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Im Oktober überraschten die Sixt Leasing AG und ihre Tochtergesellschaft Sixt Mobility Consulting AG mit einer besonders innovativen M2M-Lösung: Das vollautomatische Sixt-Fahrtenbuch basiert auf der innovativen Plug-and-Play-Lösung von Telefónica und Geotab. Telefónica Deutschland tritt dafür als Generalunternehmer auf, der Hardware, Service und die notwendige Mobilfunkanbindung aus einer Hand liefert. Die intelligente Anwendung wurde zuerst auf dem Digital Innovation Day vorgeführt, wo sie viel Applaus bekam. Auch die beiden neuen M2M-Kunden sind davon begeistert.

Die Sixt Leasing AG ist einer der führenden hersteller- und bankenunabhängigen Leasinganbieter in Deutschland mit Tochterfirmen in Österreich, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden. Über ein Franchise-Netzwerk erreicht das Unternehmen zudem Kunden in mehr als 40 Ländern. Für Firmenkunden entwickelt Sixt Leasing maßgeschneiderte Lösungen im Full-Service-Leasing und optimiert dadurch nachhaltig und herstellerunabhängig die Gesamtbetriebskosten des Fuhrparks auf Basis von jahrzehntelangem Know-how und effizientem Prozessmanagement. Die Tochtergesellschaft Sixt Mobility Consulting bietet diese Expertise auch Kunden an, die ihre Fahrzeuge gekauft oder über einen Drittanbieter geleast haben, aber die Vorteile eines professionellen externen Fuhrparkmanagers nutzen wollen. Mit dem neuen Sixt-Fahrtenbuch nutzen beide Firmen die Vorteile der Digitalisierung und machen ihren Kunden die Abrechnung von Dienstfahrten durch M2M-Kommunikation viel einfacher.

Fahrtenbuch: Oft nur lückenhaft geführt

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Fahrtenbücher sind lästig. Zumindest empfinden das die Meisten so, die eins führen müssen: Mal kann es nicht schnell genug gehen und man hat keine Zeit, den Fahrtbeginn zu protokollieren. Ein anderes Mal halten vielleicht Kollegen oder die Familie den Fahrer davon ab, seine letzte Fahrt unmittelbar nach Ende zu dokumen­tieren.

Es gibt sehr viele Gründe, warum Fahrtenbücher oft nur lückenhaft geführt werden. Dabei macht es sich für die meisten Dienstwagenfahrer bezahlt, wenn sie hier nicht nachlässig sind, sondern genau und zeitnah auf­zeichnen, wann sie welche Strecke privat oder beruflich gefahren sind.

Anforderungsprofil: Bessere Lösung für Versteuerung gesucht

Arbeitnehmer müssen die private Nutzung von Firmenfahrzeugen als geldwerten Vorteil versteuern. Diese Versteuerung kann pauschal nach der Ein-Prozent Regel oder gemäß Nutzung erfolgen. Für die meisten Steuerpflichtigen ist die Versteuerung nach Nutzung günstiger, aber auch aufwändiger: Es muss ein Fahrtenbuch geführt werden, in dem jede einzelne Fahrt protokolliert wird. Sixt Leasing suchte nach einer Lösung, die diesen Aufwand deutlich senkt und wirklich praktikabel im Alltag macht. Die Methode muss dabei in allen modernen Fahrzeugen und europaweit nutzbar sein.

Daniel Welter

Daniel Welter, SIXT

„Die meisten Arbeitnehmer, die ein Firmenfahrzeug auch privat nutzen dürfen, können Steuern sparen, wenn sie den geldwerten Vorteil nicht nach der üblichen Ein-Prozent-Regel, sondern nach tatsächlichem Aufwand versteuern“, sagt Daniel Welter, Head of Sales Excellence bei Sixt Leasing. „So kann sich die Lohnsteuer um 1.500 Euro und mehr senken lassen.“ Der Haken bisher: Um das Führen eines Fahrtenbuchs kommt man dann nicht herum. Wer hierbei nachlässig ist, Fahrten vergisst oder Fehler macht, riskiert den Steuervorteil.

„Wir haben nach einer Möglichkeit gesucht, wie unsere Unternehmenskunden es für ihre Mitarbeiter attraktiver machen können, einen Dienstwagen zu nehmen“, erklärt Welter. Für Unternehmen kann es finanziell sinnvoll sein, einem Mitarbeiter statt einer Gehaltserhöhung lieber einen Firmenwagen zu bezahlen. Das liegt beispielsweise daran, dass sie für ihren Fuhrpark günstiger einkaufen und diesen professional managen lassen sowie die Umsatzsteuer als durch­laufenden Posten abziehen können. Mancher Mitarbeiter macht sich aber Sorgen wegen der steigenden Steuern und zweifelt an seinem Vorteil durch einen Dienstwagen. Ein einfaches, weitgehend automatisch geführtes Fahrtenbuch soll diese Sorgen zerstreuen.

Telefónica: Perfekter Partner für Sixt Leasing

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Plug-and-Play-Lösung von Telefónica und Geotab

Für die Umsetzung fand Sixt Leasing den perfekten Partner: „Telefónica arbeitet schon länger mit Geotab, einem der führenden Anbieter für Telematikanwendungen, zusammen“, sagt Welter. „Gemeinsam haben beide Unternehmen schon andere Lösungen für das Flottenmanagement realisiert. Das hat uns interessiert“, erklärt Welter.

So kamen Sixt Leasing und Telefónica Deutsch­land ins Gespräch und entwickelten eine neue Tele­matikanwendung: Das Sixt-Fahrtenbuch sammelt automatisch die steuerlich relevanten Informationen von Fahrten, senkt somit den Aufwand des Fahrers deutlich und wird bei korrekter Nutzung vom Finanzamt anerkannt.

