Fotolia 81347598 - Musik-Streaming

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Immer mehr Menschen nutzen fürs Musikhören Streaming-Dienste wie Spotify, Deezer und Soundcloud. Mittlerweile greifen 20 Millionen Deutsche auf die digitalen Services zu – zwei Millionen mehr als noch vor einem Jahr. Dies ergab eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands BITKOM. Nun will auch Apple ein Stück vom Streaming-Kuchen abhaben und bringt mit Apple Music einen Konkurrenten zu etablierten Diensten auf den Markt.

Der BITKOM Studie zufolge konsumieren bereits 37 Prozent der Internetnutzer ab 14 Jahren Musik über Streaming-Dienste. Im Jahr 2013 waren es etwa sechs Millionen, sodass sich die Zahl der nun 20 Millionen Streaming-Nutzer in nur zwei Jahren mehr als verdreifacht hat. „Streaming hat den Musikmarkt revolutioniert. Immer mehr Nutzer greifen über schnelle Datennetze auf riesige digitale Musikarchive zu“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Immer häufiger wird dabei auch das Smartphone zum Streaming genutzt, das mit schnellen Datennetzen und Apps verschiedener Anbieter eine praktische Streaming-Möglichkeit für unterwegs wie auch zuhause bietet.

Jugend streamt: 14- bis 29-Jährige bei der Nutzung vorn

Wenig überraschend: Besonders die junge und internetaffine Zielgruppe streamt ihre Musik gern über das Internet: Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der 14- bis 29-jährigen Internetuser nutzt Audio-Streaming. Die Studie zeigt außerdem: Wer Musik-Streaming nutzt, für den gehört diese Art des Musikkonsums in der Regel bereits zum Alltag: 83 Prozent geben an, den Streaming-Dienst regelmäßig zu nutzen, jeder zweite (50 Prozent) sogar täglich.

Für jeden was dabei: Kostenlose vs. Premium Angebote

Sowohl kostenlose als auch gebührenpflichtige Angebote stehen auf dem Streaming-Markt zur Auswahl, etwa jeder fünfte Nutzer (19 Prozent) zahlt der Umfrage zufolge für den Service. Dabei werden die Gratisangebote meist über Werbespots zwischen den Titeln finanziert oder stellen den Nutzern nur ein bestimmtes Kontingent an Songs zur Verfügung. Premium Accounts hingegen bieten werbefreien und unbegrenzten Musikgenuss, meist in besserer Abspielqualität und mit der Möglichkeit, Titel zu speichern und offline zu hören.

Apple Music: Frischer Wind auf dem Streaming-Markt

Brandneu und gerade heiß diskutiert: Mit Apple Music möchte nun auch die Konkurrenz aus Cupertino auf dem Streaming-Markt mitmischen. Nach der Übernahme von Beats und dem dazugehörigen Streaming-Dienst Beats Music bietet damit auch Apple erstmalig einen Service an, mit dem Musik abonniert anstatt gekauft werden kann. Mit iTunes ist das Unternehmen längst Marktführer im Bereich des Musikdownloads.

MTV Music und Napster: Musik streamen mit O2 und BASE

20150211-napster-775x362Um Kunden im digitalen Alltag bestmöglich zu unterstützen, bietet auch Telefónica in Deutschland spezielle Angebote, mit denen Musikfans besonders günstig streamen können. So ist zum Beispiel in der Napster Music-Flat bei O2 der Streaming-Dienst Napster für nur 7,99 Euro im Monat zwei Euro günstiger als im herkömmlichen Abo erhältlich.

Neben 34 Millionen Songtiteln sind bei Napster auch tausende Hörbücher im Angebot. Kunden können den Service auf bis zu drei Geräten auch offline nutzen, die App läuft dabei sowohl auf iOS und Android als auch auf Windows Phone.

BASE bietet mit der Musik Flat MTV Music powered by Napster – zum Beispiel integriert im Tarif BASE all-in plus – nicht nur eine Datenbank mit mehr als 30 Millionen Songs und tausenden Hörbüchern, sondern auch einen 24-Stunden MTV Musikvideo Channel. Kunden können mit MTV Music powered by Napster sowohl eigene Playlists anlegen, als auch von MTV empfohlene Zusammenstellungen anhören.

Weitere Informationen:

Musik bei O2: Napster Music-Flat bei O2
Musik bei BASE: MTV Music powered by Napster

Video-Streaming: Die WATCHER Video-Flat von O2 und bei BASE
TV-Streaming bei BASE: Zattoo bei BASE

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