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Telefónica Deutschland setzte den positiven Trend der ersten drei Monate auch im zweiten Quartal fort und machte in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld operativ weiter gute Fortschritte. Damit ist das Unternehmen nach dem ersten Halbjahr voll auf Kurs, seine Ziele für 2017 zu erreichen. Die Zahl der Mobilfunkanschlüsse entwickelte sich sehr positiv. Sie stieg auch dank hoher Nachfrage nach Tarifen der Marken O2 und Blau im zweiten Quartal um 518.000. Gleichzeitig wuchs die durchschnittliche Datennutzung, was sich in einer deutlichen Steigerung des Datenumsatzes niederschlug. Das erste Halbjahr war durch den erwarteten regulatorischen Gegenwind geprägt, vor allem durch die Senkung der mobilen Terminierungsentgelte. Dennoch konnte Telefónica Deutschland das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (OIBDA) im zweiten Quartal 2017 stärker als in den vorhergegangenen drei Monaten steigern. So stieg das bereinigte OIBDA um 5 Prozent auf 472 Millionen Euro. Auch beim Umsatz setzte sich der in den Vorquartalen erkennbare positive Trend fort. Mit -0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal stabilisierten sich die Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen vor Regulierungseffekten weiter.

„Wir sind und bleiben die Nummer 1 im deutschen Mobilfunkmarkt. Im ersten Halbjahr konnten wir unsere Kundenbasis erneut deutlich ausbauen – ein Beweis für den Erfolg unseres Geschäftsmodells“, sagte Markus Haas, Vorstandsvorsitzender von Telefónica Deutschland. „Trotz starker Belastungen durch Regulierung und einem nach wie vor wettbewerbsintensiven Marktumfeld konnten wir im zweiten Quartal starke Ergebnisse erzielen.“

  • 518.000 Mobilfunkanschlüsse gewonnen; Marktführerschaft behauptet
  • OIBDA vor Sondereffekten1) plus 5 Prozent trotz Regulierungsauswirkungen; Steigerung gegenüber erstem Quartal
  • Umsatzerlöse aus Mobilfunkdienstleistungen vor Regulierungseffekten -0,4 Prozent; anhaltend positiver Trend
  • Anhaltend dynamisches Wachstum der Erlöse im Datengeschäft
  • Prognose für das Gesamtjahr 2017 bestätigt
  • CEO Markus Haas: „Wir sind und bleiben die klare Nummer 1 im deutschen Mobilfunkmarkt. Im ersten Halbjahr konnten wir unsere Kundenbasis erneut deutlich ausbauen – ein Beweis für den Erfolg unseres Geschäftsmodells.“

Netz und Angebote sorgen für starkes Kundenwachstum

standbild-o2-free-kampagne-8bfquyqcpvq-1280x720Telefónica Deutschland konnte auch im zweiten Quartal seine Marktführerschaft nach Anzahl der Mobilfunkanschlüsse behaupten. Der Zuwachs im Quartal betrug 518.000 Anschlüsse, wovon 197.000 auf das Vertragskundensegment entfielen.

Der Fokus des Unternehmens auf Bestandskunden schlug sich in einer anhaltend geringen Wechselrate bei den Vertragskunden (Churn) nieder. Sie ging im zweiten Quartal auf 1,5 Prozent zurück. Bei O2 ging die Wechselrate gegenüber dem Vorquartal sogar um 0,4 Prozentpunkte auf 1,3 Prozent zurück.

Die Zahl der Kundenanschlüsse – unter Berücksichtigung von Marktgepflogenheiten bei den Erfassungszeitfenstern inaktiver Kunden – stieg per Ende Juni auf 53,12) Millionen. Davon entfielen 48,43) Millionen auf den Mobilfunkbereich. Im Festnetz konnte Telefónica Deutschland die Zahl der VDSL-Kunden gegenüber Ende März um 88.000 auf 960.000 steigern.

Datennutzung und -umsatz steigen dynamisch

Die Datennachfrage der Kunden von Telefónica Deutschland legte auch im zweiten Quartal kräftig zu. O2 Vertragskunden mit LTE-Tarif und Endgerät nutzten durchschnittlich eine Datenmenge von 2 GB pro Monat – 48 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Auch bei anderen Marken wie Blau, ALDI TALK und AY YILDIZ fragten Kunden mehr Daten nach. Gleichzeitig nimmt die Nutzung von LTE-Tarifen weiter zu. Die Anzahl der LTE-Kunden stieg um 53 Prozent auf 14,4 Millionen an. Der mobile Datenumsatz ohne SMS belief sich in den Monaten April bis Juni auf 630 Millionen Euro, was einem Plus von 9,8 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2016 entspricht.

