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Ortsbesuch: In der Charlottenstraße in Berlin-Kreuzberg werden Kisten ausgepackt, Schilder am Aufzug montiert. Die Startups der Umgebung haben neue Nachbarn bekommen: Die Telefónica NEXT. Die Kollegen analysieren anonymisierte Daten, um daraus Lösungen für Städte, Einzelhandel und noch viele weitere Bereiche zu entwickeln. Sie machen Alltagsgegenstände mit Software und Datenanalysen smarter und sie tauschen sich dazu mit dem Berliner Ökosystem aus Gründern, Think Tanks und Politik aus. Hier wird die neue Gesellschaft des Telekommunikationsunternehmens Telefónica Deutschland die Zukunft der digitalen Welt gestalten.

Wir erleben die größte technologische Revolution der letzten 200 Jahre. Heute werden in fünf Tagen global mehr Daten produziert als in den 2000 Jahren der Menschheitsgeschichte zuvor. 2019 rechnen verschiedene Studien damit, dass es viermal mehr verbundene Geräte auf der Welt geben wird als Menschen.

In dieser digitalen Welt will Telefónica Deutschland eine führende Rolle in Deutschland spielen. Datenanalysen sind ein wichtiger Bestandteil davon, ebenso smarte Geräte und Gegenstände für den Endkunden. Der deutsche Markt ist in beiden Fällen noch in einer frühen Entwicklungsstufe. Die Wachstumschance für Telefónica NEXT.

Die digitalen Zukunftsfelder brauchen aber vor allem eines: Luft zum Atmen und Handlungsspielraum zum Entwickeln. Deshalb hat Telefónica Deutschland die neue Gesellschaft bewusst als Start-up innerhalb der Unternehmensgruppe gegründet. Durch ihre Eigenständigkeit kann Telefónica NEXT neue Produkte zügig entwickeln und am Markt testen.

Der Datenschatz und seine Chancen

Als größter Mobilfunkanbieter Deutschlands liegen Telefónica Deutschland durch ihre normalen Geschäftsprozesse viele Daten vor. Diese sind ein wichtiger Rohstoff der Digitalisierung. Intelligent verknüpft ergeben sich aus den Daten wichtige Erkenntnisse, die für Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen ebenso wie für Kommunen, öffentliche Verkehrsbetriebe und die Gesellschaft insgesamt relevant sind. Unter dem Dach von Telefónica Deutschland wurde bereits an den Chancen der smarten Datenanalyse gearbeitet und erste Produkte und Lösungen entwickelt.

Datenanalysen für Verkehr und Einzelhandel

Analyse von Verkehrsdaten

Der Weg der Daten: Vom Handy über die Anonymisierung
bis zur Verkehrsmessung

Mit einem eigens entwickelten Verfahren können anonymisierte Bewegungsdaten und demographische Daten analysiert werden. Das kann für Städte interessant sein, die dringend Lösungen für den zunehmenden Verkehr brauchen. Das Potenzial von Mobilfunkdaten als eine verlässliche Datenquelle für die Verkehrsplanung wird aktuell in Stuttgart gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO untersucht. Zudem werden in einem Pilotprojekt in Nürnberg auf Basis von Mobilfunkdaten die Verkehrsströme und darüber die Luftverschmutzung analysiert. Erste Ergebnisse werden Ende des Jahres vorliegen.

Auch der stationäre Einzelhandel und seine Kunden können von der smarten Datenanalyse profitieren und damit die Wirtschaftskraft der Innenstädte stärken. Die Analyse der Bewegungsströme ermöglicht es Händlern beispielsweise, Sortiment, Preise, Öffnungszeiten oder die Schaufenstergestaltung besser auf die Zielgruppe auszurichten. Zudem wird Telefónica NEXT an Lösungen für das digitale Einkaufserlebnis im Store arbeiten. Datenanalyse und das Internet der Dinge gehen hier Hand in Hand.

Internet der Dinge für Endverbraucher

21438-telefonica-next-mit-logoBei der digitalen Transformation durch das „Internet of Things“ (IoT) ging es in der ersten Phase vor allem um die Optimierung von Geschäftsprozessen. Geräte, Maschinen und Fahrzeuge wurden vernetzt und kommunizieren nun automatisch miteinander. In der nächsten Phase geht es darum, digitale Anwendungen für Konsumenten zur Marktreife zu führen. Für diese ergeben sich durch das Internet der Dinge zahlreiche interessante Anwendungsmöglichkeiten. Das können smarte Tracking-Services, smarte Skier oder digitale Preisschilder sein.

All diese vernetzen Geräte müssen entwickelt und gesteuert werden. Mit geeny.io hat Telefónica NEXT eine sogenannte Software-as-a-Service-Plattform geschaffen, die es anderen Unternehmen ermöglicht, vernetzte Lösungen für ihre Endverbraucher anzubieten. Die Entwicklung erfolgt schnell und kosteneffizient, da geeny.io fertige Service-Bausteine anbietet, wie beispielsweise intelligente GPS Algorithmen. Einmal programmiert lassen sich IoT-Lösungen für verschiedene Produkte immer wieder nutzen. Hersteller von Produkten für Endkunden können durch geeny.io neue, smarte Produkte verkaufen und sich dadurch neue Zielgruppen erschließen. Zudem erhalten sie in nahezu Echtzeit einen Einblick in die Nutzung ihrer Produkte, der vorher nicht möglich war. Mit geeny.io verhilft Telefónica NEXT diesen sogenannten B2C-Unternehmen zum Eintritt in das Zeitalter des Internet of Things.

Datenschutz ist Grundlage des Geschäftsmodells

smartphone tablet laptopGesellschaftliche Akzeptanz und Vertrauen sind die Grundlage eines jeden erfolgreichen Geschäftsmodells, bei dem der Austausch von Daten im Fokus steht. Daher spielt bei der Entwicklung neuer Produkte und Services der Datenschutz eine wichtige Rolle. Telefónica NEXT setzt sich dafür ein, dass Kunden und Anwender stets die Hoheit über ihre Daten behalten.

Als eines der ersten Unternehmen in Deutschland hat Telefónica Deutschland ein Anonymisierungsverfahren entwickelt, mit dem große Datenmengen in drei Schritten komplett anonymisiert werden. Das Verfahren wurde von der Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit begleitet und vom TÜV zertifiziert. Trotz vollständiger Anonymisierung kann der Kunde der Verwendung seiner anonymisierten Daten jederzeit widersprechen.

Weitere Informationen

Gründung Telefónica Germany NEXT GmbH: Telefónica Deutschland bündelt digitale Wachstumsfelder in neuer Gesellschaft
Advanced Data Analytics: Wie aus Big Data Lösungen für die Zukunft werden

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