Fahnen vor dem Telefónica Deutschland Standort in Düsseldorf

Telefónica Deutschland liegt nach dem ersten Quartal mit Blick auf seine Jahresziele voll im Plan. In den ersten drei Monaten steigerte das Unternehmen das um Sonder- und Regulierungseffekte bereinigte Betriebsergebnis vor Abschreibungen (OIBDA) um 5,4 Prozent auf 422 Millionen Euro. Gründe für den starken Anstieg waren insbesondere die weiter erfolgreiche Realisierung von Synergien aus der Fusion mit E-Plus sowie effiziente Marketingausgaben. Hinzu kam die positive Entwicklung des Umsatzes aus Mobilfunkdienstleistungen. Hier machten sich erneut die steigende Datennutzung sowie die wachsende Nachfrage nach höherwertigen Tarifen bemerkbar. Um Regulierungseffekte4) bereinigt erhöhte sich der Umsatz aus Mobilfunkdienstleistungen um 0,4 Prozent. Die gute Entwicklung im Kerngeschäft trug zu einer positiven Wende bei den Umsatzerlösen insgesamt bei. Bereinigt um Regulierungseffekte4) stiegen diese um 0,4 Prozent auf 1,78 Milliarden Euro. Von Januar bis März gewann Telefónica Deutschland auch dank starker Nachfrage nach O2 Free Tarifen 157.000 Mobilfunkvertragsanschlüsse hinzu. Auf Grund der starken Ergebnisse im ersten Quartal bestätigt das Unternehmen seinen Ausblick für das Gesamtjahr.

  • OIBDA vor Sondereffekten2) steigt bereinigt um Regulierungseffekte3) um 5,4 Prozent
  • Umsatzerlöse wachsen bereinigt um Regulierungseffekte4) um 0,4 Prozent
  • Mobilfunkserviceumsatz weiter auf Wachstumskurs
  • 157.000 zusätzliche Mobilfunk-Vertragskunden im Quartal
  • Mobile Datennutzung steigt weiter kräftig: Plus 56 Prozent bei O2 Vertragskunden mit LTE
  • CEO Markus Haas: „Wir nehmen weiter Tempo auf und liegen nach dem ersten Quartal voll auf Kurs für das Gesamtjahr. Mit unserer Vision 2022 vor Augen arbeiten wir mit Hochdruck an unserem großen Ziel, der Mobile Customer and Digital Champion in Deutschland zu werden.“

„Wir nehmen weiter Tempo auf und liegen nach dem ersten Quartal voll auf Kurs für das Gesamtjahr“, sagte Markus Haas, der Vorstandsvorsitzende von Telefónica Deutschland. „Mit unserer Vision 2022 vor Augen arbeiten wir mit Hochdruck an unserem großen Ziel, der Mobile Customer and Digital Champion in Deutschland zu werden.“ Finanzvorstand Markus Rolle fügte hinzu: „Unser Anspruch ist es, noch einfacher, schneller und besser zu werden, um weiter profitabel zu wachsen.“

Wachstum bei Vertragskunden und Datennutzung hält an

TEFD_Unternehmenszahlen_Q1_-Infografik_v4-1920x1080Telefónica Deutschland konnte im ersten Quartal 2018 die starke Entwicklung der vergangenen Quartale fortsetzen. Besonders die wachsende mobile Datennutzung treibt die Umsätze weiter an. Das Mobilfunknetz des Unternehmens transportierte von Januar bis März 126.000 Terabyte, was einer Steigerung von 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entsprach. LTE-Kunden von O2 nutzten monatlich im Schnitt 2,8 Gigabyte (GB) und damit 56 Prozent mehr als noch vor Jahresfrist. Insbesondere die O2 Free Tarife sorgten für Wachstum bei der Datennutzung.

