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Der Mann hat kein E-Mail. Was für Erwachsene unglaublich klingt, ist für den 13-jährigen Matteo Maierhofer ganz normal. Denn mit seinen Freunden und der Familie kommuniziert er nur über Whatsapp und telefonieren ist die absolute Ausnahme. Auch der USB-Anschluss war Matteo noch unbekannt, als das Praktikum begann, denn bei ihm läuft wirklich alles über die Cloud und mobil. Lokal gespeichert wird nichts mehr und einen Laptop hat er nicht nötig.

Damit ist Matteo ein typischer Vertreter der Generation Z, die nach den bisher oft zitierten Millennials kommt. Diese Jugendlichen wurden bereits nach der Jahrtausendwende geboren und sind die ersten wirklichen Digital Natives. Schnelles Breitband-Internet waren längst überall verfügbar, als ihre Generation den Kinderschuhen entwuchs, und Smartphones waren bereits ein Massenphänomen.

Generation Z: Noch digitaler als die Millennials

Das iPhone war schon in der fünften Generation, als Matteo ins Teenager-Alter kam, und bei Whatsapp wurden bereits zehn Milliarden Nachrichten pro Tag gesendet. Deshalb ist es logisch, dass er viel schneller kommuniziert als Jugendliche, die nur wenige Jahre älter sind. Seine Welt ist wirklich digital im Wortsinn, denn bei Matteo regiert der Daumen (lateinisch: I. Digitus), mit dem er Messages im Minutenrhythmus schreibt. Der 13-jährige Schüler verwendet dafür ein Samsung-Smartphone mit Windows Phone als Betriebssystem. Auch das ist ungewöhnlich.

Für Telefónica legte er aber noch einmal alle zehn Finger auf die altbekannte Computer-Tastatur und führte ein Interview mit unserem Münchner Head of IT Operations, das wir heute präsentieren.

Über mich und warum ich hier einen Artikel schreibe:
Also mein Name ist Matteo Maierhofer und ich gehe in die 8. Klasse auf die Isar Schule am Rosenheimer Platz in München. Ich erzähle Euch jetzt warum ich bei der Pressestelle von Telefónica ein Praktikum mache und möchte Euch ein Interview – mein erstes – mit meinem Vater vorstellen.

Wir sollten ein Schülerpraktikum absolvieren und ich wollte dabei etwas in Richtung Medien lernen. Ich erkundigte mich deshalb zuerst beim Bayerischen Rundfunk, aber sie nehmen dort nur Praktikanten ab 15 oder 16 Jahren. Dann fragte mich mein Vater, ob ich nicht bei der Pressestelle von Telefónica in München ein Praktikum machen möchte. Er arbeitet als Head of Operations in der IT von O2. Und das passte mir gerade recht, denn es hatte ja auch mit Medien zu tun und noch viel mehr. Also fing ich dort an.

Als Schülerpraktikant: Erstes Interview bei Telefónica

Ich habe in der einen Woche vieles über O2 erfahren. Ich war bei verschiedenen Meetings, bekam Einblick in die Werbung und auch die Kundenbetreuung. Auch cool war es aus dem 31. Stock des Towers zu schauen. Eine Sache hat mir aber nicht so gut gefallen – und das war der Aufzug, denn das Hochfahren drückte mir jedes Mal die Ohren zu. Aber dafür war er wenigstens schnell und der Druck ließ bald nach.

Während des Praktikums habe ich auch mein erstes Interview geführt. Mein Vater, Alexander Jansen, war da genau der richtige dafür. Er gab mir im Gespräch Informationen über sich und sein berufliches Leben.

Matteo: Was bedeutet eigentlich IT?

Alexander Jansen: IT steht für Informations-Technologie. Es beschäftigt sich mit der Technik, die man braucht, um in einer zunehmend digitalen Arbeits- und Unternehmenswelt zu agieren. Dies bedeutet, dass Mitarbeiter mit ihren Computern arbeiten können, Kunden von O2 pünktlich ihre Rechnungen bekommen und im Shop sowie online Produkte kaufen können.

Foto2Matteo: Wie digital ist Dein Leben?

Alexander Jansen: Mein Leben ist zunehmend digitaler, aber es braucht auch Grenzen und manchmal ist es gut, offline zu sein.

Matteo: Beschreibe mal kurz Deinen Tagesablauf!

Alexander Jansen: Ich prüfe zuerst die Termine des Tages und bereite diese entsprechend vor. Dann führe ich Gespräche mit meinen Kollegen sowie den Führungskräften meiner Abteilung. Ich biete Hilfestellungen für Probleme und treffe relevante Entscheidungen. Dazu kommuniziere ich wichtige Informationen. Ich erledige Aufgaben der Abteilung oder delegiere diese.

Matteo: Was sind Deine beruflichen Ziele für dieses Jahr?

Alexander Jansen: Mein Ziel ist es, mit Spaß und Leidenschaft meiner Arbeit nachzugehen. Dies bedeutet, meine Mitarbeiter zu motivieren, ihr Bestes zu geben und sicherzustellen, dass sie sich auf die Prioritäten des Tagesgeschäfts konzentrieren können. Zudem möchte ich die notwendigen Veränderungen im Zuge von Transformation und Integration unseres Unternehmens gestalten.

Matteo: Was ist Dir als Chef besonders wichtig?

Alexander Jansen: Mir ist sehr wichtig, immer den Kontakt zu meinen Mitarbeitern zu suchen!

An diesem Punkt machen wir Schluss und bedanken uns bei dir. Wir haben jetzt einen guten Einblick was Alexander in seiner Arbeit tut und macht. Sogar persönliche Dinge haben wir gesammelt. Und was haben wir daraus gelernt?

Denkt immer an Eure Ziele! 🙂 🙂 🙂

Euer Matteo Maierhofer

Weitere Informationen:

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