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César Alierta,Vorsitzender der Telefónica Stiftung; Foto Henrik Andree

Als Vorsitzender der Telefónica Stiftung und der ProFuturo Stiftung hat César Alierta, ehemaliger CEO von Telefónica S.A., an der Konferenz “G20 Africa Partnership – Investing in a Common Future” in Berlin teilgenommen. Er präsentierte das digitale Bildungsprogramm ProFuturo der Telefónica Stiftung und der Sparkassenstiftung “la Caixa” vor internationalen Politikern und Geschäftsleuten. Bis 2020 soll das Programm zehn Millionen Kinder erreichen, um die Bildungskluft in der Welt zu verringern und Jungen und Mädchen in gefährdeten Gebieten digitale Bildung zu ermöglichen.

„Mit ProFuturo setzen wir uns dafür ein, dass ein Kind in Abuja, Nigeria genauso Zugang zu hochwertiger Bildung hat wie ein Kind in Berlin“, erklärte César Alierta in seiner Rede auf dem G20 Forum „Compact with Africa“ vor Vertretern internationaler Konzerne wie Siemens, Bosch oder Airbus und vor Politikern aus Ruanda, dem Senegal, der Elfenbeinküste sowie aus Marokko, Tunesien, Äthiopien und Ghana. Das Forum bildete eine zentrale Säule der “G20 Africa Partnership – Investing in a Common Future” Konferenz in Berlin, zu der Bundeskanzlerin Merkel eingeladen hatte. Bei „Compact with Africa“ ging es darum, Geschäftsmöglichkeiten für private Investoren in afrikanischen Ländern bekannt zu machen. Bildung war dabei eines der Leitmotive der Diskussion, genauso wie die Frage, wie sich günstige Geschäftsbedingungen schaffen und eine nachhaltige Entwicklung fördern lassen.

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Unterzeichnung der Vereinbarung über die Zusammenarbeit, v.l.n.r.:
Most Rev. Matthew Man-oso Ndagoso, Erzbischof von Kaduna, César Alierta,
Vorsitzender der Telefónica Stiftung, Kashim Shettima, Vorsitzender des
Northern Governor’s Forum, und Most Rev. Matthew Hassan Kukah,
Bishop of Sokoto, Kukah Centre

„Die bisherigen Ergebnisse von ProFuturo sind spektakulär“, sagte Alierta. Kinder, die sich bislang nicht für schwer zu erfassende Themen interessiert hätten, beschäftigten sich heute sehr intensiv damit. „Wir bringen die Dinge mit echten Lösungen für echte Probleme voran“, erklärte Alierta. ProFuturo arbeite seit nunmehr zehn Jahren in Lateinamerika und habe im Jahr 2016 seine Reise durch Afrika gestartet. „Ende 2016 waren es bereits 3,8 Millionen Kinder, die unsere digitalen Bildungsprogramme nutzten. Unser Ziel ist es, zehn Millionen Kinder bis zum Jahr 2020 und 50 Millionen bis 2030 zu erreichen“, sagte der Vorsitzende von ProFuturo. Er bewertete die notwendigen Kosten, um Kindern aus benachteiligten Ländern ein ähnliches Bildungsniveau wie westlichen Kindern zu ermöglichen, als eine sinnvolle und zukunftsweisende Investition.

Zudem berichtete Alierta, dass eine Vereinbarung zwischen dem nigerianischen Nordstaaten-Gouverneurs-Forum und der Kirche getroffen worden sei. Diese ziele darauf ab, das digitale Bildungsangebot in den Gemeinden des Landes zu verbreiten. Alierta betonte: „Diese Vereinbarung lässt sich auch auf andere Konstellationen und Länder übertragen.“

Über ProFuturo

ProFuturo wurde mit dem Ziel gegründet, die Bildung von zehn Millionen Kindern bis 2020 zu verändern. Das Programm wird von der Telefónica Stiftung und der Sparkassenstiftung “la Caixa” unterstützt. Seine Mission ist es, die Bildungskluft in der Welt zu verringern, indem Jungen und Mädchen in gefährdeten Gebieten südlich der Sahara, in Lateinamerika und Südostasien eine hochwertige Bildung ermöglicht wird. Zusätzlich möchte das Projekt andere Unternehmen und Institutionen zur Teilnahme motivieren und ein großes internationales Netzwerk von Zentren bilden, die lehren und Wissen teilen, um gemeinsam weltweit die Bildung zu verbessern.

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