Parallel zur stark steigenden Datennutzung konnte Telefónica Deutschland im Quartal weiteres Wachstum bei Vertragskunden verzeichnen. Hier wurden netto 157.000 zusätzliche Anschlüsse hinzugewonnen. Die Abwanderungsrate (Churn) in diesem Segment blieb mit 1,7 Prozent weiter niedrig, ein erneuter Beleg für die Attraktivität von Netz, Service und Produkten für Bestandskunden. Bei O2 lag der Churn mit 1,5 Prozent noch niedriger.

Im Prepaid-Bereich entwickelte sich die Zahl der Anschlüsse aufgrund der im vergangenen Sommer eingeführten Identifikationspflicht sowie der Abschaffung der Roaming-Gebühren in der EU weiter rückläufig. Sie lag auf marktvergleichbarer Basis Ende März bei 23,5 Millionen.

Zum Quartalsende betrug die Zahl der Kundenanschlüsse auf marktvergleichbarer Basis insgesamt 49,6 Millionen, wovon 45,3 Millionen auf den Mobilfunk entfielen. Rund 98 Prozent der SIM-Karten werden von Menschen genutzt. Damit verbindet hierzulande kein Mobilfunkanbieter so viele Menschen wie Telefónica Deutschland. Mehr als 80 Prozent der Mobilfunkkunden haben zudem ein direktes Vertragsverhältnis mit dem Unternehmen, woraus sich ein enormes Geschäftspotential ergibt. Telefónica Deutschland hat damit sehr gute Voraussetzungen, die Umsätze durch verbesserte Tarife und Zusatzangebote aktiv weiter zu steigern.

Im Festnetzgeschäft ist der Ausstieg aus dem Wholesale-DSL-Geschäft weitgehend abgeschlossen. Die Vermarktung von VDSL-Anschlüssen an Endkunden hingegen entwickelte sich weiter positiv. Die Zahl der Anschlüsse stieg um 92.000 auf über 1,24 Millionen.

Positive Umsatzentwicklung hält an

Auch im ersten Quartal belasteten Regulierungseffekte, darunter vor allem die Abschaffung der Roaming-Gebühren in Europa, den deutschen Mobilfunkmarkt. Bereinigt um diese Effekte steigerte Telefónica Deutschland die Umsätze aus Mobilfunkdienstleistungen um 0,4 Prozent und untermauerte damit die positive Wende im Kerngeschäft. Grund dafür war vor allem die erfolgreiche Monetarisierung der weiter rasch ansteigenden Datennutzung. Bezieht man die Regulierungslasten mit ein, reduzierten sich die Umsätze aus Mobilfunkdienstleistungen um 0,4 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro.

Der Umsatz mit Endgeräten stieg im Quartal dank wachsender Nachfrage nach hochwertigen Smartphones und Tablets um 11 Prozent auf 280 Millionen.

Im Festnetzgeschäft sanken die Erlöse um 11 Prozent auf 199 Millionen Euro. Hier machte sich noch der Ausstieg aus dem Wholesale-DSL-Geschäft bemerkbar.

Bereinigt um Regulierungseffekte steigerte Telefónica Deutschland den Gesamtumsatz im Quartal um 0,4 Prozent und liegt damit in Bezug auf die Jahresziele voll im Plan. Auf unbereinigter Basis verringerte sich der Umsatz um 0,2 Prozent auf 1,77 Milliarden Euro. Im Vorquartal waren die Umsatzerlöse noch um 1,6 Prozent gesunken.

Starke OIBDA-Entwicklung – vermehrt Investitionen im weiteren Jahresverlauf

Logo-Telefonica-Deutschland-blau-850x478pDurch die verbesserte Entwicklung der Umsatzerlöse und die erfolgreiche Realisierung von Synergien konnte Telefónica Deutschland das 14. Quartal in Folge das Betriebsergebnis steigern. Von Januar bis März erhöhte sich das um Sonder- und Regulierungseffekte bereinigte Betriebsergebnis (OIBDA) um 5,4 Prozent. Regulierungseffekte eingerechnet stieg das um Sondereffekte bereinigte OIBDA um 1,8 Prozent auf 408 Millionen Euro. Die entsprechende OIBDA-Marge erhöhte sich um 0,5 Prozentpunkte auf 23,1 Prozent.

