Foto-Ausstellung der Fundacion Telefonica

Unter dem Titel „Donaureise. Auf den Spuren von Inge Morath“ ist jetzt im Fotografie Forum Frankfurt der fotografische Roadtrip von neun Frauen durch acht europäische Länder zu sehen. Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Fundación Telefónica entstanden ist und noch bis 28. Mai besucht werden kann, zeigt mehr als 100 Arbeiten von acht mit dem Inge-Morath-Award ausgezeichneten Fotografinnen und Bildjournalistinnen. Die Schau liefert zudem ein Beispiel für ein Projekt, das ohne digitale Technik nicht hätte umgesetzt werden können.

Von der Quelle im Schwarzwald bis zur Mündung ins Schwarze Meer – 34 Tage, 2800 Kilometer, 19 Städte: Im Sommer 2014 machten sich acht junge Fotografinnen zu einer Donaureise auf. Unterwegs dokumentierten sie ihre Sicht auf Menschen, Natur und Lebensthemen am Fluss. „Donaureise. Auf den Spuren von Inge Morath” ist jedoch weit mehr als eine Ausstellung. Vielmehr handelt es sich um ein langfristiges Projekt, das ohne den Einsatz neuer digitaler Techniken nicht hätte umgesetzt werden können. Und zwar von Beginn an.

Denn die Initiative wurde durch eine erfolgreiche Online-Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen. Auch bei der darauffolgenden Organisation spielten neue Kommunikationsmittel eine herausragende Rolle. Da die Künstler und Organisatoren auf drei verschiedenen Kontinenten ansässig sind, war Skype das primäre Tool für Abstimmung und Austausch. Um Projekte vor Ort gemeinsam umsetzen zu können, tauschten sich die Künstler auf den einzelnen Stopps intensiv über Soziale Medien aus.

Ein facettenreiches Bild der Kulturregion Donau

Foto-Ausstellung der Fundacion Telefonica Entstanden sind ganz unterschiedliche fotografische Positionen: dokumentarische, konzeptionelle, interaktive und abstrakte Fotografien, die ein facettenreiches Bild der Kulturregion Donau formen. Auf allen Zwischenstopps wurden außerdem Donau-Fotografien von Inge Morath selbst gezeigt – in einem Truck, der zur mobilen Galerie umgebaut worden war.

Die Arbeiten der Donaureise wurde 2016 von Celina Lunsford, künstlerische Leitung des Fotografie Forum Frankfurt, zu einer Ausstellung für die Fundación Telefónica in Madrid kuratiert. Seit 25. Februar ist „Donaureise”. Auf den Spuren von Inge Morath“ nun in Frankfurt zu sehen. Die Ausstellung ist auch eine Hommage an die große Wegbereiterin Morath: Die gebürtige Österreicherin gilt als Pionierin des Fotojournalismus und war das erste weibliche Mitglied von Magnum Photos. Für ihre Arbeit ging Morath weltweit auf Reisen, immer wieder auch auf und entlang der Donau.

Die Fotografinnen und Bildjournalistinnen im Überblick:

Foto-Ausstellung der Fundacion Telefonica „Donaureise. Auf den Spuren von Inge Morath“ zeigt Arbeiten von Olivia Arthur (Großbritannien), Lurdes R. Basolí (Spanien), Kathryn Cook (USA/Schweiz), Jessica Dimmock (USA), Claudia Guadarrama (Mexiko), Claire Martin (Australien), Emily Schiffer (USA) und Ami Vitale (USA). Alle Fotografinnen und Bildjournalistinnen sind Preisträgerinnen des Inge-Morath-Awards, der jährlich von der Magnum-Foundation und der Inge-Morath-Foundation zur Förderung herausragender Fotografinnen vergeben wird.

Fotos: Fotografie Forum Frankfurt

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