Pro Futuro 1432

ProFuturo ist ein Projekt zur Förderung digitaler Bildungsmöglichkeiten für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Unter der Schirmherrschaft der Vorsitzenden der Telefónica Stiftung und der Sparkassenstiftung „la Caixa“, César Alierta und Isidro Fainè, haben bereits zwei Millionen junge Menschen in Lateinamerika und Afrika von Bildungsangeboten profitiert.

Das Bildungs- und Ausbildungsprogramm hat zum Ziel, in den nächsten fünf Jahren insgesamt zehn Millionen Kinder zu fördern und zu unterstützen. Es wird bei dem interreligiösen TreffenDurst nach Frieden – Religionen und Kulturen im Dialog“ vorgestellt, das an diesem Wochenende in Assisi stattfindet.

Es werden voraussichtlich 3000 Menschen – darunter 400 hohe Geistliche aus der ganzen Welt – an der Veranstaltung teilnehmen. Sie findet zu Ehren des 30. Jahrestages des ersten Weltgebetstreffens für den Frieden statt, zu dem Papst Johannes Paul II am 27. Oktober 1986 eingeladen hatte. Neben den 3000 Teilnehmern werden voraussichtlich 12.000 Pilger in den nächsten Tagen nach Assisi kommen.

  • ProFuturo baut seine Angebote für digitale Bildung weiter aus und bietet sie künftig neben Lateinamerika auch in Staaten südlich der Sahara und in Asien an. Das Ziel: In den nächsten fünf Jahren zehn Millionen Kinder zu unterstützen.
  • Zum 30. Jahrestag des ersten interreligiösen Gipfeltreffens kommen in diesem Jahr in der italienischen Stadt Assisi hohe Geistliche verschiedener Religionen unter dem Motto „Durst nach Frieden – Religionen und Kulturen im Dialog“ zusammen.
  • Es ist das erste Mal, dass eine private, offene Initiative bei einer solchen Veranstaltung vorgestellt wird.

ProFuturo: Chancengleichheit durch gerechte Bildungschancen

Pro Futuro: Céssar Alierta (2. v.r.)

Céssar Alierta, Vorsitzender der Telefónica Stiftung (2. v.r.)

Vor einer Zuhörerschaft von hochrangigen Geistlichen und Vertretern christlicher Kirchen, kirchlicher Gemeinschaften und anderen Konfessionen wird über Themen wie Frieden, Ungleichheit und aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen diskutiert werden. Bildung ist dabei einer der wichtigsten Themenpunkte und der Vorsitzende der Telefónica Stiftung, César Alierta, wird die Gelegenheit nutzen, um vor den Teilnehmern des weltweit größten interreligiösen Treffens über die Ziele und Herausforderungen von ProFuturo zu sprechen.

Es ist das erste Mal, dass eine private, offene Initiative im Rahmen einer Veranstaltung dieser Art präsentiert wird, und stellt daher einen wichtigen Meilenstein für das Projekt dar.

Mit ProFuturo unterstreichen Telefónica und la Caixa abermals ihre historische Verpflichtung gegenüber der Förderung von Bildung, der sie durch die Entwicklung von Technologien und Innovationen nachkommen. Ziel des Programmes ist es, Chancengleichheit durch qualitativ hochwertige und gerechte Bildungschancen unter Einsatz digitaler Mittel vor Ort zu schaffen. Laut den Vereinten Nationen gibt es weltweit mehr als 50 Millionen Mädchen und Jungen ohne Bildungszugang.

Internationale Partner bieten Unterstützung vor Ort

Pro FuturoProFuturo baut auf den Erfolgen der Initiative Proniño in Lateinamerika auf und hat durch die Bereitstellung von digitalen Lösungen in Staaten südlich der Sahara und in Asien die Programmreichweite insgesamt noch weiter erhöht. Das 2015 in Angola, insbesondere in der Provinz Lunea, einführte Pilotprogramm hat bereits wesentliche Erfolge erzielt. Dieses in Zusammenarbeit mit dem Bistum der angolanischen Kirche vor Ort durchgeführte Projekt erstreckt sich auf neun Schulen. Ziel ist es, die insgesamt 60 Lehrer dabei zu unterstützen, 2700 Kindern und jungen Erwachsenen Lesen und Schreiben beizubringen.

Vor dem Start eines jeden Projekts sucht ProFuturo nach starken Partnern zur internationalen Zusammenarbeit, insbesondere aus dem privaten, öffentlichen und dritten Sektor. Tatsächlich werden bereits Gespräche über die Einbeziehung neuer Partner mit denselben Zielen und Anliegen geführt.

ProFuturo greift auf das bewährte Erfolgsmodell verschiedener Initiativen wie Proniño oder Telefónica Foundation Classrooms zurück. Diese Initiativen, die in sämtlichen Ländern Lateinamerikas zu finden sind, in denen das Unternehmen tätig ist, konzentrieren sich auf die Weiterbildung von fast 30.000 Lehrern und wirken sich positiv auf 610.000 Kinder an mehr als 1000 Schulen aus.

Neben der Präsentation am Eröffnungstag wird César Alierta auch am zweiten Tag des Treffens in Assisi an einer Gesprächsrunde mit dem Thema „Wirtschaft und Ungleichheit“ teilnehmen. Die übrigen Teilnehmer der Gesprächsrunde sind Vertreter der FAO, der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften sowie verschiedener internationaler Think Tanks.

Über ProFuturo
Zum Programm ProFuturo:
Im Juli 2016 haben die beiden Stiftungen zur weltweiten Förderung sozialer Gerechtigkeit von Telefónica und der spanischen Sparkasse La Caixa eine Vereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung von ProFuturo getroffen. ProFuturo wurde mit dem Ziel gegründet, Chancengleichheit durch die Bereitstellung von qualitativ hochwertigen und gleichen Bildungsmöglichkeiten unter Einsatz digitaler Hilfsmittel herzustellen. Zur Erreichung dieser Ziele wird sich das Projekt auf folgende Tätigkeiten konzentrieren:

  • Einführung von mobilen digitalen Klassenzimmern an Schulen in sozial benachteiligten Regionen, ausgestattet mit Hardware (ein Koffer mit Laptop-Server, mehreren Tablets und einem Projektor) und Software (Bildungsplattform und -inhalte). Diese Geräte verfügen über eine Batteriekapazität für einen gesamten Schultag und die Bildungsplattform benötigt keine Internetverbindung. Es wird lediglich von Zeit zu Zeit eine Internetverbindung benötigt, um neue Inhalte herunterzuladen.
  • Schulungen von Lehrern über die Nutzung von Informationstechnologien, der Bildungsplattform und ihrer Inhalte sowie hinsichtlich innovativer Lehrmethoden.
  • Entwurf eines auf die vorhandenen Gegebenheiten in Flüchtlingslagern angepassten Modells.
  • Sicherstellen des Zugangs für Menschen mit Behinderung auf Inhalte und Plattformen.

Weitere Informationen:

Mehr über ProFuturo im Web und bei Twitter
Sparkassenstiftung la Caixa im Web und bei Twitter
Telefónica Stiftung im Web www.fundaciontelefonica.com und bei Twitter

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