Kinderplanet-Spielzeug

Als digitaler Mobilfunkanbieter macht es sich Telefónica in Deutschland zur Aufgabe, den modernen digitalen Lebensstil seiner Kunden bestmöglich zu unterstützen. Das gilt besonders im Geschäftskundenbereich, der momentan einen revolutionären Umbruch durchlebt. Unter der Überschrift Industrie 4.0 entsteht ein Internet der Dinge, bei dem Maschinen selbsttätig untereinander kommunizieren (M2M) und ihre Arbeitsabläufe von allein organisieren.

Die ersten Schritte in diese Richtung erscheinen oft klein, wie bei der heute vorgestellten Lösung von Telefónica in Deutschland. Doch sie haben jetzt schon große Auswirkungen. Wer hätte gedacht, dass sich selbst das Geschäft mit Kinderunterhaltung durch M2M noch viel effizienter gestalten lässt? Unser Referenzkunde erklärt heute, wie er das mit Unterstützung von Telefónica möglich macht: Die KINDERPLANET Gesellschaft für Absatzförderung mbH ist bundesweit der größte Vermieter, Aufsteller und Großhändler von Kinderunterhaltungsgeräten. Das Unternehmen hat Kinder-Reitautomaten zu einem kundenwerbenden und gewinnbringenden Angebot für Händler und Dienstleister entwickelt.

Kinderplanet: Größter Händler von fliegenden Teppichen

CeBIT 2015: Nils Miksch von Kinderplanet mit Timo von Lepel, Director B2B

CeBIT 2015: Nils Miksch von Kinderplanet mit Timo von Lepel, Director B2B

Das Sortiment von Kinderplanet umfasst mehr als 100 verschiedene Modelle und reicht vom fliegenden Teppich bis zum reitenden Schuh und vom Formel-1-Wagen bis zum Roboter. Damit bietet der Mittelständler aus dem hessischen Alten-Buseck in großen Spielspaß für die Kleinen, etwas Entspannung für die Erwachsenen – und durch die längere Verweildauer im Geschäft mehr Umsatz für den Handel.

Die eigene Entwicklung und Produktion von Kindergeräten ermöglicht es, auf die Marketingkonzepte von Konzernen und Einzelhandel einzugehen. So entstanden Spezialanfertigungen wie der Salamander-Lurchi, der Benetton-Rennwagen, das Ronald-McDonald-Karussell, die LEGO-Lok, der Quick-Schuh-Frosch, der Obi-Bieber und das TUI-Auto.

Doch bisher stand die Firma vor einer großen Herausforderung: Die Automaten von Kinderplanet stehen über die ganze Bundesrepublik verteilt. Informationen über ihren täglichen Betrieb bekommt das Unternehmen fast immer nur indirekt: von dem Einzelhändler, in dessen Geschäft der Kiddie Ride steht, über die Höhe der Einnahmen nach der Leerung der Kassenbox und über den Zustand der Automaten, wenn sie einmal wieder zurück ins Lager kommen. Damit lässt sich nur ein sehr lückenhaftes Bild von Kinderspaß, Kundenakzeptanz und Händlernutzen zeichnen. Um den Einsatz der Automaten zu optimieren und die Nutzenargumentation auf eine belastbare Basis zu stellen, suchte Kinderplanet eine Möglichkeit, Informationen aus dem Betrieb ohne großen Aufwand sammeln und auswerten zu können.

Kaufentscheidungen: Kinder haben das Kommando

Kinderplanet-Logo-Kaufentscheidungen sind nicht einfach nur rational. Gerade wenn es um Endkunden geht, kommt es auch auf viele weiche Faktoren an, die letztendlich den Ausschlag geben können. „Selbst bei großen Anschaffungen sind es oft nicht die Eltern, die entscheiden, sondern die Kinder“, weiß Nils Miksch, Geschäftsführer von Kinderplanet, aus vielen Analysen von Kaufentscheidungen.

„Das gilt im Grunde genommen für alle Lebensbereiche. Ganz gleich, ob eine Auto, ein neuer Fernseher oder neues Geschirr gekauft wird – Kinder haben ein gehöriges Wort mitzureden, wenn Familien einkaufen.“  Damit die kleinen Entscheider und Entscheidungshelfer während des Einkaufens bei Laune gehalten werden können, stellt Miksch mit seinem Unternehmen Kinderplanet Spielgeräte in Ladengeschäften und Einkaufszentren auf.

