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Bewegungsströme auf der Website „So bewegt sich Deutschland“

Mit der interaktiven Karte „So bewegt sich Deutschland“ hat Telefónica NEXT Anfang des Jahres deutschlandweite Verkehrsströme auf Basis von anonymisierten Mobilfunkdaten sichtbar gemacht. Pünktlich zum Höhepunkt der fünften Jahreszeit analysierten die Datenexperten in Kooperation mit dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). e.V. das Reiseverhalten rund um Karneval im Rheinland. Bereits zum Auftakt am 11.11.2017 zog es laut der Berechnung von Telefónica NEXT über 460.000 Auswärtige1) alleine nach Köln.

Ab dem 8. Februar geht der Karneval im Rheinland in die heiße Phase und damit sind viele Menschen in Bewegung. Die Datenanalysen von Telefónica NEXT können Städten und Verkehrsbetrieben bei der Verkehrsplanung helfen, indem sie Auswirkungen besonderer Ereignisse wie Karneval auf den Verkehr aufzeigen. Datengrundlage sind anonymisierte Mobilfunkdaten, aus denen Bewegungsströme berechnet werden.

Bewegungsströme in die Karnevalshochburgen

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Foto: CC0 1.0, pixabay User dimitrisvetsikas1969 | Titel: Karneval | Ausschnitt bearbeitet

Am Samstag, den 11.11.2017, startete die fünfte Jahreszeit in Köln mit über 460.000 Einreisen in die Stadt. Die Menschen kamen nach Berechnungen von Telefónica NEXT aus einem großen Einzugsgebiet im Rheinland und auch weit darüber hinaus nach Köln. Vor allem aus weiter entfernt liegenden Ortschaften (30 oder mehr Kilometer von Köln entfernt) reisten rund doppelt so viele Besucher an wie an einem regulären Samstag.

Rosenmontag im Rheinland

Höhepunkte des rheinischen Karnevals mit reichlich Kamelle sind die Rosenmontagszüge in Düsseldorf und Köln. Die Datenanalyse von Telefónica NEXT zeigt das deutschlandweite Interesse an beiden Zügen, gemessen an der Anzahl der Einreisen zum Rosenmontag in die zwei Karnevalshochburgen.

Im direkten Vergleich verzeichnet Köln mit 68 Prozent die Mehrheit der Einreisen2) vor Düsseldorf mit 32 Prozent. Während die Köln-Besucher vor allem aus dem Süden anreisten, lag Düsseldorf in der Gunst der Gemeinden zwischen Köln und Düsseldorf vorne: Die Solinger, Mönchengladbacher und Monheimer entschieden sich mehrheitlich für den Weg nach Düsseldorf.

Karnevalsumzüge in den Stadtteilen

Traditionelle Karnevalsumzüge gibt es nicht nur in der Kölner Innenstadt. Am Karnevalsdienstag finden zum Ausklang auch Umzüge in den verschiedenen Stadtteilen statt. Die so genannten „Veedelszöch“ mobilisieren noch einmal zehntausende Menschen. Am beliebtesten war 2017 nach Anzahl der Einreisen der Umzug in Köln-Ehrenfeld (PLZ-Gebiet 50823, 19.947 Einreisen). Den zweiten Platz belegt Nippes (PLZ-Gebiet 50733, 17.779 Einreisen) und fast gleichauf liegt Mülheim (PLZ-Gebiet 51063, 17.563 Einreisen).

Potenzial von Mobilfunkdaten für Verkehrsplanung

Grafik-NEXT-Datenanalyse-Rosenmontag-1280x720Mit der Analyse zeigt Telefónica NEXT auf, welche Erkenntnisse aus anonymisierten Mobilfunkdaten über den Verkehr möglich sind. „Die Daten fallen täglich an und können auch rückblickend analysiert werden, um zu verstehen, wie sich Reisende an durchschnittlichen Tagen, zu Karneval oder Ferienbeginn verhalten und welche Verkehrsmittel sie wählen“, berichtet Alexander Lange, Practice Lead Transport Analytics bei Telefónica NEXT. Davon können Verantwortliche für Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV), Städtebau und Gestalter neuer Formen der Mobilität profitieren.

Die Datenbasis von Telefónica NEXT wird bereits in zahlreichen Projekten eingesetzt, zum Beispiel zur Optimierung der Kapazitäten des Regionalverkehrs in Berlin-Brandenburg im Projekt „ProTrain“, das durch das Bundesverkehrsministerium gefördert wird.

Big-Data-Analysen wie diese auf Basis von anonymisierten Mobilfunkdaten sind eine wertvolle Planungsgrundlage nicht nur für den Verkehr. Die Auswertung von Daten kann in vielen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen helfen, neue Lösungsansätze zu finden. Sie kann zum Beispiel die Berechnung von Schadstoffen in der Luft vereinfachen und Händler dabei unterstützen, sich besser auf ihre Kunden einzustellen – was auch die Vielfalt in unseren Innenstädten unterstützt“ sagt Jens Lappoehn, Geschäftsführer Advanced Data Analytics von Telefónica NEXT.

Wie die Daten entstehen

Anonymisierte Mobilfunkdaten entstehen im Regelbetrieb von Telefónica Deutschland, wenn Handys, z.B. beim Surfen oder Telefonieren, mit den Mobilfunkzellen kommunizieren. Telefónica Deutschland anonymisiert diese täglich rund fünf Milliarden Datenpunkte über ein dreistufiges und vom TÜV zertifiziertes Verfahren, so dass kein Rückschluss auf einzelne Personen möglich ist.

Der Datenanalyse-Experte und Partner Teralytics wandelte diese Daten mithilfe von Algorithmen in Bewegungsflüsse um und identifizierte die Wegstrecken. Aus den Daten werden so Erkenntnisse über Bewegungsströme in Deutschland gewonnen. Wie das konkret aussieht, zeigt Telefónica NEXT auf der Website http://so-bewegt-sich-deutschland.de nun am Beispiel Karneval.

1) Betrachtet wurden Einreisen ins Stadtgebiet von Köln
2) Berechnung: Gesamtmenge sind kumulierte Einreisen in die Stadtgebiete von Köln und Düsseldorf am Rosenmontag 2017 zwischen 3 und 12 Uhr

Weitere Informationen

Online: Telefónica NEXT
Online: Advanced Data Analytics
Was mit Kundendaten geschieht und wie das jeder selbst bestimmt: Datenschutz bei der Telefónica NEXT

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