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Schon einmal Bitcoin benutzt? Die beliebte Krypto-Währung benötigt keine Banken und keine staatlichen Stellen, die sie in Umlauf bringen. Und dennoch kann man damit sogar schon seinen Kaffee oder andere Dinge des täglichen Bedarfs bezahlen. Das geht ganz einfach mit dem Smartphone an der Kasse. Die neue Bezahlmethode wird ermöglicht durch unseren Referenzkunden PEY aus Hannover und die innovativen M2M-Lösungen von Telefónica Deutschland.

Die Digitalisierung krempelt auch die Finanzwelt um. Ein erfolgreiches Beispiel ist O2 Banking: das Konto im Smartphone, das Megabytes statt Magerzinsen bringt. Doch brauchen wir in Zukunft überhaupt noch Bargeld oder EC- und Kreditkarten? Oder reichen Smartphones vollkommen aus, um im Café, beim Friseur oder im Blumenladen zu bezahlen? Benötigen wir eigentlich noch staatliche Währungen wie Euro, Dollar und Yen? Oder transferieren wir einfach digitales Geld über die Blockchain-Technologie, ohne dass Banken dafür nötig sind?

Anforderungsprofil:

Für den nationalen und internationalen Einsatz suchte PEY einen M2M-Partner, der jederzeit für eine absolut zuverlässige, ortsunabhängige und stabile Datenverbindung seiner Bezahlterminals per Mobilfunknetz sorgt und dabei ein nationales und internationales Roaming ermöglicht. Mindestens ebenso wichtig wie die technische Hochverfügbarkeit war den Gründern von PEY, dass der zukünftige Mobilfunkpartner mit der Startup-Kultur ihres jungen Unternehmens zurechtkommen würde. Neben dem unkomplizierten Du im täglichen Umgang legt PEY Wert auf eine reaktionsschnelle Zusammenarbeit ohne große Formalitäten und die gemeinsame Begeisterung für neue Geschäftsideen.

Schon heute tüfteln innovative Köpfe in aller Welt an neuen mobilen Bezahlformen und virtuellen Währungen. Zu ihnen gehört auch der Startup-Gründer Ricardo Ferrer Rivero von der Firma PEY in Hannover, der ein einfach zu nutzendes Smartphone-Bezahlsystem für Konsumenten und Händler entwickelt hat. Das Besondere an seinem Produkt: Bei PEY bezahlen die Kunden ihren Caffè Latte oder den Blumenstrauß für die Liebste nicht mit Euro, sondern mit Bitcoins – einer digitalen Krypto-Währung, die auf Verschlüsselungstechniken im Internet beruht und das Potenzial hat, das globale Finanzsystem zu verändern.

In Hannover: Längster Bitcoin-Boulevard von Europa

pey-bezahlen-2-1280x720Das Smartphone-basierte Bezahlsystem richtet sich besonders an Konsumenten und kleine Unternehmen. Es besteht aus einer Bezahl-App von PEY für iOS oder Android sowie aus selbst gebauten Terminals. Mit diesen kleinen schwarzen Lesegeräten können Händler, Café-Betreiber, Friseure oder andere Unternehmen die Bitcoins ganz einfach als bargeldlose Zahlungen annehmen, denn über ihre integrierte SIM-Karte sind die Terminals installationsfrei mit dem Internet verbunden.

Aktuell befindet sich das PEY-System in Hannover in der Pilotphase. Seit der Gründung im Oktober 2014 konnte PEY bereits mehr als 50 Händler von seiner einfachen Bezahlmethode mit Bitcoins überzeugen. Im Stadtteil Linden entstand dabei auf 2,5 Kilometern der derzeit längste Bitcoin-Boulevard in Europa. Weitere Pilotprojekte stehen in anderen Städten in den Startlöchern. Mittelfristig soll das PEY-System international ausgerollt werden.

Mich beeindruckte vor allem die Geschwindigkeit, mit der wir mit Telefónica ins Geschäft kamen. Sie haben sehr schnell reagiert und uns SIM-Karten zur Verfügung gestellt. Im Vergleich zu dem, was wir oft mit anderen Großunternehmen erlebten, gab es kein langes Hin und Her mit vielen Formalitäten. Das kommt unserer Startup-Kultur sehr entgegen.
Ricardo Ferrer Rivero, Geschäftsführer Produktmanagement, PEY GmbH Hannover

Der größte Vorteil: Bitcoins lassen sich per Mausklick oder Fingertipp um die Welt schicken und für diese Transaktion fallen so gut wie keine Gebühren an. Die Zentralbanken bleiben in diesem dezentral organisierten System außen vor, denn für die Integrität der Transaktionen sorgt die Blockchain-Technologie: Alle Transaktionen werden verschlüsselt in einer erweiterbaren Datenbank festgehalten – ähnlich wie in einem Journal bei der klassischen Buchführung. Einmal geschriebene Einträge können nicht mehr verändert werden, sodass jede Transaktion manipulationsfrei nachvollzogen werden kann.