Die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres waren geprägt von einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld und regulatorischen Belastungen. Vor allem die Senkung der mobilen Terminierungsentgelte hatte einen negativen Einfluss auf die Umsatzentwicklung.

In der Folge verringerte sich im zweiten Quartal der Umsatz aus Mobilfunkdienstleistungen auf 1,32 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,36 Milliarden Euro). Bereinigt um die Regulierungseffekte ergab sich zum Vorjahr mit -0,4 Prozent eine gegenüber den vorangegangen Quartalen verbesserte und damit annähernd stabile Entwicklung. Im Vorquartal war der Umsatz aus Mobilfunkdienstleistungen auf dieser Basis um 0,6 Prozent gesunken.

Der Endgeräteumsatz lag im zweiten Quartal mit 229 Millionen Euro geringfügig über dem Vorjahreswert von 226 Millionen Euro. Ins Quartal fielen unter anderem die Verkaufsstarts der Flaggschiff-Smartphones Samsung Galaxy S8, HTC U11 und LG G6. Weiterhin zeigt sich der Trend, dass Kunden ihre Smartphones und Tablets später gegen neuere Modelle tauschen und vermehrt auf preisgünstige Geräte zurückgreifen.

Das Festnetzgeschäft entwickelte sich bei einem Umsatz von 217 Millionen Euro (Vorjahr: 245 Millionen Euro) erneut rückläufig.

Insgesamt erzielte Telefónica Deutschland im zweiten Quartal 2017 einen Konzernumsatz von 1,77 Milliarden Euro. Dies entspricht im Jahresvergleich einem Rückgang um 3,4 Prozent.

Starkes OIBDA vor Sondereffekten

o2-tower-muenchen-zentrale-20170610027-1280x720Telefónica Deutschland konnte auch im zweiten Quartal seine Synergieziele konsequent realisieren. Das Unternehmen hält weiterhin an seinem Ziel fest, bis 2019 900 Millionen Euro an Synergien beim operativen Cashflow zu realisieren. Das Unternehmen befindet sich auf Kurs, 75 Prozent dieses Gesamtziels wie geplant schon in diesem Jahr zu erreichen.

In den vergangen drei Monaten wurden Synergien bei Betriebskosten und Umsatz von 40 Millionen Euro realisiert. Gleichzeitig steigerte das Unternehmen seine Ausgaben für Marketing und Service.

Dank der verbesserten Umsatzentwicklung und durch die konsequente Umsetzung der Synergiepläne konnte Telefónica Deutschland das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (OIBDA) und Sondereffekten4) im zweiten Quartal 2017 um 5 Prozent auf 472 Millionen Euro verbessern. In den vorhergegangen drei Monaten hatte der Anstieg 2,1 Prozent betragen.

Die entsprechende OIBDA-Marge verbesserte sich im zweiten Quartal um 2,1-Prozentpunkte auf 26,7 Prozent.

Die Investitionen (CapEx5)) stiegen im Zuge der Netzkonsolidierung und des Ausbaus der LTE-Infrastruktur um 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 226 Millionen Euro.

Das Periodenergebnis für April bis Juni betrug -40 Millionen Euro (Vorjahr: 252 Millionen Euro). Hier machten sich erwartungsgemäß weiter Abschreibungen im Zuge der Integration von E-Plus und der Netzkonsolidierung bemerkbar. Diese haben keinerlei Auswirkung auf die Liquidität des Unternehmens und spiegeln deshalb nicht die operative Leistungsfähigkeit wider.

Der Free Cash Flow (FCF)6) betrug im Quartal 69 Millionen Euro. Die konsolidierten Nettofinanzverbindlichkeiten7) lagen Ende Juni bei 1,58 Milliarden Euro. Mit einer Verschuldungsquote (Leverage Ratio) von 0,9 liegt Telefónica Deutschland weiter unterhalb der definierten Obergrenze von 1,0.

Dank Innovationen auf dem Weg zur OnLife Telco

Smartphone-Business-Telefonica-Logo-Place-it-1280x720Das Unternehmen setzte im Quartal seine Transformation zur OnLife Telco fort. Ziel ist es, der digitale Knotenpunkt im Leben seiner Kunden zu werden und die Komplexität des digitalen Alltags drastisch zu reduzieren.

