Alte Smartphones

Foto: Maksym Yemelyanov / Fotolia

Bereits seit zehn Jahren begeistern Smartphones die Verbraucher mit innovativen digitalen Funktionen, um das tägliche Leben zu erleichtern. Laut einer aktuellen Prognose des Digitalverbands Bitkom e. V. ist die Nachfrage ungebrochen: 2017 werden in Deutschland 24,1 Millionen Geräte verkauft und damit ähnlich viele wie in 2016. Dies bedeutet aber auch, dass immer mehr Altgeräte anfallen. Telefónica Deutschland ist sich dieser Verantwortung bewusst und setzt sich mit dem Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) und dem IT Unternehmen AfB gemeinnützige GmbH dafür ein, dass gebrauchte Handys weiter verwendet oder fachgerecht entsorgt werden.

Funktionsfähige Geräte aufbereitet wieder in den Umlauf zu bringen oder unbrauchbare Geräte zu recyceln, stiftet einen bedeutenden ökologischen Mehrwert. Denn Handys enthalten wertvolle Rohstoffe wie Gold und seltene Erden, die nicht in den Restmüll gehören. „Mit Handyrecycling kann jeder Verbraucher einen Beitrag zum Umweltschutz leisten“, sagt Claudia von Bothmer, Head of Corporate Responsibility bei Telefónica Deutschland. „Es ist uns als Telekommunikationsunternehmen wichtig, unsere Kunden dabei zu unterstützen, Ressourcen und wertvolle Rohstoffe zu schonen. Deshalb sehen wir in unserem Responsible Business Plan 2020 vor, mehr Menschen auf Handyrecycling aufmerksam zu machen und die Zahl der gesammelten Handys deutlich zu steigern.“

Gemeinsames Programm mit NABU und AfB

Handyrecycling 2016 - o2 Telefonica - So wird dein Alt-Handy recycelt

Telefónica-Infografik: Handyrecycling

In 2016 ist dies bereits geglückt. Mit rund 62.000 Handys konnte Telefónica Deutschland 36 Prozent mehr Geräte einsammeln als im Vorjahr. Davon gingen etwa 11.000 Handys in die Wiedervermarktung, der Rest wurde recycelt. Dieses Handyrecycling-Programm realisiert Telefónica Deutschland gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und der AfB gemeinnützige GmbH. Der NABU unterstützt beim Einsammeln der Geräte und erhält für jedes eingegangene Handy einen Geldbetrag zur Renaturierung der Unteren Havel und zum Erhalt des größten und bedeutsamsten Feuchtgebiets im Binnenland des westlichen Mitteleuropas. Mehr als 1.100 stark gefährdete und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten kommen dort vor.

Die AfB wiederum löscht die Daten auf den funktionsfähigen Geräten über ein zertifiziertes Verfahren und bereitet die Handys wieder auf. Auch das Recycling der unbrauchbaren Geräte übernimmt das IT Unternehmen, das als Integrationsbetrieb zu einem 50-prozentigen Anteil seiner Belegschaft Menschen mit Behinderung beschäftigt. Die aufbereiteten Handys verkauft AfB als Gebrauchtgeräte über seine Shops oder online an Kunden in ganz Europa.

Handys einfach im Shop oder per Post abgeben

Um auch künftig immer mehr Menschen zu ermutigen, ihre Altgeräte nicht zu horten oder wegzuschmeißen, bietet Telefónica Deutschland verschiedene Möglichkeiten zum Sammeln an. Verbraucher können ihre Geräte im nächsten O2 Shop mitsamt Ladekabel in eine Sammelbox werfen. In den Shops gibt es zudem frankierte Recyclingumschläge, mit denen die Kunden ihre Alt-Geräte per Post selbst einsenden können. Sie können sich auch zuhause kostenfreie Versandscheine ausdrucken und auf ein selbstverpacktes Paket kleben. Welchen Weg die Verbraucher wählen, spielt dabei keine Rolle. Jedes Altgerät, das bei Telefónica Deutschland eingeht, leistet einen Beitrag zum Schutz der Ressourcen.

Eco-Index für bewusste Kaufentscheidung

Wer sich übrigens schon bei der Wahl des Neugerätes damit beschäftigen möchte, welche Auswirkungen das Handy auf Umwelt und Gesellschaft hat, kann den Eco-Index zu Rate ziehen. Anhand einer Skala von 0 bis 5 liefert dieses Tool verschiedene Detailinformationen zu Energieverbrauch, CO2-Emissionen, Entsorgung, ethischen Standards sowie Rohstoffeinsatz, Produktion und Nutzung.

So funktioniert Handyrecycling bei Telefónica Deutschland

Weitere Informationen:

Verantwortung bei Telefónica: Handyrecycling

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