Android 7.0 Nougat

Vorstellung der aktuellen Android Version „Nougat“ im Juni 2016

Mit der Markteinführung des HTC Dream am 22. Oktober 2008 erwachte das Betriebssystem Android vor acht Jahren zum Leben. Heute belegt Android mit knapp 84 Prozent Marktanteil unangefochten den ersten Platz unter den Smartphone-Betriebssystemen. Grund genug, die Erfolgsgeschichte einmal Revue passieren zu lassen.

Bereits elf Monate vor dem tatsächlichen Markstart von Android gab die Open Handset Alliance am 5. November 2007 bekannt, ein Betriebssystem für Mobiltelefone zu entwickeln. Das von Google geleitete Konsortium umfasste am Gründungstag 34 Partner, darunter Softwareunternehmen, Mobiltelefonhersteller, Chiphersteller und Netzbetreiber. Auch Telefónica zählte zu den Gründungsmitgliedern. Als Antwort auf das einige Monate zuvor von Apple vorgestellte geschlossene Betriebssystem iOS wollte die Open Handset Alliance ein auf Linux basierendes quelloffenes System für Mobilgeräte entwickeln.

Die Meilensteine des Androiden: Ein kleiner grüner Mann erobert die Welt

android logoKnapp ein Jahr später kam Android dann offiziell als Betriebssystem auf ein Mobiltelefon: Beim HTC Dream handelte es sich um ein Smartphone mit Touchscreen und Tastatur – eine Form, die noch aus der Zeit vor dem Smartphone-Boom stammte und bald vom heute vorherrschenden Barren-Design abgelöst wurde. Schon die damals auf dem Smartphone vorinstallierte erste Android-Version „Base“ hatte beliebte Google Apps wie Google Maps, Gmail oder YouTube vorinstalliert.

Auch wenn es sicher nur ein Zufall war: Der Siegeszug des Systems begann, als Android nach Süßigkeiten benannt wurde. Das erste süße Update erschien 2009 unter dem Namen „Cupcake“. Alphabetisch aufsteigend folgten weitere Leckereien. Ebenfalls im Jahr 2009 brachte O2 mit dem Samsung I7500 sein erstes Android-Mobiltelefon auf den deutschen Markt. Für den heutigen Smartphone-Weltmarktführer Samsung war das I7500 die Android-Premiere.

Von Cupcake zu Nougat in sieben Jahren

android garden

Jede Version als Skulptur: Der Android Garden auf dem Google Campus |
Foto: Flickr / Dan H (CC BY 2.0)

2010 legten die Südkoreaner nach und launchten mit dem Samsung Galaxy Tab das erste Tablet eines namhaften Herstellers mit dem Android-Betriebssystem. Das 7“-Tablet setzte noch auf Android 2.2, „Froyo“ („Frozen Yoghurt“) und kämpfte wie alle anderen Android-Tablets damit, dass das OS bis dahin nicht für die Tablet-Nutzung optimiert war. Dies änderte sich kurze Zeit später mit dem speziell für Tablets entwickelten Android 3.0, „Honeycomb“ in 2011. Android 4.0, „Ice Cream Sandwich“, das Ende 2011 erschien, war das erste Android-Betriebssystem, das sowohl für Smartphones als auch Tablets eingesetzt werden konnte.

Der nächste große Schritt folgte 2012 mit Android 4.1, „Jelly Bean„. Dieses Update verbesserte die Benutzeroberfläche deutlich. Darüber hinaus wurde der persönliche Assistent „Google Now“ ins System integriert, der bei der Organisation des Tages hilft. Während Android 5.0, Lollipop im Jahr 2015 vor allem ein neues Design brachte, beinhaltete der Nachfolger Marshmallow tiefer greifende Veränderungen. So unterstützt das System von Haus aus die in immer mehr Smartphones verbreiteten Fingerabdrucksensoren sowie praktische Energiesparoptionen.

Mit dem diesjährigen Android 7.0 alias Nougat hat Google insbesondere an der Nutzerfreundlichkeit gearbeitet. Durch den Multi-Windows-Modus können insbesondere Tablet-Nutzer nun mit zwei Apps nebeneinander arbeiten. Auch kann schneller zwischen Apps hin- und her gewechselt werden.