Leistungsprofil: M2M-Kompetenz und beste Konnektivität von Telefónica 

  • Global SIM für optimale Konnektivität
  • Weltweite Datenverbindung
  • Nationales und internationales Roaming
  • Ausgewiesene M2M-Kompetenz
  • Kooperation mit führendem Telematikanbieter Geotab
  • Flexibel und leistungsstark in der Umsetzung als Generalunternehmen

Im Wesentlichen besteht das Sixt-Fahrtenbuch aus einem Telematik-Modul mit M2M-Kommunikationseinheit, Online-Services und einer intuitiven App: Die Lösung nutzt das Telematik-Modul von Geotab, das mit seinem OBD-II-Stecker in jedes moderne Auto eingebaut werden kann. Sobald eine Fahrt beendet ist, überträgt diese Box Fahrzeit, gefahrene Kilometer sowie Start- und Endpunkt der Strecke auf einen Server. Der Fahrer sieht seine Fahrt danach sofort in der Fahrtenbuch-App und kann mit einem Fingertipp zuordnen, ob es eine private oder Geschäftsfahrt war oder ein Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte.

Telefónica ist für uns ein echter Komplexitätsmanager. Für unser Sixt-Fahrtenbuch liefert Telefónica nicht nur die Global SIM für die M2M-Kommunikation und stellt die entsprechende Administration bereit, sondern organisiert als Generalunternehmer auch den Einbau des Telematikmoduls in die Fahrzeuge. Den Gesamtprozess bietet Telefónica maßgeschneidert für uns an.“
Daniel Welter, Head of Sales Excellence bei Sixt Leasing

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Alle erfassten Strecken lassen sich zusätzlich auch in einem Web-Portal am Computer bearbeiten sowie statistisch auswerten. Das Portal enthält zusätzlich einen Steuervorteilsrechner. Alle Fahrten können als Excel-Datei heruntergeladen und auch als ein Finanzamt-konformes Dokument ausgegeben werden.

Dies kann der Fahrer zusammen mit den vom Unternehmen ausgewiesenen Betriebskosten mit seiner Einkommen­steuererklärung einreichen, um den Steuervorteil angerechnet zu bekommen. Dass das auch wirklich funktioniert, hat Sixt Leasing durch die Wirtschafts­prüfungsgesellschaft KPMG prüfen lassen und eine entsprechende Bestätigung bekommen.

Global SIM: Immer das stärkste Netz für M2M

Die Global-SIM von Telefónica sorgt für über jedes Mobilfunknetz für die richtige Verbindung.„Telefónica ist uns bei der Umsetzung ein dreifach wertvoller Partner: nicht nur mit seinem Netz und seiner M2M-Kompetenz, sondern auch als Generalunternehmer für die Organisation des Einbaus der Telematikmodule“, erklärt Sixt-Manager Welter.

Für die Übertragung der Daten aus den Fahrzeugen verwendet das Sixt-Fahrtenbuch die Global SIM von Telefónica. Diese spezielle SIM-Karte für Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M) bucht sich immer automatisch in das stärkste vorhandene Mobilfunknetz ein – also nicht nur bei O2 oder E-Plus, sondern auch bei anderen verfügbaren Anbietern. Dadurch erreicht die Global SIM beispielsweise in Deutschland eine nahezu 100-pro­zentige Netzabdeckung und findet auch im Ausland immer ein starkes Netz.

Kundennutzen: Sixt Leasing steigert seine Attraktivität

  • Sixt Leasing steigert seine Attraktivität als Fuhrparkmanager
  • Einfaches Handling, da Telefónica als Generalunternehmer auch Einbau koordiniert
  • Einfache und automatische Protokollierung von Fahrten
  • Steuerlicher Vorteil für Mitarbeiter von Kunden

DID-0595-sixt-leasing-960x540 Zusätzlich organisiert Telefónica die Installation der Telematik-Module über den mobilen Service von Carglass. Ein Service-Techniker kommt einfach zu dem gewünsch­ten Termin nach Hause oder ins Büro und baut dort das Telematik-Modul in den Dienstwagen ein. Eine Fahrt in die Werkstatt kann der Kunde sich sparen.

„Bei der Konzeption unserer Lösung haben wir natürlich berücksichtigt, dass die OBD-II-Schnittstelle auch für andere Anwendungen, etwa in der Werkstatt, zur Verfügung stehen soll“, erklärt Welter. „Deshalb schließen wir das Telematikmodul über ein Y-Kabel an, sodass weiterhin eine Schnittstelle für andere Zwecke bereitsteht.“

Seit Oktober lässt sich das Sixt-Fahrtenbuch über den Online-Konfigurator von Sixt Leasing bei der Bestellung eines neuen Wagens dazu buchen oder auch nachträglich über www.sixt-fahrtenbuch.de bestellen. Auch alle Kunden von Sixt Mobility Consulting können das Fahrtenbuch in die bestehenden Verträge aufneh­men. Je nach Laufzeit kostet das Sixt-Fahrtenbuch zwischen 19 und 22 Euro brutto pro Monat, extra Kosten für den mobilen Datentransfer, das Roaming oder den Einbau fallen nicht an. Im Jahr entstehen so Kosten zwischen 228 und 264 Euro, die sich bei möglichen Steuer­ersparnissen von 1.500 Euro oder mehr in kürzester Zeit bezahlt machen. So wird die M2M-Technik zur Steuersparhilfe.

Weitere Informationen:

Sixt Leasing: Website | Fahrtenbuch

Telefónica M2M-Team
Telefon: 0800 – MACHINE oder 0800 622 44 63 (Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr)
E-Mail: telefonica@bs-m2m2.de | Website: www.m2m.telefonica.de

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