Mobile Payment Auto BASE Wallet

Die Ankündigung von ALDI NORD, ab sofort flächendeckend und betragsunabhängig kontaktloses Bezahlen anzubieten, ist nur das jüngste Beispiel dafür, dass der Handel verstärkt auf Mobile Payment setzt. Auch beim Kunden ist das Interesse am einfachen, komfortablen und sicheren Bezahlen mithilfe des Smartphones groß. Telefónica hat diesen Trend frühzeitig erkannt und ist mit mpass und der BASE Wallet gut aufgestellt.

Neben ALDI NORD haben weitere große Handelspartner in den letzten Wochen bekanntgegeben, dass sie ab sofort oder zeitnah das mobile Bezahlen in ihren Geschäften ermöglichen. So plant Media-Saturn Deutschland, bis Herbst 2015 alle 417 deutschen Media Markt und Saturn Filialen mit der NFC-Technik zum kontaktlosen Bezahlen auszurüsten. Auch Rewe hat offensichtlich bereits die Kassensysteme in allen Märkten auf NFC-Payment umgerüstet. Der Startschuss zum bundesweiten Roll-out ist also nur noch eine Frage der Zeit.

Mobiles Bezahlen ab 2018 flächendeckend möglich

Mobile Payment BASE Wallet GS1 Germany_zahl einfach mobil_03In Berlin können Kunden bereits jetzt in den Rewe-Märkten und in vielen weiteren Geschäften bezahlen. Denn am Projekt NFC-City Berlin nehmen neben Rewe auch Galeria Kaufhof, Kaiser’s, Obi, Oh Angie, Penny, Real und Temma sowie alle Mobilfunknetzbetreiber (Telefónica Deutschland, Deutsche Telekom und Vodafone Deutschland) teil. Im Zuge der bundesweit größten Mobile Payment Initiative können Kunden in der Bundeshauptstadt seit Mitte April in sämtlichen Märkten und Stores der Kooperationspartner via Smartphone mobil bezahlen.

Insgesamt sind in Deutschland kontaktlose Bezahlungen bereits an mehr als 60.000 Akzeptanzstellen möglich. Europaweit sollen über 1,2 Millionen Bezahlterminals im Einsatz sein. MasterCard kündigte an, den kontaktlosen Bezahlstandard PayPass, auf den der mobile Bezahlservice mpass oder die digitale Geldbörse BASE Wallet aufsetzen, bis 2018 flächendeckend in Deutschland anzubieten. Bis 2020 sollen sogar alle Kassenterminals in Europa, die Zahlungen mit Maestro PayPass akzeptieren, die Technologie unterstützen.

Großes Interesse auf Kundenseite

Mobile Payment shopping_bezahlenNicht nur der Handel, auch Kunden haben in Deutschland großes Interesse, mobil zu bezahlen. So gaben 25 Prozent der Befragten einer aktuellen PwC Studie an, dass sie bereits heute die Möglichkeit nutzen, mit einem mobilen Endgerät bargeldlos einzukaufen. 35 Prozent wollen mobile Bezahlverfahren in Zukunft ausprobieren. Die Vorteile, die Mobile Payment bietet, werden von den Verbrauchern deutlich erkannt. Etwa Dreiviertel der befragten begrüßen, dass Transaktionen beim Bezahlen per Smartphone direkt auf dem Handy nachvollzogen werden können. Ebenso viele Nutzer sehen es als Vorteil an, dass dank Mobile Payment nicht mehr darauf achten müssen, ob sich genügend Bargeld im Portemonnaie befindet. 58 Prozent sind zudem der Meinung, dass mobile Bezahlverfahren den Einkauf und das Bezahlen einfacher machen.

Kunden können mit dem Smartphone jedoch nicht nur an der Kasse bezahlen, sondern zum Beispiel auch im öffentlichen Nahverkehr. So möchte laut einer BITKOM-Studie künftig fast jeder dritte Smartphone-User, also etwa 13 Millionen Bundesbürger, Fahrten in Bus, Bahn, Taxi, Fernbus oder Mitfahrzentrale mobil bezahlen. Knapp 25 Prozent der Befragten würden außerdem gerne Parktickets mit dem Smartphone lösen, etwa 20 Prozent möchten Tickets fürs Kino, Konzert oder Museum via Mobiltelefon erwerben. Das Mobiltelefon übernimmt also zahlreiche Funktionen der klassischen Geldbörse.

Hohe Sicherheitsstandards

Mobile Payment GS1 Germany_zahl einfach mobil_19Das mobile Bezahlen ist nicht nur einfach und komfortabel, sondern auch sicher. Es gelten die hohen und bereits etablierten Sicherheitsstandards der Finanzbranche, die beim bargeldlosen Bezahlen angewendet werden. Damit ist Mobile Payment via NFC (Near Field Communication) genauso sicher wie eine klassische Kartenzahlung.

In einer digitalen Geldbörse wie der BASE Wallet werden die kartenbezogenen Daten für den Bezahlprozess in einem geschützten Speicherplatz (Secure Element) der NFC-SIM-Karte abgelegt und verschlüsselt. Der Trusted Service Manager schützt die Bankdaten der Kunden, sodass allein das Kreditinstitut darauf zugreifen kann und weder vom Mobilfunknetzbetreiber noch für den Händler einsehbar sind. Die Daten für eine Bezahltransaktion werden via NFC dementsprechend ausschließlich zwischen dem Bezahlterminal und dem Datensafe der Bank auf der SIM-Karte ausgetauscht. Zahlungen über 25 Euro müssen zusätzlich mit einer PIN bestätigt werden. Auf Wunsch kann die Sicherheit zusätzlich erhöht werden, indem die Wallet ausschließlich nach Eingabe einer Geheimzahl geöffnet und genutzt werden kann.

Mobiles Bezahlen bei Telefónica in Deutschland

Mobile Payment mpass mobile cashTelefónica ist auf dem Weg, das führende digitale Telekommunikationsunternehmen in Deutschland zu werden. Als logische Konsequenz baut Telefónica frühzeitig auf interessante Wachstumsmärkte wie das mobile Bezahlen.

Mit dem offenen mobilen Bezahlsystem mpass hat Telefónica als erster Netzbetreiber in Deutschland das mobile und kontaktlose Bezahlen über NFC in die deutschen Geschäfte gebracht. Darüber hinaus können mpass-Kunden untereinander schnell und unkompliziert Überweisungen von Handy zu Handy vornehmen und auch im Internet Einkäufe über ihr Mobiltelefon tätigen. mpass kann potenziell von jedem Mobilfunkkunden mit Bankkonto in Deutschland genutzt werden. Auch Kunden anderer Mobilfunk-Anbieter können sich für den Dienst anmelden. Damit gehört mpass zu den reichweitenstarken Bezahlverfahren im deutschen Markt.

BASE Kunden haben außerdem die Möglichkeit, die BASE Wallet zu nutzen. In der digitalen Geldbörse können alle bisher im physischen Geldbeutel befindlichen Karten und Dokumente in digitaler Form abgebildet werden. Aktuell sind die Walletcard Prepaid Maestro® card sowie optional eine ADAC Clubkarte sowie Coupons von Gettings und acardo in der BASE Wallet gespeichert. Grundsätzlich wird es in Zukunft möglich sein, in Wallet Services weitere Bezahlkarten, Bonusprogramme, Kino-Tickets, Fahrkarten oder digitale Schlüssel zu nutzen.

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