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Foto: pixabay/annca

Die „fünfte Jahreszeit“ steht vor der Tür und auch dieses Jahr werden die Karnevalshochburgen dieses Landes wieder tagelang in närrischer Hand sein. Auch in der Karnevalszeit ist das Smartphone ein hilfreicher Begleiter. Dank zahlreicher Apps und Internettipps können sich die Narren auf die tollen Tage einstimmen, Inspiration zur Verkleidung holen oder sich einfach Orientierung verschaffen. Einige davon werden hier vorgestellt.

Karneval in Köln – jedem Jeck sing Äpp!
Die K-App bietet das ultimative Überlebenspaket im Kölner Karneval. Hier gibt es Infos zu Karnevalsvereinen und Veranstaltungen, Kneipen, Gaststätten und Imbissen in der Nähe des Nutzers. Diese App beantwortet wirklich alle Fragen rund um den Kölner Karneval: Wo kann man feiern gehen? Wie kommt man wohin? Wo übernachten? Und vieles mehr. (Android, iOS).

Die besten Apps der fünften Jahreszeit

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Natürlich darf auch in Düsseldorf eine „Narren“-App nicht fehlen. Enthalten sind die wichtigsten Karnevalstermine, Live-Berichterstattungen während des Karnevaltreibens sowie alle Zugstrecken auf einen Blick. Mit dem Persönlichkeitstest überprüft der User, welcher Karnevalstyp er ist.
(Android, iOS)

DB Navigator
Bei der sorglosen Fahrt zum Karnevalsfest und zurück nach Hause hilft die Reise-App der Deutschen Bahn. Sie liefert Details zu Abfahrts- und Ankunftszeiten, Umstiegen, Echtzeit-Infos sowie alternative Verbindungen für die angegebene Reise-Verbindung. Ein Handy-Ticket ist mobil buchbar und der Verspätungsalarm benachrichtigt den User per E-Mail oder Push-Nachricht über Verspätungen und Fahrplanänderungen. (Android, iOS)

Der Radioplayer
Auf dem Weg zum nächsten Festtagszelt darf die gute Stimmung nicht verloren gehen. Mit mehr als 30.000 kostenlosen Radiosendern auf dem Handy ist Karnevalsatmosphäre garantiert. Die Radiowecker-Funktion lässt den Nutzer schon am frühen Morgen mit seinem Karnevals-Lieblingssong aufwachen und zeigt die besten Sender aus der aktuellen Umgebung an. (Android, iOS)

Toiletten-Finder
Jeder kennt die Zwicklage. Überall gibt es was zu trinken, aber nirgendwo eine Toilette an der man nicht stundenlang anstehen muss. Der „Toiletten Scout“ zeigt die Standorte von über 1,3 Millionen WCs weltweit. Die Navigation zu den öffentlichen Toiletten erfolgt mit Hilfe von Google Street View. (Android, iOS)

Last-Minute-Kostüme

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Foto: fotolia / Kzenon

Ausgefallene Kostüme benötigen oft viel Zeit und Geld bei der Zusammenstellung. Die Inspiration erhält man auf Internetseiten wie Karneval Megastore oder Maskworld. Wer heute noch keine Verkleidung hat, für den gibt es hier ein paar Tipps für schnelle, aber überzeugende Karnevalsverkleidungen mithilfe von nur wenigen Accessoires.

Men in Black: Um in die Figuren der US-amerikanischen Science-Fiction-Komödie zu schlüpfen, ist nicht viel nötig. Ein schwarzer Anzug, weißes Hemd, schwarze Krawatte – so wird das Arbeitsoutfit zum coolen „Men in Black“-Look. Noch die schwarze Sonnenbrille und eine ausgefallene Spielzeugpistole dazu und fertig ist das Kostüm.

Hulk: Für die Darstellung des Marvel-Helden benötigt man bloß eine knielange Hose, ein leicht zerrissenes enges T-Shirt und grüne Bodypaint-Farbe oder auch Karnevalsschminke. Schon ist man der unglaubliche Hulk.

Schlumpfine: Je nach Außentemperatur reicht für die Verkörperung der „Schlumpfine“ blaue Karnevalsschminke, gelbes Hair Colour Spray, eine Schlumpfenmütze und ein weißes Kleid. Wem das zu kalt ist, der zieht noch eine blaue Hose und einen blauen Pulli darunter.

Punk: Für dieses Last-Minute-Kostüm reicht eine Entrümpelung des Kleiderschrankes. Die ausgemusterte Jeans, der alte Nietengürtel und die Bluse an der die Knöpfe fehlen – noch schnell die Fingernägel schwarz lackieren und die Haare zerzausen – was möchte ein Punk mehr.

Cowboy: Enge Jeans, Stiefel, ein Gürtel in dem der alte Spielzeugrevolver steckt, karierte Bluse und Cowboyhut – schon lässt man den wilden Westen aufleben. Wer keinen Cowboyhut besitzt, einfach Freunde und Bekannte fragen.

Wem noch das passende Make-up zum Kostüm fehlt, für den gibt es online zahlreiche Tutorials. Verschiedene Youtube-Stars zeigen in ihren Videos Schritt für Schritt den Weg zum perfekten Makeup.


Helau und Alaaf – Die Karnevalshochburgen in Deutschland
Jeder kennt es – jeder ruft es: „Helau und Alaaf“. Aber was bedeutet das eigentlich? Die Spekulationen im World Wide Web gehen zwar auseinander, aber alle lassen auf dasselbe schließen. Die Jubelrufe aus dem 16. Jahrhundert werden im geselligen Kreis ausgerufen und begleiten das närrische Treiben zur Karnevalszeit. Besonders verbreitet ist der Hochspruch im Kölner Fastelovend als „Kölle alaaf“ und bedeutet für viele ganz einfach „Köln über alles“. „Helau“ ist inzwischen wohl der bekannteste Narrenruf des rheinischen Karnevals und seit den 1930ern in Düsseldorf beheimatet. So haben sich in vielen verschiedenen Regionen auch sehr unterschiedliche Rufe entwickelt, um die bunte Jahreszeit zu feiern. Check24 vergleicht die durchschnittlichen Teilnehmerzahlen am Rosenmontags-Festumzug und stellt fest, dass Köln Deutschlands absolute Karnevals-Hochburg ist. Bis zu 12.000 Teilnehmer und noch deutlich mehr Besucher feiern dort den Umzug. Dicht darauf folgt Mainz mit über 9.000 Narren, dann Düsseldorf, Aachen, Rottweil, Nürnberg und gering vertreten ist sogar Berlin.

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