SmartSole Aufbau

Selbst Firmen aus den USA gehören zu den M2M-Kunden von Telefónica Deutschland: Die GTX Corporation aus Los Angeles ist weltweit einer der wichtigsten Pioniere für Wearables und andere vernetzte Geräte mit Ortungsfunktion. Sie verwenden GPS, Bluetooth und Mobilfunk zum Tracking von Fahrzeugen, Personen oder sogar Drohnen. Die neueste GTX-Lösung ist besonders interessant: eine intelligente Schuhsohle, mit der sich verirrte Demenz-Patienten wiederfinden lassen. Dafür nutzt unser Referenzkunde die Global SIM von Telefónica.

Als „Bomber der Nation“ ist er in die Fußballgeschichte eingegangen, jetzt hat er ein Leiden der Nation zurück ins öffentliche Bewusstsein gebracht: Gerd Müller – auch 36 Jahre nach seinem Abschied von der Bundesliga immer noch deren Torschützenkönig – ist an Alzheimer erkrankt. Im Vorfeld seines 70. Geburtstags machte sein Verein, der FC Bayern München, die traurige Nachricht bekannt. Der Spitzenfußballer leidet damit wie der ehemalige Fußballmanager von Schalke 04, Rudi Assauer, und etwa 1,2 Millionen Menschen in Deutschland an dieser Krankheit, für die es bisher keine Heilung gibt. Weltweit wird die Zahl der Menschen, die an Alzheimer oder Demenz leiden, auf 47 Millionen geschätzt, in Europa sind es rund 8,7 Millionen.

Weglauf-Drang: Gefahr bei Demenz oder Alzheimer

SmartSole AppDurch die richtige Pflege kann das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt werden. Doch die ist nicht einfach und erfordert hohe Aufmerksamkeit. Viele demente und Alzheimer-Patienten entwickeln eine innere Unruhe und einen Drang wegzulaufen.

Die amerikanische Alzheimer-Gesellschaft gibt ihren Anteil mit 60 Prozent an. Weil sich die Patienten immer schlechter orientieren können, finden sie ihren Weg nach Hause nicht mehr.

„Für die Familien ist das eine dramatische Situation. Sie erleben, wie ein geliebter Mensch sich verändert, sich aus ihrem Miteinander entfernt und an Selbstständigkeit verliert. Wenn er dann noch davonläuft, steigen ihre Sorgen ins Unermessliche“, sagt Patrick Bertagna, CEO der GTX Corporation.


Anforderungsprofil: Patienten überall wiederfinden

GTX entwickelt seine Tracking-Produkte und -Lösungen für den internationalen Markt. Deshalb müssen sie länderunabhängig funktionieren. Speziell bei der SmartSole, einem intelligenten Ortungssystem in Form einer Schuhsohle, kommt es darauf an, dass die Technikeinheit gut geschützt und robust eingebaut werden kann. Deshalb suchte GTX nach einer Mobilfunklösung, die netzunabhängig funktioniert und – einmal integriert und eingebaut – keinen weiteren Zugriff mehr erfordert.

Da unterscheiden sich Alzheimer-Patienten nicht von anderen Menschen mit Orientierungsschwierigkeiten, etwa Kinder und Jugendliche, die unter Autismus leiden, oder Menschen mit Gehirnverletzungen. Sie alle laufen Gefahr, orientierungslos umherzuirren. „Sie schnell wiederzufinden, kann Leben retten“, erklärt Bertagna. „Schon allein der Stadtverkehr ist gefährlich für sie. Das Wetter, Sonne, Regen, Kälte, können ihre Gesundheit schwer belasten. Lebensbedrohlich wird es, wenn sie beispielsweise wichtige Medikamente nicht rechtzeitig einnehmen können.“

GTX Corp.: Menschen mit der Schuhsohle wiederfinden

„Mit der Global SIM bietet Telefónica die für uns perfekt passende Lösung: Unsere SmartSole kann so weltweit genutzt werden. Und mit dem festen Einbau der SIM-Funktion schaffen wir maximale Robustheit für unsere Tracking-Sohle. Das steigert die Zuverlässigkeit für unsere Kunden.“
Patrick Bertagna, CEO von GTX Corporation

Patrick Bertagna

Patrick Bertagna,
CEO von GTX Corporation

Als Spezialist für Wearables und smarte Tracking-Lösungen hat GTX ein System entwickelt, das es Angehörigen und Pflegenden leicht macht, ihre Patienten innerhalb kürzester Zeit wieder nach Hause holen zu können: Das Unternehmen baut ein Ortungs- und M2M-Kommunikationsmodul in Schuhsohlen ein. Dieses sendet seine Positionsdaten an die Server von GTX, die Pflegende oder Angehörige dann über eine geschützte Webseite einsehen können.

