20160414-Variante-2

Am Montag startet wieder die Hannover Messe. 5 000 Aussteller zeigen fünf Tage lang Technologien für die vernetzten Fabriken und Energiesysteme der Gegenwart und Zukunft. Zum ersten Mal in der fast siebzigjährigen Geschichte werden die USA das Partnerland der Hannover Messe sein. Und Barack Obama ist der erste amtierende US-Präsident, der die Veranstaltung besucht. Er wird die Hannover Messe am Montagvormittag gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel beim traditionellen Standrundgang eröffnen.

Das ist kein Zufall: Die USA wollen den von der Öl- und Gasindustrie ausgelösten Boom zu einer umfassenden Automatisierung und digitalen Vernetzung ihrer Wirtschaft nutzen. Der weltweit führende deutsche Maschinenbau bietet sich als Partner an. So zeigt es sich wieder: Die Digitalisierung treibt die Industrie voranund umgekehrt. Daher stellt die weltgrößte und wichtigste Industriemesse in diesem Jahr auch die Digital Factory und die damit zusammenhängende intelligente Vernetzung ins ZentrumWesentliche Fortschritte in der Wertschöpfung entstehen nämlich erst durch die Vernetzung. Telefónica als einer der weltweit führenden Netzbetreiber bringt dabei nicht nur seine Netzinfrastruktur, sondern auch seine M2M-Kompetenz sowie Flexibilität und Dynamik mittelständischer Strukturen ein, um Kunden die vollen Vorteile der Digitalisierung zu eröffnen.

Wiedervereinigung?: CeBIT und Hannover Messe nähern an

M2M Lösungen von TelefónicaWas vor 30 Jahren getrennt wurde, wächst jetzt zumindest inhaltlich immer stärker wieder zusammen: 1986 fand die erste CeBIT statt – als Ausgründung aus der Industriemesse in Hannover. Der Bereich Informationstechnologie sprengte den in den Jahren zuvor gegebenen Ausstellungsrahmen und erhielt im März 86 sein eigenes Forum.

Im Jahr 2016 rücken CeBIT und Hannover Messe wieder eng zusammen: Während die größte Business-IT-Messe sich mit der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft beschäftigte, stellt die weltweit wichtigste Industriemesse Vernetzung und innovative IT ins Zentrum – und damit die Digitalisierung von Industrie und Wertschöpfung. Industrie 4.0 gehört auf beiden Messen zu den wichtigsten Schlagwörtern.

Gerade für Deutschland ist das Thema von überragender Bedeutung. Die deutsche Wirtschaft verfügt über eine starke industrielle Basis, sie ist hochangesehen und erwirtschaftet weltweit Spitzenumsätze. Die Mehrheit der deutschen Unternehmer hat deshalb auch die Bedeutung der Digitalisierung für ihr Geschäft erkannt: Laut einer aktuellen Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte investieren 70 Prozent der mittelständischen Unternehmen jeweils bis zu 5 Millionen Euro, ein Viertel sogar bis zu 10 Millionen Euro in das Thema Industrie 4.0.

Industrie 4.0: Strategische Perspektive kommt oft zu kurz

Lutz Meyer, Deloitte

Lutz Meyer, Deloitte

Der Haken: Etwa die Hälfte der Unternehmen hat zwar in den letzten zwölf Monaten ein Industrie-4.0-Projekt durchgeführt – zumeist Prozessoptimierungen und -automatisierung, Systemvernetzung sowie die Implementierung neuer Technologien. Aber aus strategischer Perspektive kommt das Thema zu kurz. Kaum ein Unternehmen plant seine Industrie-4.0-Aktivitäten langfristig. Nur 23 Prozent haben eine explizite Strategie. Vielfach beschäftigen sich zwar die Führungskräfte aus Vertrieb und Produktion damit – doch CEO oder CFO sind noch viel zu selten dabei eingebunden.