„Das gemeinsame Angebot aus Konnektivitätsdienst, Applikationsplattform, Hardware und Software unterscheidet die M2M-Lösungen von Telefónica von denen der Wettbewerber. Erst dadurch entsteht ein echter Nutzen für Kinderplanet, nämlich automatisierte Abläufe und weniger Umsatzausfall.“
Nils Miksch, Geschäftsführer von Kinderplanet

Nils Miksch, Geschäftsführer KinderplanetDort können sie für kleines Geld oder auf Einladung des Händlers in beweglichen und blinkenden Polizeiautos eine Runde in ihrer Fantasie drehen oder mit Bob dem Baumeister baggern. „Viele Geschäfte haben Flächen, die sie nicht effektiv für ihren Verkauf nutzen können. Wir bieten ihnen für genau diese Stellen Automaten, die gerade für Familien die Aufenthaltsqualität steigern. Für Kinder bedeuten sie Abwechslung, Unterhaltung und Spaß, für die Eltern ein bisschen mehr Ruhe beim Einkauf und für den Händler mehr Bindungskraft für seine Kunden und Zeit für deren Einkauf“, sagt Miksch. Mehr als 1000 Spielgeräte und Warenautomaten hat er in Deutschland aufgestellt.

Betreut werden die Automaten meistens von den Mitarbeitern im Geschäft vor Ort. Sie schalten die Geräte morgens ein, leeren regelmäßig die Kasse und melden an Kinderplanet, wenn etwas nicht richtig funktioniert oder Automatenware nachgeliefert werden soll. Doch das läuft nicht immer mit der größten Zuverlässigkeit.


Kundennutzen:

Durch die Zusammenarbeit mit Telefónica kann Kinderplanet jetzt den Einsatz seiner Spielgeräte und Verkaufsautomaten optimieren.

  • Echtzeit-Monitoring und Auswertung der Nutzungsdaten
  • Automatisierte Auswertung der Daten
  • Verkürzung der Ausfallzeiten und schnellere Reaktionszeiten bei auftretenden Störungen und Defekten
  • Vermeidung unnötiger Wartungsfahrten
  • Austausch von Spielgeräten, bevor das Interesse von Kindern und Kunden nachlässt
  • Betriebszeit der Automaten und Umsatz erhöht
  • Verbesserte Übersicht zur Auslastung der Automaten
  • Mehr Umsatz durch Optimierung der Kosten und Abläufe für Wartung und Service
  • Revisionssicherheit gegenüber Kunden, Partnern und Behörden
  • Neue Umsatzpotenziale durch Verbesserung der Service-Qualität

Bob der Baumeister: Mit M2M zum Schaukeln bringen

Bob der Baumeister-Ride mit M2M-Modul

Bob der Baumeister weiß Bescheid: Das M2M-Modul registriert, wenn der Kiddie-Ride
eingeschaltet wird, und meldet das automatisch an Kinderplanet

„Diese Aufgabe steht nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit der Mitarbeiter in den Läden. Da wird auch schon einmal etwas vergessen oder der Automat wird morgens nicht eingeschaltet“, weiß Miksch aus der Praxis. Für seine Firma bedeutet das: Umsatzausfall.

Um das zu ändern, suchte der Unternehmer nach einer neuen Lösung. Schon vor einigen Jahren hatte er beinahe in Eigenregie ein System entwickelt, mit dem er über ein GSM-Modul Informationen über den Automatenbetrieb gesendet bekam.

„Damals gab es noch keine einfachen Standards, die wir hätten einbauen können. Deshalb entwickelten wir die Lösung selbst und mussten aber feststellen, dass dieser Aufwand für uns einfach zu groß war“, sagt der Automatenexperte. Deshalb suchte er bald nach einem einfacheren System, das er in seine Automaten integrieren kann. Es sollte regelmäßig Betriebsinformationen über die Maschinen melden, sie automatisch auswerten und dann die entsprechend notwendigen Aktionen veranlassen.

Nutzen: Weniger Ausfall und mehr Geschäftsinformationen

Bei Telefónica wurde er fündig. Die Experten der Mutterfirma von O2 und E-Plus bieten mit ihren Partnern komplette Lösungen für solche Zwecke an. Das geht vom M2M-Kommunikationsmodul über die Netzanbindung bis hin zur Software-Integration.

