o2 Get App

In einer datengetriebenen Gesellschaft sollte jeder Einzelne entscheiden können, was mit seinen individuellen Daten geschieht. Hier setzt die App O2 GET an: Die Nutzer entscheiden selbst, welche persönlichen Informationen sie in ihr O2 GET-Konto einspeisen und mit welchen Unternehmen und Marken sie innerhalb der App interagieren. Sie können die Verwendung dieser Daten transparent nachverfolgen und werden für die Eingabe bestimmter Daten in die App belohnt. Nutzer haben die Option, ihr Profil inklusive aller in der App bereitgestellten persönlichen Daten zudem jederzeit zu löschen. Die App ist ein gemeinsames Produkt des europäischen Start-ups people.io und Telefónica NEXT.

Telefónica setzt sich als international agierender Konzern dafür ein, dass die Menschen die Hoheit über ihre Daten behalten. Dazu gehört auch, dass Nutzer wissen, welche Unternehmen ihre Daten für welche Zwecke verwenden – und die Nutzer dies selbst steuern können. Diesen Ansatz verfolgt auch people.io: Das europäische Start-up hat eine neuartige App zum transparenten Umgang mit persönlichen Daten entwickelt, die gemeinsam mit Telefónica NEXT für den deutschen Markt weiterentwickelt wurde. Das Ergebnis ist die App O2 GET, die ab sofort für O2-Kunden und alle interessierten Nutzer zur Verfügung steht. Telefónica SA hat auf dem Mobile World Congress Anfang des Jahres die sogenannte 4. Plattform vorgestellt. Sie steht für neue datenbasierte Services und Leistungen des Telekommunikationsunternehmens. Die App O2 GET ist eines der ersten Produkte auf dem deutschen Markt von Telefónica Deutschland entlang der Ziele dieser 4. Plattform: Datensouveränität und Transparenz.

So funktioniert die App

Screens-o2-Get-1280x720Bei der Registrierung in der App beantworten Nutzer zunächst Fragen zu ihren Interessen („Nutzt du Spotify?“), Plänen („Überlegst Du Dir aktuell ein neues Auto anzuschaffen?“) oder Gewohnheiten („Informierst Du Dich regelmäßig über Reisen online?“).
Für Nutzer besteht auch die Möglichkeit, Daten aus anderen Teilen ihres digitalen Lebens, zum Beispiel aus E-Mail Konten, mit O2 GET zu verbinden, um ihr individuelles Profil genauer zu gestalten. Auf Basis dieses klaren Bildes der persönlichen Interessen und Präferenzen werden den Nutzern passende Marken- und Werbepartner zur Interaktion vorgeschlagen, ohne dass diese jemals direkten Zugang zu den persönlichen Daten der Nutzer erhalten.

Für alle diese freiwillig bereitgestellten Informationen oder Interaktionen mit Unternehmen erhalten die Nutzer jeweils Credit-Punkte, die sie gegen Prämien bei ausgewählten Partnern digital einlösen können, z.B. Geschenkgutscheine. So werden sie unmittelbar für die Bereitstellung ihrer Daten entlohnt. Zudem erhalten die Nutzer innerhalb der App spezifische Angebote von Unternehmen, die auf Basis ihrer Daten auf ihre Interessen abgestimmt sind.

Kunden behalten ihre O2 GET Daten im Blick

smartphone tablet laptopDie Nutzer behalten die Hoheit über die in der App eingespeisten Daten: Sie entscheiden individuell selbst, welche Fragen sie von welchen Unternehmen beantworten bzw. welche Daten sie in die App eingeben und haben stets den Überblick, wie ihre Daten genutzt werden. Nutzer können ihr Profil inklusive aller Daten zudem jederzeit löschen und sich damit gegen die weitere Verwendung der Daten entscheiden.