In den kommenden Quartalen plant das Unternehmen, mehr in die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen zu investieren, um die positive Umsatzentwicklung weiter zu unterstützen und wie angekündigt im Gleichschritt mit dem Markt zu wachsen.

Mit Blick auf das Synergieziel 2019 von 900 Millionen auf Ebene des operativen Cash Flow liegt Telefónica Deutschland weiter voll im Plan.

Die Investitionen (CapEx5)) beliefen sich in den ersten drei Monaten auf 197 Millionen Euro (Vorjahresquartal: 208 Millionen). Damit betrug das Verhältnis von CapEx zu Umsatzerlösen 11 Prozent. Wie bereits in vergangenen Jahren plant Telefónica Deutschland, seine Investitionen im Jahresverlauf zu erhöhen und liegt somit bezüglich der für das Gesamtjahr anvisierten Bandbreite von 12 bis 13 Prozent im Plan.

Das Periodenergebnis von Telefónica Deutschland im ersten Quartal verbesserte sich auf -82 Millionen Euro (Q1 2017: -99 Millionen Euro). Grund für das Ergebnis sind Abschreibungen auf fusionsbedingt abzubauende Netzkomponenten und auf den Bilanzwert der Kundenbasis von E-Plus im Nachgang der Fusion. Weder Liquidität noch operative Leistungsfähigkeit des Unternehmens sind von diesem buchhalterischen Wert betroffen.

Der Free Cash Flow6) (FCF) betrug im ersten Quartal 15 Millionen Euro (Q1 2017: -1 Millionen Euro).

Die konsolidierten Nettofinanzverbindlichkeiten7) lagen Ende Dezember bei 1,09 Milliarden Euro. Die Verschuldungsquote (Leverage Ratio) liegt mit 0,6 nach wie vor deutlich unterhalb der definierten Obergrenze von 1,0.

Implementierung der Strategie Digital4Growth

Auf dem Kapitalmarkttag in London Ende Februar hat Telefónica Deutschland mittelfristige strategische Ziele bekanntgegeben. Mit dem umfassenden Maßnahmenpaket des Transformationsprogramms Digital4Growth peilt das Unternehmen für den Zeitraum bis 2022 profitables Wachstum an. Mit einem klaren Fokus auf das Kundenerlebnis im digitalen Zeitalter plant das Unternehmen, seine operativen Abläufe noch einfacher, schneller und besser zu gestalten.

Um seine Kunden künftig noch besser beraten zu können, setzt das Unternehmen auf neue Technologien. Die fortschrittliche künstliche Intelligenz des Telefónica Konzerns, Aura, hilft O2 Kunden per Facebook-Messenger seit Februar bei Fragen rund um ihre Tarife. Der selbstlernende Chatbot Lisa wiederum beantwortet häufig gestellte Fragen von O2 Kunden selbstständig. Damit bleibt Hotline-Mitarbeitern mehr Zeit, um Kunden mit komplexeren Fragestellungen zu helfen.

Im Kundenservice ist Telefónica Deutschland bereits auf dem Weg, wieder branchenweit führend zu werden. Die Hotline von O2 hat ihre Erreichbarkeit deutlich verbessert und überzeugte im April im connect Service-Test mit einer sehr guten Bewertung für Beratungsqualität, Freundlichkeit und Kosten.

Beim Netzausbau macht Telefónica Deutschland kontinuierlich Fortschritte und liegt im Plan, die Integration des E-Plus-Netzes bis Ende des Jahres abzuschließen. In vielen Städten und Regionen ist die Netzintegration weit fortgeschritten, in einigen Gebieten hat Telefónica Deutschland sie bereits erfolgreich abgeschlossen. Auch in immer mehr Großstädten, darunter München und Stuttgart, wird die Netzintegration in Kürze abgeschlossen sein und damit das Netzerlebnis der Kunden weiter verbessern.