Bezahlen mit PEY: Smartphone als Bitcoin-Geldbörse

pey-app-1280x720Bislang war der Kauf von Bitcoins so kompliziert, dass sie in erster Linie von technologieinteressierten und in dem Thema bewanderten Pionieren genutzt wurde“, erklärt Ferrer Rivero seine Motivation. „Mit PEY möchten wir diese Technologie einer breiten Masse näherbringen.“

Der PEY-Geschäftsführer und seine Mitstreiter sind dabei auf einem guten Weg: Im Zentrum Hannovers, unweit des Co-Working-Space Edelstall, in dem PEY im Oktober 2014 gegründet wurde, verläuft der Bitcoin-Boulevard und in Berlin sowie weiteren deutschen Städten stehen andere Projekte schon in den Startlöchern. Ab 2017 soll das Smartphone-basierte Bezahlsystem in andere europäische Länder ausgerollt werden.

Das PEY-System funktioniert denkbar einfach: Verbraucher laden sich die PEY-App aus dem iTunes- oder Google-Play-Store herunter und registrieren sich einmal. Dabei weisen sie sich per Video-Ident-Verfahren in wenigen Minuten direkt am Smartphone aus. Anschließend gibt der Nutzer einmalig seine Bankdaten an, und schon kann er seine PEY Wallet per SEPA-Lastschrift mit der Kryptowährung aufladen. Einzige Voraussetzung derzeit: ein europäisches Bankkonto. PEY stellt für den Kauf der digitalen Währung eine Gebühr in Höhe von einem Prozent in Rechnung.


Das Leistungsprofil von Telefónica:

  • Strategisches Innovationsmanagement: Impulsgeber für digitale Innovationen; Ideengeber und Organisator des Digital Innovation Day
  • Ausgewiesene M2M-Lösungskompetenz
  • Global SIM für weltweite Verfügbarkeit und optimale Konnektivität
  • Nationales und internationales Roaming, überall das beste Netz
  • Förderung von Startup-Unternehmen. Offenheit für deren Kultur und Spirit
  • Einfache Steuerung und Verwaltung der SIM-Karten und -Verträge per Smart-M2M-Webportal

Bezahlen können PEY-Nutzer in allen Geschäften, Restaurants und Cafés, die eines der kostenlosen PEY-Bezahlterminals bei sich installiert haben. Wer ein teilnehmendes Geschäft betritt, erhält eine Benachrichtigung auf sein Smartphone und kann den Zahlungsvorgang sofort starten, ohne lange nach der App suchen zu müssen. Der Bezahlvorgang selbst dauert nur wenige Sekunden: Der Händler gibt den Rechnungsbetrag in seinem Terminal ein und dieses erzeugt einen QR-Code, der vom Käufer per Smartphone-Kamera eingescannt wird. Danach muss er die Transaktion nur noch mit seiner PIN bestätigen. Alle über PEY bezahlten Beträge werden direkt auf das Konto des Geschäftsinhabers überwiesen.

Bitcoin-Bezahlvorgang: Stabile Datenverbindung ist A und O

pey-terminal-1-1280x720So einfach PEY für die Nutzer auch ist: Damit dem Smartphone-basierten Bezahlsystem der Durchbruch gelingt, muss es genügend Geschäfte geben, welche die Bitcoin-Zahlungen per Smartphone entgegennehmen können. „Entscheidend für die Akzeptanz von PEY ist, dass der Bezahlvorgang reibungslos funktioniert. Das heißt, dass die Terminals permanent mit dem Internet verbunden sein müssen“, erläutert Ferrer Rivero.

Eine stabile Datenverbindung war deshalb von Anfang an das A und O. Doch weil die Entwickler nicht voraussetzen konnten, dass in jedem Geschäft oder Restaurant ein WLAN vorhanden ist, entschieden sie gleich, die Internetverbindung über Mobilfunk zu realisieren. Erste Versuche mit Prepaid-SIM-Karten belegten die Machbarkeit. Aber je mehr Händler sich für das innovative Bezahlsystem registrierten, desto schneller war den PEY-Verantwortlichen klar, dass diese einfache Lösung auf Dauer nicht ausreicht.

