connect App Speed-Test

Für ihren großen technischen Mobilfunktest ist die Zeitschrift connect seit langem bekannt. In ihrer aktuellen Ausgabe präsentiert sie nun zum zweiten Mal ihren „Netzwetter“-Bericht, der auf monatlicher Basis zeigt, wie sich die Mobilfunknetze in Deutschland entwickeln.

Anders als der jährliche Test, der sich v. a. auf die Messung technisch machbarer Spitzenwerte fokussiert, basiert das „Netzwetter“ auf individuellen Kunden-Messungen – z. B. über die connect App – und lässt damit bessere Rückschlüsse auf das tatsächliche Netzerlebnis im Alltag zu. Dabei überzeugen die Leistungswerte für das O2 und E-Plus Netz von Telefónica im Vergleich mit dem Wettbewerb.

Positive Aussichten beim „Netzwetter“

Vor allem der kontinuierliche LTE-Netzausbau trage bei Telefónica Deutschland inzwischen Früchte, so das Urteil der connect-Redaktion: „Wenn man allein auf die LTE-Werte sieht, liegt der Schluss nah, dass O2 und insbesondere E-Plus dort sehr gute Performance bieten, wo sie den 4G-Standard ausgerollt haben.“

connect Netzwetter-TabelleSo zeigt die Vergleichsbetrachtung der über LTE im Mittel erzielten Geschwindigkeiten, dass O2 und E-Plus sich auf Augenhöhe mit dem Wettbewerb befinden: O2 erzielt in der Kategorie „Durchschnittliche Nutzung“ 3,7 Mbit/s und E-Plus mit 4,8 Mbit/s sogar den zweitbesten Wert. Allerdings weist die connect darauf hin, dass die E-Plus-Nutzer aufgrund der geringeren Verfügbarkeit insgesamt seltener in den Genuss von 4G-Speed kommen.

Auch bei der Kategorie „Power Nutzung“ überzeugen die durchschnittlichen LTE-Geschwindigkeiten von 16 und 14 Mbit/s, mit denen E-Plus und O2 den zweit- und drittbesten Wert liefern. Für ein flüssiges mobiles HD-Streaming reicht dieses Tempo komfortabel aus. Interessant ist auch der UMTS-Vergleich. Hier liegen alle Netzbetreiber sehr nahe beieinander, die maximale Geschwindigkeitsdifferenz beträgt weniger als 0,8 Mbit/s.

O2 und E-Plus: Gute LTE-Versorgung in und außerhalb der Metropolen

Freuen können sich die Kunden von O2 und E-Plus nach diesem nutzerbasierten Netzvergleich auch über die LTE-Geschwindigkeiten außerhalb der 20 größten deutschen Metropolen: Die über LTE im Mittel erreichten Durchschnittswerte von 4,0 Mbit/s bei O2 und 5,1 Mbit/s bei E-Plus sorgen für ein gutes Nutzungserlebnis der Kunden bei ihren alltäglichen mobilen Datendiensten. E-Plus liefert in dieser Kategorie sogar den Spitzenwert. Und auch innerhalb der Top 20 Metropolen können sich die Ergebnisse sehen lassen: Hier liegt E-Plus mit 5,0 Mbit/s sogar an zweiter Stelle, O2 zeigt mit immer noch durchaus gute 3,4 Mbit/s.

Zeitliche Verweildauer im LTE-Netz belegt Erfolg des LTE-Ausbaus

Dafür, dass der LTE-Ausbau von Telefónica weiterhin zügig voranschreitet und inzwischen rund 75 Prozent der deutschen Bevölkerung erreicht, spricht eine weitere interessante Zahl des Netzwetterberichts. So hat die connect u.a. die zeitliche Verweildauer der Nutzer in der jeweiligen Mobilfunktechnologie gemessen: O2 Kunden, die mit einem LTE-fähigen Smartphone und einem LTE-Vertrag ausgestattet sind, befinden sich inzwischen rund 60 Prozent ihrer Nutzungszeit im LTE-Netz. Bei E-Plus ist die Verweildauer erwartungsgemäß etwas weniger lang.

Dafür liegen die Netze von Telefónica in der kombinierten UMTS- und LTE-Versorgung vorne. Mit 93,8 bzw. 94,9 Prozent zeigen sie den höchsten Zeitanteil in den beiden Netzstandards, die eine zuverlässige und reibungslose mobile Nutzung von Facebook, YouTube & Co. bieten.

Nimmt man die zeitliche Verweildauer der Kunden mit Nicht-4G-fähigen Endgeräten im 3G-Netz, so präsentiert E-Plus im nutzerbasierten Netzwetter-Check das dichteste UMTS-Netz: Knapp 93 Prozent ihrer Nutzungszeit verbringen die E-Plus Kunden im 3G-Netz.

Ausblick: Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Netz

Künftig werden Telefónica Kunden von einer noch besseren Netzversorgung profitieren, die die Stärken des O2 Netzes bei LTE mit denen von E-Plus bei UMTS vereinigt. So hat Telefónica Deutschland im Januar dieses Jahres die bundesweite Zusammenführung der UMTS- und GSM-Netze von O2 und E-Plus gestartet. Parallel baut das Unternehmen sein LTE-Netz zügig weiter aus und plant, Mitte 2016 auch eine gemeinsame LTE-Nutzung zu ermöglichen.


Das „Netzwetter“ von connect
In ihrer aktuellen Ausgabe präsentiert die Zeitschrift connect bereits zum zweiten Mal ihren „Netzwetter“-Bericht, der auf monatlicher Basis zeigt, wie sich die Mobilfunknetze in Deutschland entwickeln. Anders als der jährliche technische Drive-Test, der sich v. a. auf die Messung technisch machbarer Spitzenwerte entlang einer festgelegten Route fokussiert, basiert das „Netzwetter“ auf individuellen Kunden-Messungen. Die z.B. über die connect App kontinuierlich erfassten Werte bieten laut connect „eine solide Grundlage zur Beurteilung der Netze und ihrer Entwicklung über die Zeit“ und lassen Rückschlüsse auf das tatsächliche Netzerlebnis im Alltag der Nutzer zu.

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