Darüber hinaus hat das Unternehmen im Quartal weitere wichtige Schritte unternommen, um bei nächsten Generation der Netztechnik führend zu sein. Anlässlich des Mobile World Congress in Barcelona verlängerte Telefónica Deutschland die TechCity-Partnerschaft mit Huawei, in deren Rahmen die Mobilfunktechnologie der neuen Generation entwickelt und erprobt wird. Zusammen mit NGN Fiber Network KG wird Telefónica Deutschland in den kommenden Jahren mindestens 1,500 Mobilfunkstandorte mit Glasfaserkabeln anbinden, um sowohl die LTE-Leistung zu erhöhen als auch die Voraussetzung für die 5G-Infastruktur zu schaffen.

Damit Deutschland insgesamt mit leistungsfähigen 5G-Netzen international wettbewerbsfähig bleibt und die Netzbetreiber Menschen auch auf dem Land eigenwirtschaftlich besser versorgen können, müssen in diesem Jahr auch politisch wichtige Weichen gestellt werden. Bund und Länder sollten mit einem Mobilfunkpakt investitionsfreundliche Rahmenbedingungen schaffen und bei der anstehenden Bereitstellung von Frequenznutzungsrechten sicherstellen, dass die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur statt in Mobilfunklizenzen fließen können.

Telefónica Deutschland bestätigt Ausblick fürs Gesamtjahr

Für das laufende Geschäftsjahr 2018 bestätigt Telefónica Deutschland seinen Ausblick. Die untenstehende Tabelle erläutert Details des Finanzausblicks.

Hinweis: Sofern nicht anders angegeben, sind die in diesem Dokument veröffentlichten Finanzkennzahlen sowie Jahresvergleichswerte in Übereinstimmung mit den von der Europäischen Union (EU) verabschiedeten International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Dementsprechend beinhalten die Finanzkennzahlen für 2018 die Effekte aufgrund der IFRS 15 Implementierung zum 1. Januar 2018.


1) Sofern nicht anders angegeben, sind die in diesem Dokument veröffentlichten Finanzkennzahlen sowie Jahresvergleichswerte in Übereinstimmung mit den von der Europäischen Union (EU) verabschiedeten International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Dementsprechend beinhalten die Finanzkennzahlen für 2018 die Effekte aufgrund der IFRS 15 Implementierung zum 1. Januar 2018.
2) Sondereffekte beinhalten zum 31. März 2018 Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 14 Mio. EUR.
3) Die regulatorischen Effekte im Zeitraum von Januar bis März 2018 beliefen sich auf 14 Mio. EUR (hauptsächlich aus der europäischen Roaming-Regulierung)
4) Hauptsächlich aus der europäischen Roaming-Regulierung
5) Inklusive der Zugänge aus aktivierten Finanzierungsleasingverhältnissen und exklusive der aktivierten Fremdkapitalkosten für Investitionen in Spektrum
6) Der Free Cashflow vor Dividenden- und Spektrumszahlungen ist definiert als die Summe des Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit und des Cashflow aus der Investitionstätigkeit und wurde exklusive der geleisteten Zahlungen für die Investitionen in Spektrum sowie exklusive der damit verbundenen geleisteten Zinszahlungen berechnet
7) Nettofinanzschulden beinhalten kurz- und langfristige zinstragende Vermögenswerte und zinstragende Finanzverbindlichkeiten sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, beinhaltet jedoch nicht Verbindlichkeiten für Mobilfunkfrequenzen

20180425-Q1-2018-TEFD-de-Tab01--Ausblick
20180425-Q1-2018-TEFD-de-Tab02--Kennzahlen-ungeprueft
20180425-Q1-2018-TEFD-de-Tab03--Anschluesse-ungeprueft
20180425-Q1-2018-TEFD-de-Tab04--Operative-Kennzahlen-ungeprueft

Weitere Informationen

Meldung in Englisch: Preliminary figures for Q1 2018
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Für Analysten: Investor Relations | Q1 2018

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