Ein Schwerpunkt bei zukunftsgewandten Lösungen liegt im Bereich Mobilität. Im Zuge dessen trat das Mutterunternehmen Telefónica SA der 5G Automotive Association (5GAA) bei, um bei der Entwicklung von Standards im Bereich des autonomen Fahrens noch stärker mitzuwirken. Telefónica Deutschlands Tochterunternehmen Telefónica NEXT hat im Rahmen eines Pilotprojekts in Nürnberg erstmals eine Methode mitentwickelt, um mithilfe von anonymisierten Mobilfunkdaten Verkehrsströme und darüber die Luftqualität zu analysieren. Im Mai wurde Telefónica Deutschland für dieses Projekt in der Kategorie Sustainability Innovation der German Awards for Excellence 2017 ausgezeichnet.

Telefónica NEXT beteiligt sich mit weiteren Partnern an einem Projekt in Berlin, das mithilfe von Big Data Analysen den öffentlichen Nahverkehr optimieren soll und steuert hierfür Erkenntnisse aus der Analyse anonymisierter Mobilfunkdaten bei. Des Weiteren hat Telefónica NEXT die IoT-Plattform für Endkonsumentenprodukte Geeny weiterentwickelt, so dass sie nun nach der Testphase für Entwickler und alle interessierten Unternehmen zur Verfügung steht.

Telefónica Deutschland setzte sein soziales Engagement im zweiten Quartal mit vielfältigen Aktivitäten fort. So half es unter anderem im Rahmen der dritten Think Big Tour Schülern, Ideen für ein offenes und tolerantes Leben in einer vielfältigen Gesellschaft mit Hilfe von digitaler Technik zu entwickeln. Zudem präsentierte Telefónica Deutschland gemeinsam mit der Stiftung Digitale Chancen die Studie „Digital mobil im Alter. So nutzen Senioren das Internet“, welche neue Erkenntnisse darüber liefert, wie ältere Menschen durch die Digitalisierung an der Gesellschaft teilhaben können.

Ausblick

Für das laufende Geschäftsjahr 2017 bestätigt Telefónica Deutschland seinen Ausblick. Die untenstehende Tabelle erläutert Details des Finanzausblicks.


1) Die Dreimonatsperiode zum 30. Juni 2017 enthielt Restrukturierungskosten in Höhe von 19 Mio. EUR, während der Vorjahreszeitraum 2016 Restrukturierungskosten in Höhe von 14 Mio. EUR enthielt sowie den Netto-Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der passiven Infrastruktur von Mobilfunkmasten an Telxius S.A. in Höhe von 352 Mio. EUR. Für 2016 wurde ein OIBDA-Vergleichswert berechnet, der die Operating-Lease-Effekte aus dem Verkauf der passiven Infrastruktur der Sendemasten von Telefónica Deutschland berücksichtigt, als sei dieser am 1. Januar 2016 erfolgt.
2) Nach marktüblicher Berechnungsweise. Nach herkömmlicher Berechnungsweise für Kundenanschlüsse beträgt die Anschlusszahl 49,9 Millionen.
3) Nach marktüblicher Berechnungsweise. Nach herkömmlicher Berechnungsweise für Kundenanschlüsse beträgt die Anschlusszahl 45,2 Millionen.
4) Die Dreimonatsperiode zum 30. Juni 2017 enthielt Restrukturierungskosten in Höhe von 19 Mio. EUR, während der Vorjahreszeitraum 2016 Restrukturierungskosten in Höhe von 14 Mio. EUR enthielt sowie den Netto-Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der passiven Infrastruktur von Mobilfunkmasten an Telxius S.A. in Höhe von 352 Mio. EUR. Für 2016 wurde ein OIBDA-Vergleichswert berechnet, der die Operating-Lease-Effekte aus dem Verkauf der passiven Infrastruktur der Sendemasten von Telefónica Deutschland berücksichtigt, als sei dieser am 1. Januar 2016 erfolgt.
5) Inklusive der Zugänge aus aktivierten Finanzierungsleasingverhältnissen und exklusive der aktivierten Fremdkapitalkosten für Investitionen in Spektrum.
6) Free Cash Flow vor Zahlungen für Dividenden, Spektrum und Akquisitionskosten für E-Plus wird definiert als die Summe des Cash Flow aus Betriebs- und Investitionstätigkeiten.
7) Nettofinanzschulden beinhalten kurz- und langfristige zinstragende Vermögenswerte und zinstragende Finanzverbindlichkeiten sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente; Ausgaben für Mobilfunkfrequenzen sind nicht enthalten.

Weitere Informationen:

Meldung in Englisch: Telefónica Deutschland preliminary results Q2 2017
Geschäftszahlen-Archiv: Fakten & Zahlen
Für Analysten: Q2 2017 | Investor Relations

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