Sichtweise der Welt. Wenn zum Beispiel ein Vater seinen Sohn nach dem Weg fragt, bekommt er als Antwort höchstwahrscheinlich zu hören, dass er sich eine App auf sein Smartphone laden und die beste Route zum Zielort per GPS ermitteln soll.

Zugang gefordert: Technologie muss allen offen stehen

DistTel_INT_Retocada_18-1000x562Laut der Telefónica Global Millennial Studie, für die mehr als 6.700 Personen aus 18 Ländern befragt wurden, ist für Millennials technische Bildung der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft.

Die wichtigsten Studienfächer sind Informatik und Programmierung. Microsoft-Office-Kenntnisse sind für 62 Prozent der deutschen Millennials entscheidend, um einen guten Job zu bekommen.

Damit wir die Welle der digitalen Revolution nutzen können, muss aber sichergestellt werden, dass die technologischen Möglichkeiten allen offen stehen – egal, wie alt, wohlhabend oder gebildet wir sind.

Außerdem müssen wir darauf achten, dass wir die unterschiedlichen digitalen Kompetenzen der verschiedenen heutigen Generationen auf ein einheitliches Niveau anheben. Es ist so, als würde uns ein schnelles Auto angeboten: Wenn wir es uns nicht kaufen können und auch gar nicht in der Lage sind, es fahren zu lernen, müssen wir weiterhin zu Fuß gehen.

Keine Parallelwelt: Balance zwischen online und offline

Die deutschen Millennials sagen, dass sie den Einfluss der mobilen Technologien in folgenden Bereichen ihres Lebens am meisten spüren: Unterhaltung/Entertainment (85 Prozent), Pflege sozialer Kontakte (83 Prozent) und Zugriff auf Nachrichten (82 Prozent). Es halte es für eine große Chance, dass die digitale Welt jedem ermöglicht, sich frei zu seinen Meinungen und Lebens- und Glaubenseinstellungen zu äußern.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass digitale Technologien uns helfen, für bestimmte Themen Communities aufzubauen und neue Verbindungen zu knüpfen. Nichtdestotrotz finde ich es aber auch sehr wichtig, dass der Offline-Kontakt nicht auf der Strecke bleibt und unser digitales Leben keine Parallelwelt wird. Meiner Meinung nach wird das eine der großen Herausforderung unserer Generation, dass wir die Möglichkeiten der digitalen Welt voll ausschöpfen und sie gleichzeitig mit unserem Offline-Leben verbinden. Jeder muss dabei seine eigene Balance finden.

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