Anonymisierte Daten

Website für mehr Datentransparenz

Erstmals treffen sich Anfang April die Digitalminister der G20-Staaten in Düsseldorf, um über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung zu diskutieren. Bei der Konferenz stehen auch Datentransparenz und Vertrauen in die digitale Welt auf dem Programm. Datensouveränität, also das Recht von Nutzern, über die Verwendung ihrer digitalen Daten zu bestimmen, ist dafür ein Grundpfeiler.

Telefónica Deutschland hat eine Website veröffentlicht, auf der die Kunden transparent nachverfolgen können, was mit ihren Daten geschieht und wie sie das kontrollieren können. Daneben hat Telefónica Deutschland als erster deutscher Telekommunikationsanbieter eine breit angelegte Debatte ins Leben gerufen. Jeden Monat diskutieren Vordenker aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Telefónica BASECAMP über unsere digitale Zukunft.

Durch die Digitalisierung entstehen nicht nur immer mehr Daten, sie werden auch immer wertvoller. Denn die Analyse und Auswertung großer Datenmengen, auch Big Data genannt, ermöglicht neue Geschäftsmodelle und kann helfen, gesellschaftliche Probleme zu lösen. „Wir sind überzeugt, dass die Analyse großer Datenmengen erheblichen Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft bringen kann“, sagt Markus Haas, CEO von Telefónica Deutschland.

Das Startup Telefónica NEXT arbeitet bereits genau an solchen datenbasierten Geschäftsmodellen. Es zeigt beispielsweise, wie die Analyse von anonymisierten Mobilfunkdaten die Verkehrsplanung von Städten optimieren und die Umweltbelastung verringern kann.

Dem Kunden die Hoheit über seine Daten geben

Mit Datenschutz zum Datenschatz

Themenseite zeigt Umgang mit Daten

Wichtig ist aber nicht nur der Nutzen der Datenanalyse, sondern vor allem, dass die Kunden die Kontrolle über ihre Daten behalten – Stichwort Datensouveränität.

Deshalb informiert Telefónica Deutschland auf einer eigenen Themenseite transparent, wann und wie es anonymisierte und personenbezogene Daten nutzt. Zudem wird klar aufgezeigt, wie jeder Kunde der Verwendung seiner Daten widersprechen kann. Für Telefónica Deutschland steht fest: Der Kunde muss die Hoheit haben. CEO Markus Haas: „Diesen Standpunkt verteidigen wir hart. Und er unterscheidet uns deutlich von so manchem amerikanischen Online-Player“.

Zum Thema Datensouveränität gehört für Telefónica Deutschland auch der Schutz der Daten – beispielsweise durch eine sichere und vollständige Anonymisierung von aggregierten Daten, wie sie bei der Datenanalyse für die Verkehrsplanung zum Einsatz kommen. Das Unternehmen hat dafür als erster Anbieter ein dreistufiges Datenanonymisierungsverfahren entwickelt. Die Entwicklung erfolgte in enger Abstimmung mit der Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit und das Verfahren ist vom TÜV Saarland zertifiziert. Wie die Anonymisierung genau funktioniert ist ebenfalls Thema der Website.

Chancen und Risiken von Datenanalysen offen diskutieren

Um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, muss es branchenübergreifend nicht nur klare und transparente Regeln über den Umgang mit Daten geben. Es braucht auch ein gemeinsames Verständnis aller Beteiligten über die zugrundeliegenden Werte.

Gerade in Deutschland herrscht bei vielen Unsicherheit und auch Skepsis gegenüber Datenanalysen. „Wenn wir den Datenschatz heben wollen, brauchen wir einen gesellschaftlichen Konsens über den Datenschutz. Dafür müssen wir die Chancen und Risiken von Datenanalyen offen diskutieren“, betont Markus Haas.

#DataDebates 1: Dr. Thomas de Maizière

Dr. Thomas de Maizière im Telefónica BASECAMP, Foto: Henrik Andree

Deshalb fördert Telefónica Deutschland auch die öffentliche Debatte aktiv. Im Telefónica BASECAMP in Berlin veranstaltet das Unternehmen regelmäßig Debatten und bietet bewusst auch Kritikern ein Forum. In Kooperation mit dem Tagesspiegel startete das Telefónica BASECAMP in diesem Jahr die Reihe Data Debates, um besonders das Thema Datensouveränität zu beleuchten.

Nach Bundesinnenminister Thomas de Maizière werden am 27. April 2017 der frühere schwedische Ministerpräsident und Vorsitzende der Global Commission on Internet Governance, Carl Bildt, sowie Telefónica Deutschland-CEO Markus Haas an der Debatte teilnehmen.

Über das Telefónica BASECAMP:

Bei jährlich 200 Veranstaltungen mit 10.000 Teilnehmern treffen sich im Telefónica BASECAMP Vor- und Querdenker der Digitalisierung. Zu den Gästen zählten bekannte Persönlichkeiten wie Microsoft-Gründer Bill Gates, Google Ideas-Chef Jared Cohen, Mozilla-Chefin Mitchell Baker, Besteller-Autor Jaron Lanier und Carl Bildt, Vorsitzender der Global Commission on Internet Governance.

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