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Teenager verbringen neun Stunden täglich mit Handy und PC, sagt eine neue Studie aus den USA. Doch was tun sie dabei? In der Hälfte der Zeit wird das Smartphone benutzt, sagt die Studie, und sehr viele Stunden gehen dabei für soziale Netzwerke drauf. Dennoch gab nicht einmal jeder zweite Jugendliche an, täglich bei Facebook und Twitter zu sein. Der Trend geht also in eine andere Richtung – und wir wollen mehr darüber wissen. Deswegen schreibt heute unsere 16-jährige Schülerpraktikantin Paulina Lüneburg im Telefónica-Blog.

Nicht ohne mein Smartphone: Es regiert den Alltag und ist ein treuer Begleiter. Messages im Minutentakt, Sprachnachricht hier, neues Bild da. Ein Follower oder ein Like für das neuste Selfie. Facebook, Twitter, Snapchat, WhatsApp und Instagram sind die wichtigsten sozialen Netzwerke. Doch die Rangfolge und die Art ihrer Nutzung hat sich verändert. Besonders die Jugend geht eigene Wege. Natürlich ist das eine große Ablenkung im Schul- oder Arbeitsalltag. Aber die schnellen Nachrichten kann man sogar im Laufen versenden. Und schließlich dauert es doch nur ein paar Sekunden – und schon hat man zum Beispiel das gemeinsame Shopping für den nächsten Tag ausgemacht. Ein paar Klicks machen es möglich.

WhatsApp: Texten ist auch schon wieder out

WhatsAppWhatsApp ist wohl einer der bekanntesten Kommunikationsdienste: Milliarden von Kurznachrichten werden pro Tag an Freunde oder in Gruppen auf der ganzen Welt geschrieben. WhatsApp ist eine gute Alternative zur altbekannten SMS, die bis heute kaum ein junger Mensch mehr schreibt. SMS sind zu teuer und zu unpersönlich, denn sie enthalten nur Text.

Auf WhatsApp sieht man schließlich die Profilbilder seiner Freunde und wann sie zuletzt online waren. Doch auch dieser Trend hat sich schon wieder gewandelt. Ich persönlich verschicke kaum noch Texte bei WhatsApp, sondern fast nur Sprachnachrichten. Damit kann man einfach drauflosreden. Das ist praktisch wie Telefonieren – aber gratis. Und wenn der Empfänger momentan keine Zeit dafür hat, dann antwortet er einfach später.

Dabei geht es hauptsächlich um private Themen, wie zum Beispiel die Wochenendplanung, ob man am Samstag auf die Party geht oder um Freunden bei Problemen zu helfen. Dann gibt es auch noch diverse Gruppen: die Sportgruppe, um wichtige Termine oder Absagen für die Trainings zu besprechen. Oder auch Geburtstagsgruppen: Wer eingeladen wird, ist gleich Mitglied der Gruppe. Nicht zu vergessen: die Klassen-Chats, in denen hauptsächlich Hausaufgaben besprochen werden. Das kann sehr nützlich sein, wenn man in der Schule etwas nicht verstanden hat. Man hat gleich mehr als 20 Ansprechpartner, die einem helfen können. Schnell und direkt.

Snapchat: 1.000 Worte in zehn Sekunden

Snapchat-AppWas aber immer mehr in Mode kommt, ist Snapchat. Damit kann man nämlich Bilder verschicken, welche die Freunde nur ein paar Sekunden sehen können. Genau darin liegt der Reiz und nach zehn Sekunden ist alles wieder weg. Bei Snapchat senden wir meistens Bilder von den Orten, wo man sich gerade befindet und wie toll es dort ist. Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte.

Man zeigt sich beispielsweise im Urlaub am Strand liegend oder mit dem leckeren Kuchen, den man gerade gebacken hat. Bei Snapchat veröffentlicht man sozusagen seinen Tagesablauf: also einfach, was man gerade macht. Das sind Bilder, die nicht unbedingt gespeichert werden müssen. Man kann sie aber auch in seine Geschichte tun, dann haben sie ein längeres Leben. Alle Kontakte können diese Bilder für 24 Stunden sehen.

Instagram: Hauptsächlich zur Unterhaltung

Instagram-AppNicht zu vergessen ist Instagram. Das war zwar als mobiles Foto-Album gestartet, doch heute ist viel mehr damit möglich. Jetzt nutzt man es hauptsächlich zur Unterhaltung. Es gibt jede Menge Leute, die täglich mehrere lustige Bilder oder Videos bei Instagram hochladen. Dabei ist es sehr praktisch, dass man Gruppen mit seinen Freunden erstellen kann, um ihnen Bilder zu zeigen, die man lustig findet.

Ich selbst habe mich erst vor kurzem bei Instagram angemeldet. Warum? Es gehört heute einfach dazu. Fast jeder meiner Freunde hat dort einen Account und wenn es langweilig ist, kann man sich gut bei Instagram unterhalten lassen. Außerdem kann man beispielsweise auch Freunden oder berühmten Persönlichkeiten folgen, um mitzubekommen, was in ihrem Leben passiert und um ihre Bilder zu liken oder zu kommentieren.

Facebook: Brauche ich nicht

Facebook-AppWeitere vielgenutzte Social-Media-Plattformen sind Twitter, mit 100.000 Kurzmitteilungen pro Minute, und Facebook. Doch das ist bei uns schon fast wieder out. Ich bin beispielsweise gar nicht bei Facebook angemeldet, weil ich es einfach nicht brauche. Außerdem ist mir der Datenschutz ein wenig unheimlich.

Den Meisten ist natürlich irgendwie bewusst, dass sie kaum noch Kontrolle darüber haben, was sie im Internet über sich preisgeben. Aber das Netz ist heute nun einmal ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens. Für viele gehört es dazu wie das tägliche Essen. Deshalb holen wir uns die Kontrolle zurück. Auf Instagram kann man beispielsweise sein Profil auf privat stellen. Dann können nur jene Freunde die Bilder sehen, denen man die Berechtigung dazu gibt.

Weitere Informationen:

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