Bewerbungsgespräch per Video

Bei Telefónica Deutschland gehört das digitale Arbeiten zum Unternehmensalltag: Durch flexible Arbeitszeitmodelle sowie die Möglichkeit von Home Office können Mitarbeiter jederzeit und von überall ihre Aufgaben erledigen.

Der Einsatz digitaler Lösungen macht Informationen schnell zugänglich und bietet hohe Transparenz. Standortübergreifende Meetings finden per Videokonferenz oder Skype statt. Diese beiden Möglichkeiten setzt jetzt auch der Bereich Human Resources bei Telefónica für Vorstellungsgespräche immer häufiger ein. Etwa ein Drittel der Job-Interviews wird im Unternehmen mittlerweile im virtuellen Raum geführt.

Vorstellungsgespräche per Video bringen beiden Seiten Vorteile

„Seit etwas mehr als einem Jahr nutzen wir verstärkt Videokonferenzen und Skype für ein erstes Kennenlernen des Kandidaten. Das liegt unter anderem daran, dass Telefónica zahlreiche Standorte in Deutschland hat und wir standortübergreifend Recruiting betreiben“, erklärt Christian Sekels, Leiter des Bereichs „Talent & Recruiting“ bei Telefónica. So kam es schon mal vor, dass für ein Bewerbungsgespräch die Teilnehmer von mehreren Orten aus zusammengeschaltet waren.
Christian Sekels

Zum Beispiel: Der Bewerber war zu Hause, der direkte Vorgesetzte in seinem Büro in München, der Direktor im Home Office und der Recruiter in einem Meetingraum am Standort Düsseldorf. „Video-Recruiting bringt sowohl uns als Unternehmen als auch dem Bewerber Vorteile. Die wichtigsten sind Schnelligkeit, Kosten- und Zeitersparnis sowie Flexibilität“, sagt Sabrina Petermann, Recruiterin im Team von Christian Sekels.

Digitale Job-Interviews machen es außerdem möglich, das Einzugsgebiet für die Personalsuche zu erweitern. Landesgrenzen und eine lange Anreise stellen auf einmal keine Barriere mehr dar. Ein Vorstellungsgespräch ist damit praktisch von jedem Ort in der Welt realisierbar. Lediglich die Zeitverschiebung muss gegebenenfalls berücksichtigt werden. So zum Beispiel bei dem Video-Interview mit einem Bewerber aus den USA, das Sabrina Petermann kürzlich führte.
Sabrina Petermann

Via Skype zum festen Job: Das Bewerbungsverfahren von Maija Anderson verlief komplett digital

Zeitverschiebung spielte bei Maija Anderson zwar keine Rolle, dafür aber ebenso eine große Entfernung: Die Finnin lebte mit ihrer Familie in der kenianischen Hauptstadt Nairobi, als sie sich für die Stelle des Senior Partner Manager im Bereich Partnermanagement bei Telefónica bewarb. Sie leitete damals in Kenia ehrenamtlich ein Projekt zur Einführung neuer Strukturen und Prozesse in einer Hilfsorganisation und war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung für die Zeit nach dem Projekt.
Maija Anderson

Jetzt arbeitet sie seit vier Monaten für Telefónica und erinnert sich: „Ich habe mich sehr über die Möglichkeit gefreut, mein Vorstellungsgespräch per Skype zu führen. Eine so weite Anreise deswegen wäre für mich nicht machbar gewesen. Das zeigte mir, wie modern, entgegenkommend und unkompliziert Telefónica als Arbeitgeber ist. Bei meiner Entscheidung für die Stelle spielte das eine große Rolle.“ Selbst die Vertragsunterzeichnung erfolgte im Falle von Maija Anderson digital. Die digitale Unterschrift gilt als rechtskräftig und stellt damit kein Problem dar.

Katharina Beck, Head of P&L Mass Market, ist die direkte Vorgesetzte von Maija Anderson und findet, dass Vorstellungsgespräche per Video zum digitalen Arbeiten dazu gehören: „Als Führungskraft bei Telefónica habe ich die Aufgabe, Teams virtuell und über mehrere Standorte hinweg zu führen. Für mich ist es daher selbstverständlich, auch den Bewerbungsprozess optional digital zu gestalten. Beide Verfahren – ob persönliches Interview oder Videokonferenz – bieten mir die Möglichkeit, einen Bewerber gleichermaßen gut kennenzulernen.
Katharina Beck

Geht es um die Vorbereitung und den Ablauf, unterscheidet sich ein persönliches von einem Bewerbungsgespräch per Video überhaupt nicht. „Unsere Bewerber nehmen ein Video-Interview genauso ernst wie ein klassisches Gespräch. Zwar ist für viele die Situation zunächst ungewohnt, aber nach fünf bis zehn Minuten haben sich die Teilnehmer meist darauf eingestellt“, berichtet Sabrina Petermann. „Unser Ziel ist es, den Bewerbungsprozess für alle Beteiligten möglichst einfach zu halten. Deshalb setzen wir verstärkt auf Video-Recruiting und wir haben kürzlich sogar das Bewerbungsanschreiben ganz abgeschafft.“

Weitere Informationen:

Telefónica Deutschland verzichtet auf Bewerbungsanschreiben
Stellenbeschreibungen und Details zu Telefónica als Arbeitgeber

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