Wird in die Automaten eingebaut: M2M-Modul sorgt für Netzanbindung

Wird in die Automaten eingebaut: M2M-Modul sorgt für Netzanbindung

„Mich interessiert gar nicht jede einzelne Information, etwa über Bob den Baumeister. Wichtiger ist es, dass er überhaupt eingeschaltet ist“, sagt der Unternehmer.

„Ich war deshalb auf der Suche nach einer Lösung, die automatisiert die Zuständigen vor Ort informiert, falls ein Automat beispielsweise keinen Strom hat.“ Deshalb gefiel ihm das Lösungspaket, das Telefónica anbietet. Hier bekommt er alles, was er für eine maßgeschneiderte M2M-Lösung braucht, aus einer Hand.

Als sein Partner für M2M bietet Telefónica Kinderplanet das M2M-Modul zum Einbau in seine Automaten einschließlich der entsprechenden SIM-Karte und das Mobilfunknetz, das für die M2M-Anbindung sorgt. Über sein M2M-Partnerprogramm bindet Telefónica die Software AG ein, die für die nötige Software-Integration und die Automatisierung von Abläufen sorgt.

In die ersten Automaten hat Miksch nun M2M-Module von Telefónica eingebaut. Sie melden sich jeden Morgen bei ihrem zentralen Server. Falls diese Meldung ausbleibt, dann ist die Maschine wahrscheinlich einfach nicht eingeschaltet worden. In diesem Fall geht sofort automatisch eine E-Mail mit einer Erinnerung an das Geschäft, in dem die Maschine steht. „Wenn ich dadurch auch nur einen halben Tag weniger Ausfallzeit im Monat habe, hat sich die Investition schon gelohnt“, sagt Miksch begeistert.


Für seine neueste Idee will der Unternehmer die M2M-Lösung ebenfalls einsetzen: Miksch hat Automaten entwickelt, die Geschenkpapier von großen Rollen verkaufen. Bei ihnen soll das M2M-Modul nicht nur melden, ob die Verkaufsmaschine eingeschaltet, sondern auch, ob noch genug Verpackungsmaterial auf der Rolle ist. So kann Miksch immer rechtzeitig für Nachschub sorgen und vermeidet sowohl leere Rollen als auch überflüssige Versorgungsfahrten zu den Automaten.


Das passende Leistungsprofil von Telefónica:

  • Hohe Lösungskompetenz durch Kooperation mit Partnern
  • Enge Verbindung von M2M-Technik und Auswertungssoftware
  • Einfache Integration in bislang offline betriebenen Automaten
  • Übersichtliche Analysemöglichkeiten
  • Flexible SIM-Technik für gute Netzanbindung
  • Ausgewiesene M2M-Kompetenz


Der Geschäftsführer von Kinderplanet kann sich auch noch weitere M2M-Anwendungen für sein Unternehmen vorstellen. „Als ich ins Automatengeschäft einstieg, mussten wir die Automaten alle einzeln und persönlich vor Ort kontrollieren. Es war ein großer Aufwand nötig, um zu erfahren, was mit unseren Automaten über den Tag hinweg passiert. Durch die M2M-Kommunikation können wir das heute wesentlich effizienter erledigen“, erklärt Miksch. „Mich interessiert zum Beispiel auch, ob sich vielleicht viele Kinder auf unsere Spielzeuge setzen, ohne dass sie sich bewegen und damit einfach nur einen kleinen Spaß in ihrer Fantasie erleben.“ Vielleicht würde auch eine Anbindung an ein Smartphone direkt vor Ort interessant sein. Dann könnten auch Mama und Papa mit ihrem Kind am Automaten spielen. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Weitere Informationen:

Kinderplanet Gesellschaft für Absatzförderung mbH: Kontakt
Willkommen: M2M-Welt von Telefónica
Pressemappe: M2M bei Telefónica in Deutschland
M2M-Partnerprogramm von Telefónica: partners.telefonica.com
Telefónica baut M2M-Geschäft aus: Mit Partnern zur Lösungskompetenz

Kontakt zum M2M Business Team
Telefon: 0800 – MACHINE oder 0800 622 44 63
E-Mail: telefonica@bs-m2m.de
Web: www.m2m.telefonica.de
O2 Geschäftskunden: Kundenreferenzen

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