20141121-Smartphone-winterfest-775x362Nach einem sonnigen Herbst soll er nun also kommen: der erste Nachtfrost. Damit wird es höchste Zeit, den mobilen Alleskönner Smartphone winterfest zu machen. Vor Schnee, Eis und Kälte schützt Zubehör aus dem Handel.

Das Smartphone und der Mensch haben eines gemeinsam – sie mögen Wärme und Trockenheit. Weder Kälte oder Nässe vertragen beide gut. Während der menschliche Körper auf letztgenannten Zustände schnell mit Erkältung und Grippe reagiert, geht dem Smartphone unter Einfluss von feuchter Kälte oftmals ganz die Puste aus. Sowohl Eis und Schnee, als auch kondensierende Luftfeuchte setzt den empfindlichen Geräten schnell zu. Sie entsteht immer dann, wenn das Smartphone innerhalb kurzer Zeit einen Klimawechsel ertragen muss. Zum Beispiel beim Übergang von kalter, frostiger Luft auf warme, feuchte Luft in einer Skihütte. Wer sein Gerät beim Wintersport oder bei einem längeren Spaziergang an der kalten Winterluft also ungeschützt bei sich trägt, handelt leichtsinnig und muss mit einem Totalausfall rechnen.

Doch selbst, wenn es nicht soweit kommt: auch modernste Akkus tolerieren Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes eher wenig – tiefe Temperaturen beschleunigen nämlich deren Entladung. Wer also oft länger an der frischen (und kalten) Luft unterwegs ist, für den sollte ein zweiter Akku kein Luxus sein.

Sport ist Mord für’s Smartphone

Von der Kälte in die Wärme: ein Horror-Szenario für das Smartphone

Von der Kälte in die Wärme:
ein Horror-Szenario für das Smartphone

Beim Wintersport ist der mobile Begleiter sogar gleich mehreren Gefahren ausgesetzt: einen ungeschützten Sturz quittiert es meist mit einem irreparablen Displaybruch oder gar Beschädigungen an der Elektronik. Daher sollte das Smartphone beim Snowboarden, Skifahren oder Rodeln nah am Körper und nicht in einer Jacken-Außentasche verstaut sein. Die Vorteile liegen auf der Hand – zum einen hält die Körpertemperatur das Gerät und den Akku warm, zum anderen dringt kein oder wenig Schnee ein, der das Gerät beim späteren Auftauen des Gerät ansonsten beschädigen könnte. Ohnehin gilt auf der Piste und anderswo beim Wintersport die Devise, das Gerät nur einzuschalten, wenn es gebraucht wird – so hält der Akku in jedem Fall länger durch.

Einen guten Schutz vor Stürzen und Feuchtigkeit bieten Vollschutzhüllen aus dem Zubehörhandel. Die Auswahl reicht von sportlich bis edel, von Leder bis Neopren. Einen ausreichenden Schutz bieten selbst günstige Modelle. Wer allerdings Wert auf das Äußere legt, für den gibt es auch vom Standard abweichenden Schutz wie Handysocken oder Pelzmäntelchen.

 Wer billig kauft, kauft zweimal!

Ist der Akku unterkühlt, hilft ein zweiter, in einer Tasche mitgeführter Akku. Empfehlenswert ist es, auf einen Original-Akku des Herstellers zu setzen. Nur dieser ist hinsichtlich Energieausbeute und physischem Aufbau optimal auf das Smartphone angepasst. Dagegen kann ein günstig im Internet gekaufter Akku eines sogenannten „No Name“-Herstellers am Ende teuer bezahlt werden – in manchen Fällen haben fehlerhaft produzierte oder in Bezug auf die Energie falsch dimensionierte Akkus zu schweren Komplikationen, wenn nicht sogar zur Explosion geführt. Schwierig wird dies für Besitzer eines Gerätes mit fest verbautem Akku. Doch auch für diese gibt es Lösungen: hier bieten sich sogenannte „Power Banks“ an – externe Akkus, die per Micro-USB an das Smartphone angeschlossen werden. Mit ihrer Hilfe kann ein durch Kälte entladener Akku schnell wieder mit neuer Energie versorgt werden.

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