Wie es der Zufall wollte, lernte PEY-Gründer Ferrer Rivero im März 2015 auf einer CeBIT-Podiumsdiskussion über die Zukunft des Digital Banking einige Mitarbeiter von Telefónica kennen und kam mit ihnen über M2M-Lösungen ins Gespräch. Beide Seiten ließen sich gegenseitig von ihrer Technologie-Begeisterung anstecken und schnell war eine gemeinsame Basis für die Zusammenarbeit gefunden: Telefónica stellte PEY sehr schnell ein Kontingent seiner Global SIM für weltweite Datenkommunikation bereit, die das Startup sofort in die gerade verbesserte Version seiner Bezahlterminals einbaute.

Telefónica-M2M: Überall das beste Netz durch Global SIM

Die Global-SIM von Telefónica sorgt für die richtige Verbindung

Weltweit im Einsatz: die Global SIM von Telefónica

Mich beeindruckte vor allem die Geschwindigkeit, mit der wir mit Telefónica ins Geschäft kamen“, lobt Ferrer Rivero. „Im Vergleich zu dem, was wir oft mit anderen Großunternehmen erlebten, gab es kein langes Hin und Her mit vielen Formalitäten. Das kommt unserer Startup-Kultur sehr entgegen.“

Doch auch technisch hat die Global SIM von Telefónica dem jungen Unternehmen einiges zu bieten: Mit der Spezifikation der Karten kann PEY seine Pläne von der nationalen und internationalen Ausweitung seines Smartphone-basierten Bezahlsystems realisieren. Denn die Global SIM erlaubt weltweit nationales und internationales Roaming und kann sich, sollte das Telefónica-Netz in einem Gebiet nicht ausreichend sein, in ein anderes verfügbares Mobilfunknetz einbuchen.

Dadurch haben alle Terminals eine stabile Mobilfunk-Datenverbindung, die ohne Unterbrechung 24 Stunden täglich und 365 Tage im Jahr verfügbar ist. Auf die Hochverfügbarkeit der Kommunikationsverbindungen von Telefónica ist Verlass. Dabei erfüllt das Telekommunikationsunternehmen auch alle Anforderungen an Schutz und Sicherheit der transportierten Daten. „Damit hat Telefónica auf Anhieb eine unserer zentralen Herausforderungen gelöst“, sagt Ferrer Rivero. „Wir können unsere Lösung skalieren und brauchen nicht in jedem Land einen anderen Mobilfunkpartner.“ Auch Faktoren wie Hitze oder Kälte machen der Global SIM nichts aus. Um den vielfältigen Anforderungen im Einzelhandel zu entsprechen, ist die Global SIM sehr robust sowie feuchtigkeits- und temperaturresistent. Sie genügt sogar Anforderungen für industrielle Anwendungen.

Kundennutzen:
Von der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Telefónica profitiert PEY auf mehreren Ebenen:

  • Zugang weltweit zu verfügbaren Mobilfunknetzen durch Global SIM und internationales Roaming
  • Verlässliche Hochverfügbarkeit, stabile Datenverbindung
  • Zugang zu und Know-how über internationale Märkte und Kunden sowie technischen Support
  • Engagiertes und proaktives Account-Management
  • Schnelle, unkomplizierte Zusammenarbeit, respektvoller Umgang
  • Übersichtliche Vertragsverwaltung im Smart-M2M-Webportal

pey-bitcoin-accepted-1280x720Bisher wird bei PEY noch jede Global SIM in der Produktion per Hand aktiviert. Doch sobald die Herstellung der Bezahlterminals einmal im großen Stil erfolgt, kann die Aktivierung der Karten automatisch über eine API-Schnittstelle erfolgen.

Seine wachsende Menge an M2M-SIM-Karten steuert und verwaltet PEY einfach über das Smart-M2M-Webportal von Telefónica, das vielfältige Funktionen bietet: von der Registrierung über die Freischaltung der Karten bis hin zu Tracking und Verbrauchsauswertung.

Zusätzliche SIM-Karten ordert PEY-Geschäftsführer Ferrer Rivero einfach per Mail oder Telefon von seinem Kundenbetreuer. Sein Fazit: „Mit Telefónica haben wir einen Partner gewonnen, der einerseits unsere Startup-Kultur versteht, und der uns andererseits die Technologie für den Ausbau unseres Geschäftsmodells zur Verfügung stellt. Die Zusammenarbeit hat von Anfang an gepasst.“ So kann die Bitcoin-Bezahlrevolution aus Hannover vielleicht die ganze Welt erobern. Telefónica Deutschland und die Global SIM machen es möglich.

Weitere Informationen:

PEY GmbH: Website
Telefónica M2M-Team
Telefon: 0800 – MACHINE oder 0800 622 44 63 (Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr)
E-Mail: telefonica@bs-m2m2.de | Website: www.m2m.telefonica.de

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