Mehr als ein Betriebssystem für Smartphones und Tablets

Android 6.0 alias "Marshmallow"

Android 6.0 alias „Marshmallow“

Was mit Smartphones und Tablets startete, fand nach und nach auch den Weg in Kameras, Uhren, TVs oder Autos. Mittlerweile sind in fast jedem Bereich des Alltags Android-Versionen zu finden, die an die entsprechenden Produkte perfekt angepasst sind.

Im November 2012 brachte Samsung beispielsweise die Galaxy Camera auf den Markt. Diese kombinierte eine zoomstarke Kamera mit einem beinahe vollumfänglichen Android-Smartphone. Durchsetzen konnte sich der smarte Fotoapparat damals allerdings genauso wenig wie die „Google Glass“. Der Miniaturcomputer in Form einer Brille wurde bereits nach kurzer Zeit wieder eingestellt.

Seit 2014 gibt es auch „Android Wear“, ein Betriebssystem für Smartwatches. Träger einer Uhr mit dem „Android Wear System“ können auf dem Display nicht nur die Uhrzeit, sondern auch Anrufe, Benachrichtigungen und Termine ablesen. Mit Google Fit können Nutzer zudem ihre Fitness steigern.

Google hat Android darüber hinaus auch auf den heimischen TV gebracht. Seit seiner Vorstellung im Jahr 2014 haben sich immer mehr namhafte TV-Hersteller wie Sony, Sharp oder Philips für das Betriebssystem Android TV entschieden und selbst im Auto ist Android angekommen: Android-Auto vereint die Kartennutzung durch Google Maps mit Entertainment und der einfachen Kommunikation über Sprachsteuerung.

Verbreitung und Erfolg

Das größte Erfolgsgeheimnis von Android ist wohl die Offenheit des Systems, die den Hardwareherstellern einen flexiblen Einsatz und die eigenständige Verbesserung ermöglicht. Heute bieten bereits über 100 Hersteller Android-Produkte für jeden Anspruch und Geldbeutel an. Weltweit wurden 2015 1,16 Milliarden Android-Smartphones verkauft. Seit 2011 ist Android an der Spitze der Handy– und Smartphone-Betriebssysteme. Aktuell liegt der Marktanteil weltweit bei etwa 84 Prozent.

Aktuelle Android-Smartphones bei O2

samsung-galaxy-s7-edge-blackAuch bei Telefónica kommen Android-Fans stets auf ihre Kosten. Zu den aktuellen Highlights zählt beispielsweise das Samsung Galaxy S7 und das Galaxy S7 edge. Die Qualität der Wiedergabe auf dem brillanten WQHD Super AMOLED Touchscreen ist sehr überzeugend. Samsung hat mit seinem neuen Flaggschiff-Smartphone eine sehr hohe Stufe in Sachen Bildauflösung erreicht, die auch ideal für Virtuelle Realität geeignet ist: Die vierfache HD-Schärfe des Displays sorgt dank 2560×1440 Pixel für naturgetreue Darstellungen. Die gewölbten Seitenränder des S7 edge liefern zudem Bilder, die nicht zu enden scheinen.

sony-xperia-xzNutzer, die sich fürs Fotografieren interessieren, wählen das neue Sony Xperia XZ. Dieses zeichnet sich durch eine 23 Megapixel Kamera mit Autofokus aus, der Objekte in Bewegung immer im Blick behält. Zusammen mit dem Wasser- und Staubschutz und einem hochwertigen Metall-Design ist das Xperia XZ ein Premium-Smartphone.

huawei-novaViel Smartphone zum attraktiven Preis bietet das Huawei Nova. Nur 7,9 mm schlank und mit einer Legierung aus Magnesium und Aluminium, liegt das Huawei Nova angenehm in der Hand. Auf dem großen 5,0-Zoll-Display mit IPS-Technologie sind auch kleinste Details noch deutlich zu erkennen. Der Qualcomm Snapdragon 625 besitzt außerdem genug Power für alle Apps und Games.

Besonders attraktiv sind diese Smartphones mit dem brandneuen O2 Free Tarif von Telefónica, der das digitale Leben auf eine ganz neue Stufe hebt. Denn selbst wenn das inkludierte Highspeed-Datenvolumen aufgebraucht ist, sind Kunden künftig deutschlandweit immer und überall mit bis zu 1 Mbit/s online.

Fotos 1, 2, 4: (c) Google
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