Telefonica Global Millennial Studie Keyvisual

Deutsche 18- bis 30-Jährige stehen mobilen Technologien offen gegenüber. Sie nutzen die neuen Möglichkeiten, um ihren Alltag zu gestalten und sehen deren Einsatz als lebensverändernd in sehr vielen Bereichen. Dies zeigt auch die Neuauflage der Telefónica Global Millennial Studie.

Für mehr als 80 Prozent der Befragten trifft dieser Einfluss der mobilen Technologien vor allem auf Unterhaltung, soziale Kontakte und Nachrichteninformation zu.

„Technische Neuerungen haben die Art und Weise, wie wir arbeiten, leben und miteinander kommunizieren, fundamental verändert“, sagt Claudia Becker, digitale Vordenkerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. „Dies gilt nicht nur für junge Erwachsene – digitale Technologien beeinflussen auch die Art, wie Kinder und Jugendliche ihre Welt erleben. Das sehen wir in unserer täglichen Arbeit.“ Sie schreibt heute als Gast-Autorin für Blog von Telefónica in Deutschland.

Global Millennials: Jugendliche werden Akteure der digitalen Gesellschaft

Claudia Becker, digitale Vordenkerin der Deutschen Kinder- und JugendstiftungClaudia Becker ist seit März 2014 als digitale Vordenkerin bei der DKJS beschäftigt und berät die Stiftung und ihre Programme hinsichtlich der tiefgreifenden Folgen des digitalen Wandels für den Bildungsbereich.

Sie studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim und forschte anschließend am Institut für Bildmedien des Zentrums für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe. In ihrer Dissertation untersucht sie das Wechselspiel von technischen Entwicklungen, digitalen Bildern und der Veränderung gegenwärtiger Denkmodelle, sowie deren Auswirkungen auf die menschliche Vorstellungskraft.

Think Big auf der Jugendmesse YOU 2014 in Berlin

Jugendmesse YOU 2014 in Berlin
Fotografin: Christiane Deneser

Als Bildungsstiftung fragen wir uns, wie wir diesen veränderten Lebenswelten und Lernbedingungen gerecht werden und wie junge Menschen diese Möglichkeiten für sich nutzen können.

Der digitale Wandel stellt uns vor die Aufgabe, Kindern und Jugendlichen nicht nur den Zugang zu den neuen Technologien zu ermöglichen. Wir müssen sie auch besonders darin stärken, diese Technologien nicht nur zu konsumieren, sondern aktiv mitzugestalten.

Das Programm Think Big, das wir gemeinsam mit der Fundacíon Telefónica und O2 für Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren umsetzen, bietet hier viele gute Chancen. Junge Menschen können ihre digitalen Kompetenzen ausbauen, sich inspirieren lassen und eigene Ideen< mit Unterstützung selbst umsetzen. Die Projekte reichen von einer Nachhilfe-App über eine Internetplattform für Freizeitkicker bis hin zu einem YouTube-Channel zum Thema Integration.

Digitale Medien: Neue Kulturtechnik wie Lesen und Schreiben

Das Nutzerverhalten der Jugendlichen sowie die Zahlen der Studie veranschaulichen, dass der reflektierte, kreative Umgang mit digitalen Medien< eine neue Kulturtechnik geworden ist. Diese muss – genau wie Lesen, Schreiben und Rechnen – erlernt werden: Digitale Kompetenzen werden zu einer Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen.

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