Think Big Tour 2015

Rund 5.800 Schüler, 256 Workshops und unzählige Ideen: die Think Big Tour 2015 hat Jugendliche für die Möglichkeiten der digitalen Welt begeistert. Dazu gab es auch viele Infos zu den Angeboten von Think Big, dem Programm der Telefónica Stiftung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gemeinsam mit O2.

Sieben Wochen lang ist ein junges Team mit einem gebrandeten Van und jeder Menge digitaler Technik im Gepäck exakt 11.029 Kilometer quer durch Deutschland gefahren. An 35 Schulen und ausgewählten Veranstaltungen in den Großräumen München, Düsseldorf, Köln, Berlin, Rostock und Stuttgart hat die Crew Halt gemacht und mit den Schülern gearbeitet. Bei der Tour, die Think Big gemeinsam mit der Agentur für Bildungskommunikation YAEZ umgesetzt hat, konnten sich die Jugendlichen an Soundprojekten oder kreativen Apps austoben, digitale Technik kennen lernen und eigene Ideen für soziale Projektideen entwickeln.

Impressionen von der Tour: Das passiert bei einem Besuch an einer Schule

„Bei Think Big lernen Jugendliche nicht nur, wie die Technik funktioniert. Sie erleben auch, was sie damit bewirken können“, erklärt Markus Sardison, Head of Corporate Responsibility bei Telefónica in Deutschland. So können sie gezielt auf ein Thema aufmerksam machen, Menschen miteinander verbinden, andere von etwas überzeugen, Antworten auf Fragen finden und eigene Ideen vorantreiben. „Unser Ziel ist es, die digitale Kompetenz von Jugendlichen zu stärken und sie zu inspirieren, digitale Technik als Werkzeug für ihre eigenen Ideen einzusetzen“, sagt Sardison.

Workshops: Die digitale Welt mitgestalten

Mozilla Appmaker

Mozilla Appmaker: Apps einfach selber programmieren

Die Jugendlichen konnten auf der Tour zwischen drei verschiedenen Workshop-Typen wählen. Im Workshop „Deine App“ entwickelten sie mit dem Mozilla Appmaker eine eigene App, bei „Dein Sound“ tüftelten sie an Soundprojekten und im Workshop „Deine Idee“ ging es um die Frage: „Wie können wir das Internet nutzen, um das Leben vieler Menschen positiv zu verändern?“

Teamer wie Eduard Korostelev unterstützten die Teilnehmer mit den nötigen digitalen Werkzeugen und hilfreichen Tipps. „Es habt mir viel Spaß gemacht, eng mit den Jugendlichen zu arbeiten“, sagt er. „Die Jugendlichen waren immer sehr interessiert und haben viel für sich mitgenommen, womit sie sich auch in ihrer Freizeit beschäftigen möchten.“ Das sei für sie als Team einer der größten Erfolge gewesen.

Ideenschmiede: Schüler entwickeln kreative und soziale Apps

WorkshopIn den Workshops entwickelten die Jugendlichen eine große Bandbreite von guten Ideen. Ein Freunde-Finden-Chat beispielsweise übersetzt Nachrichten in die eigene Muttersprache. Dadurch können sich ausländische Schüler leichter mit ihren Mitschülern austauschen und neue Freunde finden.

Eine andere Idee: Verbraucher spenden beim Kauf einer Wasserflasche einer bestimmten Marke Geld für Menschen aus wasserarmen Regionen. Eine App zeigt an, wo konkret geholfen wurde. Oder über eine Schul-Cloud können Schüler alle Schulbücher laden. Statt schwerem Schulranzen reicht es dann, ein Tablet mit zur Schule zu nehmen.

Eine andere App wiederum zeigt rollstuhlgerechte Orte und Parkplätze an und über eine Online-Plattform können Schüler Lernpartner für jedes Fach finden. Nicht nur die Schüler waren mit Feuereifer bei der Sache, auch die Lehrer zeigten sich begeistert: „In den Workshops habe ich neue Facetten meiner Schülerinnen und Schüler kennengelernt und erfahren, womit sie sich im Alltag beschäftigen und wie sie über bestimmte Aspekte denken“, sagt Michael Schmidt von der Max-Eyth-Realschule in Backnang.

Mission 3000: Online-Ideenwettbewerb von Think Big

Think Big Teamer

Begleiteten die Tour 2015: Die Think Big Teamer
Maike, Felix, Henriette, Patrick, Michelle und Eduard

Zusätzlich zu den Workshops hatten die Jugendlichen in ihren Pausen oder Freistunden die Möglichkeit, am Think Big Tour Van und im dazugehörigen Zelt mehr über das Think Big Programm zu erfahren. Außerdem konnten sie ihre Ideen gleich beim Think Big-Ideenwettbewerb Mission 3000 einreichen.

„Man hat gemerkt, dass viele Ideen schon in den Köpfen der Schüler waren, dass es nur keine Plattform gab, um sie mit anderen zu teilen“, erzählt Teamer Eduard. Unabhängig vom Wettbewerb konnten sich die Jugendlichen mit ihren Ideen auch direkt um eine Förderung bei Think Big auf www.think-big.org bewerben. Jugendliche im Alter von 14 bis 25, die eine Idee für ein digitales soziales Projekt hochladen, bekommen nicht nur eine finanzielle Förderung von 400 Euro. Sondern zusätzlich ein Coaching, um ihr Projekt umzusetzen und in ihrem Umfeld etwas zu verändern.

Highlight: Besuch auf Europas größter Jugendmesse

Mission 3000Neben den vielen guten Ideen zählt unter anderem der Stopp auf Europas größter Jugendmesse YOU Anfang Juli in Berlin zu den Tour-Highlights.

Die Think Big Experten haben dort Workshops zu digitalen Themen und zur Ideenfindung angeboten. Außerdem kam es während der Tour zu einem Austausch mit einem hochrangigen Mitglied der Bundesregierung.

Übrigens: Auch wenn die Think Big Tour 2015 nun zu Ende ist, können Schulklassen sich für einen Workshop anmelden. Wer einen Besuch von Think Big an seiner Schule möchte, meldet sich mit seiner Klasse ganz einfach und schnell per E-Mail an lab@think-big.org.

Impressionen von der Think Big Tour 2015

Weitere Informationen:

Think Big im Web:
think-big.org
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Instagram

Pressemappe: Think Big

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