Die SmartSoles können genau wie andere Einlegesohlen mit jedem Schuh genutzt werden. Das bringt den Vorteil, dass gerade verwirrte und demente Menschen sich gar nicht um die Technik zu kümmern brauchen. Sie können ihr Ortungssystem nicht einmal vergessen, weil sie es beim Anziehen ihrer Schuhe zwangsläufig mitnehmen. Den Betreuenden oder Pflegenden gibt das die Gewissheit, dass sie ihre Angehörigen oder Patienten sehr leicht wiederfinden können.

Für seine Online-Plattform zur Ortung hat GTX auch Funktionen entwickelt, die automatisch informieren, wenn Gefahr droht. So unterstützt das System beispielsweise das sogenannte Geo-Fencing: Verlässt der SmartSole-Nutzer einen zuvor definierten Bereich – beispielsweise das Grundstück, auf dem er lebt – erhält der Angehörige oder Pflegende automatisch eine SMS oder Mail, sodass dieser schnellstmöglich reagieren kann und seinen Schützling vor Schlimmerem bewahren kann.


Leistungsprofil: Telefónica als Partner für globale M2M-Lösungen

  • Global SIM für optimale Konnektivität
  • Weltweite Datenverbindung
  • Nationales und internationales Roaming
  • Global SIM in unterschiedlichen Formfaktoren verfügbar, auch als fest integrierte Lösung
  • Ausgewiesene M2M-Kompetenz

Unser System arbeitet nur so gut, wie auch die Datenverbindung ist, über die die GPS-Informationen an unsere Server gesendet werden. Wir suchten deshalb einen Mobilfunkanbieter, der rund um den Globus eine möglichst gute Abdeckung anbietet“, sagt Bertagna. Die Wahl fiel dabei auf Telefónica. „Nicht nur die weltweite Datenverbindung per Global SIM hat den Ausschlag für Telefónica gegeben, sondern auch die Flexibilität in der Bauart. Telefónica ermöglicht uns, die Global SIM fest in der SmartSole einzubauen. Das schaltet Fehlerquellen beim Anwender aus und sorgt für höchstmögliche Zuverlässigkeit.“

GPS SmartSole: Ohne Akku und mit Satelliten-Ortung

SmartSole GTX Gerade wegen der starken Beanspruchung von Schuhsohlen kommt der Robustheit der eingesetzten Technik besondere Bedeutung zu.

Sie muss nicht nur stabil, sondern auch perfekt gegen starke Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit und Nässe geschützt sein.

Aufgeladen werden die cleveren Schuhsohlen induktiv, also ohne Kabel. „So konnten wir die Robustheit unserer Sohle noch einmal steigern, denn jeder Ladeanschluss hätte eine Öffnung in unser sonst geschlossenes System gebracht“, sagt Bertagna.

Konfiguriert wird die SmartSole über das Portal von GTX oder per App. Je nach Einstellung sendet die SmartSole alle fünf bis zehn Minuten die Geodaten ihres Trägers an die Server von GTX. Der Akku hält zwei bis drei Tage.


Kundennutzen: SmartSole durch Global SIM weltweit nutzbar

  • Ein Mobilfunkunternehmen für weltweite Einsatzfähigkeit der SmartSole
  • Rundum abgeschlossenes System ermöglicht, das robust gegen Umgebungskonditionen geschützt ist
  • Feste Integration der Global SIM in die Ortungseinheit
  • Einfache Verwaltung der M2M-SIM-Karten über ein Webportal

Als automatisches, nicht-sichtbares Ortungsgerät bietet SmartSole maximale Sicherheit, ohne den Hilfebedürftigen mit einem auffälligen Notrufsystem zu stigmatisieren. Das macht es ihm leichter, die Unterstützung durch die Technik zu akzeptieren.

Zurzeit vergrößert die GTX Corp. ihr Vertriebsnetz rund um den Globus. Mittlerweile sind die SmartSoles in mehreren europäischen Ländern erhältlich, einschließlich Deutschland. Damit haben auch hierzulande Betroffene sowie ihre Angehörigen eine einfache Möglichkeit, für mehr Sicherheit zu sorgen. SmartSole in den Schuh legen – schon kann nicht mehr verloren gehen, wer den Pflegenden wirklich am Herzen liegt.

Weitere Informationen:

GTX Corp.: Website | SmartSole

Kontakt zum M2M Business Team
Telefon: 0800 – MACHINE oder 0800 622 44 63
E-Mail: telefonica@bs-m2m.de | Web: www.m2m.telefonica.de

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