20141208-Ayyildiz-Beruf-Zukunft-775x362Beruflicher Erfolg ist auch für Jugendliche mit Migrationshintergrund erreichbar – das vermittelt AY YILDIZ Berliner Schülern mithilfe von Vorbildern. Am 4. Dezember besuchten dafür Cenk Celep, Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung der Senatsverwaltung für Inneres und Sport und die Polizei-Auszubildende Gamze Tunc, als AY YILDIZ Vorbild die Zuckmayer-Schule. Vergangene Woche hatten die beiden Vorbilder an der Carl-von-Ossietzky-Schule aus ihrem Leben erzählt. Die Aktion ist Teil des Projekts „Mein Beruf – meine Zukunft“, das jungen Menschen mit Migrationsgeschichte die Berufswahl erleichtern soll.

Cenk Celep ist als Kind türkischstämmiger Eltern in Berlin geboren und aufgewachsen. Den Schülern der Carl-von-Ossietzky Gemeinschaftsschule erzählte er von seiner schwierigen Jugendzeit und wie er es schaffte, eine Stelle in der Berliner Verwaltung zu bekommen: Seit Sommer 2013 arbeitet der 27-Jährige in der Jugend- und Auszubildendenvertretung der Senatsverwaltung für Inneres und Sport. „Ich möchte mit meiner Geschichte Menschen motivieren und mit vorbildlichem Verhalten dazu beitragen, dass junge Menschen einen passenden Beruf erlernen können“, sagt Cenk Celep zu seinem Engagement als AY YILDIZ Vorbild.

Ähnliches gilt für Gamze Tunc, die am 4. Dezember in der Zuckmayer-Schule als Vorbild zu Gast ist. Wie Cenk Celep ist die 23-Jährige eine gebürtige Berlinerin mit türkischstämmigen Eltern. Derzeit absolviert sie eine Ausbildung im mittleren Dienst der Berliner Polizei – ihr Traumberuf. „In der Schulzeit habe ich häufig gedacht, ich schaffe das nicht. Trotzdem habe ich an meinem Wunsch festgehalten und mich irgendwann getraut, mich zu bewerben. Und es hat geklappt“, so die Auszubildende.

Cenk und Gamze zu Besuch bei den Berliner Schülern.

Cenk und Gamze zu Besuch bei den Berliner Schülern.

Vorbilder vermitteln Selbstvertrauen und Sicherheit

Diese positiven Beispiele sollen Schüler mit Migrationshintergrund dazu ermuntern, an sich und ihre Stärken zu glauben. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge erfahren Jugendliche oft Diskriminierung, ohne dass sie diese als solche einordnen können. Stattdessen interpretieren sie die Erlebnisse als eigene Fehler, was ihr Selbstwertgefühl mindert und die Zukunft perspektivlos erscheinen lässt. Hier setzt das Vorbild-Konzept von AY YILDIZ an. „Mit dem Projekt helfen wir Jugendlichen, mit ihrer herausfordernden Situation umzugehen und Barrieren zu überwinden. Vorbilder sind dafür ein wichtiger Baustein, da sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben und einen anderen Zugang zu den Schülern finden“, erläutert AY YILDIZ Geschäftsführer Alfons Lösing.

Die „Mein Beruf – meine Zukunft“ Vorbilder sind erfolgreiche Menschen mit Migrationshintergrund, die aus Verhältnissen mit eingeschränkten Möglichkeiten stammen. Ihre Vorträge an den Schulen stehen unter dem Motto „Wege zum Erfolg trotz schwieriger Bedingungen“. Mit der Darstellung ihres Berufs- und Lebenswegs zeigen sie als Positiv-Beispiel, dass es auch mit Migrationshintergrund möglich ist, den gewünschten Beruf zu ergreifen – und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung.

Perspektiven schaffen: „Mein Beruf – Meine Zukunft“

Das Vorbild-Konzept ist ein Bestandteil der AY YILDIZ Kampagne „Mein Beruf – meine Zukunft“. Im Rahmen des Projekts bietet die multikulturelle Mobilfunkmarke Informationen, Anleitungen und Praktikumsplätze für den beruflichen Nachwuchs. Gemeinsam mit dem Radiosender METROPOL FM hat AY YILDIZ ein Kooperationsnetzwerk mit mehr als 30 namhaften Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen aus Wirtschaft und Politik geknüpft, die für das Projekt rund 100 Praktikumsplätze zur Verfügung stellen.

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