Die in O2 GET eingegebenen Daten sind umfassend geschützt. People.io verwaltet die Daten sicher, während der Nutzer die Verwendung kontrolliert. Sie werden nicht an Werbepartner weitergegeben, sondern die Partner definieren eine Zielgruppe, die sie erreichen möchten. Auf Basis der vom Nutzer geteilten Informationen sendet people.io die betreffende Mitteilung innerhalb der App an diese Zielgruppe. people.io garantiert, dass die Informationen ausschließlich im Einverständnis mit dem Nutzer und im Einklang mit den deutschen Datenschutzbestimmungen eingesetzt werden.

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John Craig

„Wir setzen uns dafür ein, dass die Kunden die Hoheit über ihre Daten behalten. Die App O2 GET ist ein Teil davon. Sie eröffnet unseren Kunden neue Möglichkeiten, souverän mit ihren persönlichen Daten umzugehen und gleichzeitig an ihren Daten mitzuverdienen. Das verstehen wir bei Telefónica Deutschland unter „Deine Welt, Deine Wahl“, erklärt John Craig, Manager Products, Campaigns & Marketing bei Telefónica NEXT.

„Die Verlagerung der Datenkontrolle vom Unternehmen zum Individuum wird ein zentraler Technologietrend der nächsten fünf Jahre sein. Unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit Telefónica NEXT setzt den Startschuss für diesen Übergang. Deutschland als Land, das so großen Wert auf fortschrittliche und kundenorientierte Datenschutzbestimmungen legt, ist der perfekte Ausgangspunkt, um das innovative Konzept von people.io mit einem breiten Publikum zu teilen“, sagt people.io CEO und Gründer Nicholas Oliver.

Relevante Inhalte für relevante Zielgruppen

Das Prinzip des souveränen Umgangs der Nutzer mit ihren Daten hat auch für Werbepartner von O2 GET viele Vorteile. Die Daten sind mit einer höheren Wahrscheinlichkeit korrekt, denn sie werden von den Nutzern bewusst in die App eingespeist. Zudem können Partner präzise und ohne Streuverluste mit Nutzern kommunizieren. In anonymisierter und aggregierter Form erhalten Partner zu ihren Kampagnen Feedback über Demografie, Interessensgruppen und weiteren Parametern. Diese Erkenntnisse können Partner dann auch in anderen Umfeldern nutzen.

Datenbasierte Lösungen der Telefónica NEXT gefördert von Wayra

Logos o2 Get Telefónica NEXT people.io WAYRAO2 GET ist ein gemeinsames Produkt von people.io und Telefónica NEXT. In der Gesellschaft bündelt Telefónica Deutschland seine strategischen und datengetriebenen Wachstumsfelder „Internet of Things“ und „Advanced Data Analytics“.

O2 GET ist zudem ein Beleg für die erfolgreiche Investment-Strategie von Telefónica‘s Startup Accelerator Wayra, der people.io mit finanzieller Unterstützung und einem Mentoring-Programm fördert. Dank dieser Förderung ist es people.io gemeinsam mit Telefónica NEXT innerhalb kurzer Zeit gelungen, die App O2 GET auf dem deutschen Markt anzubieten.

Über people.io

Das 2015 von Nicholas Oliver gegründete europäische Startup people.io, will Menschen die Hoheit über ihre Daten geben, indem sie die Datenkontrolle vom Unternehmen zum Individuum verlagert und dadurch eine “Firewall für Menschen” erschafft. Ziel ist es, dass jeder Mensch den Wert seiner persönlichen Daten und den Zugang zu diesen selbst kontrollieren kann, während die Daten sicher und dezentralisiert bleiben. Als eines der 100 revolutionärsten Unternehmen der Marketing Week und ausgezeichnet mit dem NASDAQ Rising Star Preis, erhält people.io Unterstützung von einigen der erfolgreichsten europäischen Existenzgründern, unter anderem Thomas Höegh (Arts Alliance) und Nick Robertson (ASOS). Zudem wird people.io von der Founders Factory (Brent Hoberman & Henry Lane-Fox) und Wayra Deutschland gefördert.

Weitere Informationen

Die Partner im Web:
people.io
Telefónica NEXT
Wayra

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