Zwei Drittel der Befragten beurteilen Industrie 4.0 als ausgesprochen erfolgskritisch – aber nur die Hälfte evaluiert die eigenen Projekte. Wenn der Mittelstand die Chancen von Industrie 4.0 adäquat nutzen will, muss er das Thema jetzt zur Chefsache machen, die Digitalisierung unternehmensweit in Angriff nehmen und sämtliche Aktivitäten aufeinander abstimmen. Es gilt, den richtigen Weg zwischen Aktionismus und kaufmännischer Vorsicht zu finden“, empfiehlt Lutz Meyer, Partner und Leiter Mittelstand bei Deloitte.

Dass sie für die erfolgreiche Umsetzung externe Partner benötigen, davon geht die Mehrheit der mittelständischen Unternehmen aus. Sie brauchen zusätzliche Expertise, Ressourcen und Infrastruktur, über die sie in der eigenen Organisation nicht verfügen. Telefónica Deutschland hat sich dafür als Partner strategisch genau ausgerichtet: Machine-to-Machine-Kommunikation, wie sie gerade auch in der Vernetzung von Lieferanten, Produktion und Kunden immer stärker an Bedeutung gewinnt, sowie die Datenanalyse zählen zu den Themen, in denen das Unternehmen seine Erfahrung und seine Kompetenzen in Partnerschaften mit dem Mittelstand einbringen will.

Telefónica: Highspeed-Netze sind Basis für Internet der Dinge

Als digitales Telekommunikationsunternehmen und Betreiber eines der größten Telefon- und Datennetze vernetzt Telefónica nicht einfach nur Menschen oder Maschinen, sondern stellt seinen Kunden auch das Know-how für die notwendigen Veränderungen bereit, die sich durch die Digitalisierung ergeben. Als Marktführer unter den deutschen Mobilfunkanbietern mit 43,1 Millionen Mobil- und insgesamt 48,4 Millionen Kundenanschlüssen beherrscht Telefónica den Umgang mit großen Datenmengen – und zwar analytisch intelligent und sicher. Damit die deutsche Industrie ihre Führungsposition auch weiterhin behaupten kann.

Helmut Schnierle

Helmut Schnierle, Telefónica

Dass Telefónica Deutschland dabei besonders gut die Mittelständler anspricht, die das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden, vereinfacht die Zusammenarbeit – denn so können Entscheidungen besonders flexibel und schnell getroffen werden. Ein aktuelles Beispiel ist der neue M2M-Tarif IoT Connect: Statt einer Standardlösung für das Internet der Dinge (IoT) ermöglicht er höchst individuell zugeschnittene Leistungsmerkmale mit entsprechend hoher Wirtschaftlichkeit, nach dem Motto: Bezahlt wird nur, was auch wirklich gebraucht wird. Durch solche intelligenten Lösungen profiliert sich Telefónica auf seinem Weg zu Leading Digital Telco auch als Top-Partner für die Industrie 4.0.

„Mit unseren Hochgeschwindigkeitsnetzen liefern wir die Infrastruktur, auf der das Internet der Dinge Realität wird“, sagt Helmut Schnierle, Head of M2M/IoT Sales. „In den vergangenen Jahren haben die Telekommunikationsunternehmen hierzulande mehr als 100 Milliarden Euro in die Breitbandnetze investiert.“ Der schnell vorankommende Ausbau der LTE-Mobilfunknetze sei eine wichtige Grundlage für das Internet der Dinge, und auch das mobile Superbreitband nach dem 5G-Standard sei bereits absehbar.

Wie IoT in der Praxis funktioniert, zeigt Telefónica auch in diesem Jahr wieder auf seinem Digital Innovation Day. Er findet am 28. September 2016 in München statt. Mehr Informationen unter https://m2m.telefonica.de/events/digital-innovation-day-2016/.

Weitere Informationen:

Erfahren Sie mehr über M2M von Telefónica

Abonnieren
Blogbeiträge per E-Mail
Blog-Archiv