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Foto: picjumbo / Viktor Hanacek

In Sachen Technik lag der Fokus von Telefónica Deutschland im abgelaufenen Jahr auf der technischen Integration der beiden Netze von E-Plus und O2. Eine nun durchgeführte Analyse der Netzauslastung zwischen Silvester und Neujahr belegt unter anderem den Erfolg der bisherigen Maßnahmen. Das Netz hielt dem Ansturm zum Jahreswechsel stand. Dafür sorgte nicht nur der gelungene Umbau im klassischen Mobilfunknetz, positiv wirkte sich auch die automatische Lastverteilung zwischen den Technologien aus.

Staufrei über die Datenautobahn

Bemerkenswert ist das insgesamt in nur zwei Tagen übertragene Datenvolumen, es lag mit 1,5 Millionen Gigabyte so hoch wie nie zuvor. Müsste ein derartiges Datenvolumen auf DVDs gesichert werden, würden fast 250.000 der silbernen Scheiben benötigt – ohne Hülle aufeinandergelegt ergäbe dies einen Turm von annähernd 750 Metern.

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O2 Netzzentrale / Foto: FACES by Frank

Allein das LTE-Netz von O2 übertrug dabei etwa 38 Prozent des Datenvolumens, der Rest entfiel größtenteils auf das UMTS-Netz. Doch nicht nur in Sachen Daten konnte das Netz Spitzenwerte liefern – auch bei der Telefonie erreichte es mit fast 183 Millionen Gesprächen einen Spitzenwert.

Im Schnitt telefonierten die Kunden etwa zweieinhalb Minuten, insgesamt sprachen die Menschen an beiden Tagen 376 Millionen Minuten miteinander. Ein kleiner Vergleich: Ein Einzelner müsste dafür umgerechnet mehr als 715 Jahre telefonieren – dauerhaft, ohne Pause. Wie bereits in den Jahren zuvor verliert die klassische SMS weiter an Boden, sie wird von Messengern wie WhatsApp, Instagramm & Co. überholt.

Stärkste Nutzung erneut kurz nach Mitternacht

Erfahrungsgemäß griffen die Nutzer am Neujahrstag zwischen Mitternacht und ein Uhr am häufigsten zum Smartphone. Nur in dieser einen Stunde flossen bereits 51.000 Gigabyte an Daten über die Mobilfunk-Autobahnen von Telefónica Deutschland. Um diese Zahl als einzelner Nutzer zu erreichen, wäre der Versand von etwa 17 Millionen Fotos in nur 60 Minuten nötig.

In dieser Stunde wechselten jedoch nicht nur massenhaft Fotos, kurze Videos und andere Botschaften von Smartphone zu Smartphone – auch das Nutzungsverhalten veränderte sich deutlich. So stieg die Nutzung beim Versand von Daten pünktlich um Mitternacht. In den ersten Minuten des noch jungen Jahres wurden mehr als dreimal so viele Daten versendet wie üblich. Absolute Höchstwerte produzierten die in jederlei Hinsicht besonders kommunikationsfreudigen Nutzer in der Silvesternacht in Berlin, Hamburg und München sowie in Köln. In diesen Städten wirkte sich zusätzlich der Ausbau des LTE-Netzes positiv aus, der Großteil des Datentransfers erfolgte hier erstmalig über die moderne 4G-Technologie.

Mehr Informationen

…zum Netz von Telefónica unter: http://netz.telefonica.de/

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