Tagesspiegel Data Debates am 30. März 2017 im Telefónica BASECAMP. | Foto: Henrik Andree

Tagesspiegel Data Debates am 30. März 2017. | Foto: Henrik Andree

Telefónica Deutschland bringt die Debatte voran. Bei den Tagesspiegel Data Debates mit Telefónica Deutschland als Initiator und Partner ging es am Donnerstag um den Menschen als User und eine wichtige Frage: Wie funktioniert das digitale Miteinander? Im Telefónica BASECAMP diskutierten Experten für Psychologie, Religion, Social Media und Medien über den gesellschaftlichen Wertewandel, der sich seit einiger Zeit wegen der Digitalisierung erkennen lässt.

Heute kann man nicht nur rund um die Uhr am Leben seiner Freunde in sozialen Netzwerken teilhaben, sondern auch jederzeit das aktuelle gesellschaftliche und politische Geschehen kommentieren. Das führt zu einer neuen Art des sozialen Umgangs. In dem scheinbar rechtsfreien, anonymen Raum des Internets trauen sich viele Nutzer auch Hasskommentare zu hinterlassen, die sie im persönlichen Kontakt nur selten so formulieren würden.

Wertewandel: Neues Miteinander durch Digitalisierung

Marcel Ritter, Mitglied der Geschäftsleitung von Telefónica Deutschland. | Foto: Henrik Andree

Marcel Ritter, Mitglied der Geschäftsleitung von Telefónica Deutschland. | Foto: Henrik Andree

Der rasante technische Fortschritt seit der Erfindung von Internet und Mobilfunk wirft auch viele neue Fragen auf: Wie hat sich unser gesellschaftliches Miteinander durch die Digitalisierung verändert? Wie kann der Umgang mit Daten helfen, diesem zunehmenden Verbalradikalismus zu begegnen? Und welche Rolle spielt der Mensch noch, wenn immer mehr Algorithmen, Bots und künstliche Intelligenzen die Kommunikation steuern? Wer gibt der Netzgemeinde ihre Regeln?

Darüber diskutierten Dr. Astrid Carolus, Medienpsychologin an der Universität Würzburg, Dr. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Caspar Clemens Mierau, Blogger und freier Journalist, sowie Prof. Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen, mit dem Tagesspiegel-Chefredakteur. “Das war heute nicht ganz einfach”, sagte Stephan-Andreas Casdorff am Ende des Abends im Telefónica BASECAMP, als der die Debatte zusammenfasste. Denn die Diskussionen waren dieses Mal besonders anspruchsvoll.

Schon bei seiner Einführungsrede zitierte Marcel Ritter, Mitglied der Geschäftsleitung von Telefónica Deutschland, den Kategorischen Imperativ von Immanuel Kant und leitete Handlungsweisen für unser Zusammenleben im Digitalzeitalter von diesem philosophischen Grundprinzip aus dem 18. Jahrundert ab. Seine Worte über die Empathie im Internet bildeten die Basis für eine besondere Debatte, welche die Gebiete von Politik, Psychologie, Philosophie, Religion und Technik durchstreifte, um zu gemeinsamen Erkenntnissen über den Wertewandel unserer Gesellschaft zu kommen. Was dabei herauskam und wie auch ein über 350 Jahre altes Barock-Gedicht dazu beitragen konnte, steht in unserem neuesten Artikel auf der Website des Telefónica BASECAMP.

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