Die Entscheidung ist gefallen: Wayra Deutschland hat fünf Jungunternehmen ausgewählt, die künftig zusammen mit Telefónica ihre innovativen Technologien weiterentwickeln und anwenden dürfen. Die Lösungen reichen von einer Simulationssoftware für Evakuierungsszenarien über einen digitalen Gesundheitsassistenten bis zu einem Onlinetraining für Daten-Facharbeiter.

Das Münchner Unternehmen Accurate bietet mit crowd:it ein Programm, welches das Zusammenwirken von Mensch und Raum analysiert und aufzeigt, wie Unternehmen bei komplexen Prozessen mit vielen Mitarbeitern ihre Abläufe effizient gestalten können.

Im Fokus: Gesundheit, Aus- und Weiterbildung und Scouting

Neebo, ein Start-up aus London, hat einen münzgroßen, tragbaren Monitor entwickelt, mit dessen Hilfe Eltern die Gesundheit ihres Kindes überprüfen können. Zum Beispiel misst das Gerät Herzschlag, Sauerstoffsättigung im Blut oder die Körpertemperatur.

Start-ups mit den passenden Lösungen zu finden wird für Unternehmen dank Innospot einfacher. Das Programm der Münchner auf Basis künstlicher Intelligenz durchsucht definierte Märkte und Regionen und präsentiert dann eine Auswahl, die den Bedürfnissen des Unternehmens entspricht.

Ebenfalls aus München kommt Qolware, dessen Software LOLA Nutzer an rechtzeitige Medikamenteneinnahme erinnert, Gesundheitsmuster erkennt, durch Bewegungsaufzeichnungen zum Beispiel Stürze erkennt und Notrufe absetzt. Die Lösung wird bereits heute in Pflegeeinrichtungen genutzt.

Das Berliner Unternehmen StackFuel bereitet Konzerne, mittelständische Unternehmen und Start-ups auf ein effektives, datengetriebenes Arbeiten vor. Innerhalb des StackFuel Online Data Labs werden den Trainingsteilnehmern Programmier-Übungen sowie hochqualitative Lernvideos zur Verfügung gestellt. Anhand von branchenspezifischen Datensets erlernen sie in kürzester Zeit die wichtigsten Aspekte rund um das Trendthema Datenanalyse.

Vorteil für Telefónica: Innovation für unterschiedliche Geschäftsbereiche

Christian-Lindener-mit-WAYRA-Logo-850px

Christian Lindener, Managing Director von Wayra Deutschland

„Wayra Deutschland hat interessante Gründerteams gefunden, deren Kerntechnologien zu den aktuellen Entwicklungsbedürfnissen in vielen Bereichen bei Telefónica passen“, sagte Katrin Bacic, die seit Anfang 2018 für den koordinierten Austausch zwischen den von Wayra gescouteten Start-ups und den Geschäftseinheiten des Konzerns zuständig ist. „Die Lösungen von Neebo und Qolware sind vor allem für den B2B- und B2C-Bereich von Telefónica interessant. Die Produkte der anderen Start-ups wollen wir eher für interne Prozesse nutzen.“

Wayra Deutschland-Chef Christian Lindener hatte dem Start-up-Arm von Telefónica im November eine neue Förderstrategie vorgegeben. Demnach gibt Wayra reiferen Start-ups und jungen Technologieunternehmen einen direkten Zugang in den Konzern und ermöglicht ihnen damit einen Innovations- und Wachstumsschub. Eine im Dezember geschlossene Kooperation zwischen Wayra Deutschland und dem VW Data:Lab war der erste Schritt, sich industrieübergreifend stärker mit anderen Unternehmen und deren Innovationsplattformen zu vernetzen.

Weitere Informationen:

Wayra: Website | Facebook | Twitter | YouTube
accu:rate Crowd Simulation bei YouTube

Blog-Archiv
Wir haben die Bestimmungen zum Schutz Ihrer persönlichen Daten neu umgesetzt. Näheres finden sie in unserer Datenschutzerklärung.