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Telefónica Deutschland Zentrale in München

Telefónica Deutschland stellt die Weichen für die Teilnahme des Unternehmens an der geplanten Frequenzauktion für die nächste Generation des Mobilfunks (5G). In einem ersten Schritt wurden jetzt fristgerecht die vollständigen Unterlagen bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) eingereicht. Telefónica Deutschland sieht in 5G insbesondere für die Wirtschaft im Rahmen von Industrie 4.0 erhebliche Chancen. Hier ergeben sich durch den neuen Mobilfunkstandard neue, innovative Anwendungsmöglichkeiten. Auch für das eigene Netzwerkmanagement verspricht 5G Vorteile und spürbare Effizienz-Gewinne.

„Wir wollen im Interesse unserer Kunden, der Aktionäre sowie der Gesellschaft unseren Beitrag zum Ausbau der digitalen Infrastruktur leisten“, sagt Markus Haas, CEO von Telefónica Deutschland. „Ein verlässlicher Schulterschluss von Politik und Wirtschaft wäre dafür wichtiger denn je. Denn wir brauchen klare und faire Rahmenbedingungen, die vor allem investitionsfördernd sind. Deutschland darf nicht ins Hintertreffen geraten!“ Der künftige Mobilfunkstandard 5G wird dank weiter gesteigerter Übertragungsgeschwindigkeiten und geringeren Latenzzeiten komplett neue Anwendungsfelder eröffnen. Dies ist vor allem für industrielle Anwendungen von Bedeutung, in der privaten Nutzung wird dieser Leistungsschub erst zu einem späteren Zeitpunkt spürbar werden.

Rechtssichere Rahmenbedingungen für die digitale Zukunft

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Markus Haas

Die Anmeldung zur Auktion erfolgt unabhängig von den weiterhin bestehenden Bedenken hinsichtlich der Auktionsbedingungen. Hiergegen hatte Telefónica Deutschland – neben zahlreichen anderen Unternehmen – Ende Dezember Klage erhoben. Der Infrastrukturaufbau, den Deutschland für die digitale Zukunft benötigt, verlangt Milliardeninvestitionen. Rechtssichere Rahmenbedingungen sind dafür unerlässlich.

Neben den Planungen für den 5G-Mobilfunk investiert Telefónica aktuell weiter massiv in den weiteren LTE-Ausbau (4G), um immer mehr Menschen in Deutschland auch abseits der Ballungsräume den Anschluss an das schnelle mobile Internet zu ermöglichen. 2018 hat das Unternehmen über 6.700 neue LTE-Stationen ins Netz integriert, so viel wie kein anderer Anbieter in Deutschland. Die damit neu geschaffene Breitbandabdeckung entspricht in etwa der Fläche Niedersachsens. Neben den Investitionen in die Funkmasten schafft das Unternehmen über zahlreiche neue Kooperationen für den Glasfaseranschluss der Mobilfunksender zudem die Voraussetzungen für das weiter massiv ansteigende Datenvolumen im Netz und den künftigen Einsatz von 5G. „Unsere Vision ist es, Deutschlands größtes und modernstes Mobilfunknetz zu bauen“, betont CEO Markus Haas.

Weitere Informationen:

Telefónica Deutschland: Auf dem Weg zu 5G
Position zur Vergabe der Mobilfunkfrequenzen: CEO Corner

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